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26. Saban

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Prequel : 29


Buchdetails
Band 33: Die Macht des Lichts
1. Kapitel: Ein Riss im Stein
2. Kapitel: Im Beschwipsten Wallach
3. Kapitel: Die Nacht in Hinderstap
4. Kapitel: In Bandar Eban
5. Kapitel: Ein alter Ratschlag
6. Kapitel: Ein Versprechen an Lews Therin
7. Kapitel: Schattenflüsse
8. Kapitel: Eine Unterhaltung mit dem Drachen
9. Kapitel: Legenden
10. Kapitel: Schwarze Aura
11. Kapitel: Tuons Tod
12. Kapitel: Die Macht des Lichts
13. Kapitel: Neuigkeiten in Tel'aran'rhiod
14. Kapitel: Ein Besuch von Verin Sedai
15. Kapitel: Die Burg wankt
16. Kapitel: Eine Quelle der Macht
17. Kapitel: Vor dem Stein von Tear
18. Kapitel: Versiegelt
19. Kapitel: Unbekannte Gerüche
20. Kapitel: Die Burg hält stand
21. Kapitel: Um neu geschmiedet zu werden
22. Kapitel: Den er verlor
23. Kapitel: Blättern im Kommentar
24. Kapitel: Der Mann in der Menge
25. Kapitel: Goldadern
Epilog: In Licht getaucht

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1. Kapitel:
Aviendha ist damit beschäftigt Wasser tropfenweise von einem Eimer in einen anderen zu schöpfen. Sie ist bodenlos beschämt, weil sie nicht versteht wofür sie bestraft wird. Sie will eine Weise Frau werden, aber sie muss etwas falsch gemacht haben. Sie will für sich, für die letzte Schlacht und nicht zuletzt für Rand bereit sein. Da taucht Min auf, um sich mit ihr über Rand zu unterhalten. Dabei beschämt Min sie zutiefst indem sie mehrfach ihre nutzlose Arbeit anspricht. Sie bittet Aviendha auch darum, ihr mit Rand zu helfen. Der Angriff Semirhages hat tief greifende Narben in seiner Seele hinterlassen. Der Schmerz sitzt so tief und Min weiß sich nicht mehr zu helfen. Aviendha dagegen ist maßlos stolz auf Rand. Er hat durch den Sieg über die Schattenbeseelte viele Ehre gewonnen. Min meint sie hätte Angst, dass sie mit Aviendha um Rand kämpfen müsste. Das findet Aviendha nun wieder lächerlich. Min ist froh und hofft mit Aviendha so etwas wie Freundschaft aufbauen zu können und erwähnt unglücklicher Weise erneut die Nutzlosigkeit Aviendhas Aufgabe. Nun ist Aviendha rasend vor Wut. Sie stürmt ziellos voran und trifft auf die Weisen Frauen, welche sie damit konfrontieren, ob ihre „Aufgabe“ erledigt ist. Hier nun reißt Aviendha endgültig der Geduldsfaden. Sie stellt ein für alle Mal klar, dass es genug ist. Sie sei bereit eine Weise Frau zu sein und wenn diese ihr nichts mehr beizubringen haben, würde sie die Ausbildung als beendet betrachten. An dieser Stelle fangen alle Weisen Frauen an zu lachen und begrüßen Sie als „Schwester“. Erst die Tatsache sich selbst über alle Strafen hinwegzusetzen und sich selbst zur Weisen Frau zu erklären macht einen dazu. Aviendha bleibt nur eine letzte Aufgabe. Sie öffnet ein Wegetor in die Aielwüste und macht sich auf den Weg nach Rhuidean. Die in der Weißen Burg zur Aufgenommenen degradierte Aes Sedai Shemerin berichtet im Zelt von Romanda über das Treiben in der Burg und über das kleine Wassertor, durch welches sie geflüchtet ist. Romanda erwartet und hofft inständig, dass Egwene ihren Weg endlich zu ihnen zurückfinden wird, wenn nicht zuletzt um Lelaine eins auszuwischen. Plötzlich bricht der Boden auf und hunderte von großen Schaben strömen in das Zelt. Allen bleibt nur die Flucht. Das Zelt wird mit sämtlicher Habe von Romanda verbrannt. Siuan zieht mit Shemerin los eine Karte von dem Wassertor anzufertigen und Romanda überlegt, ob sie für die Vereinigung der Burg eine Degradierung zur Aufgenommenen akzeptieren würde.
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2. Kapitel:
Mat, Talmanes und die Aes Sedai sind auf dem Weg in das Dorf Hinderstap. Mat macht sich immer wieder Sorgen um Tuon und versucht sich gleichzeitig einzureden, dass er es nicht tut. Auch Thom ist dabei und schaut wie häufig in letzter Zeit in den Brief von Moiraine. Auch wenn es noch Wochen dauern wird bis sie losziehen können muntert Mat ihn auf, dass sie Moiraine retten werden. Beide schwelgen in Erinnerung an die Zeit nach ihrer ersten Begegnung als sie am späten Nachmittag in der Stadt ankommen. Dort weist sie der Bürgermeister darauf hin, dass das Dorf kaum Nahrung zum Handeln hat und das bei Eintritt der Dunkelheit jeder Fremde sich außerhalb von Hinderstap befinden muss. Alle protestieren und doch trennt sich die Gruppe. Die Aes Sedai mit Ihren Behütern betreten das beste Gasthaus am Platz und denken gar nicht daran sich zu beeilen. Auch Thom verschwindet und Mat sucht mit Talmanes nach der Spelunke des Dorfes, als die Würfel in seinem Kopf zu rollen beginnen. Im Beschwipsten Wallach angekommen bestellt Mat Getränke und steigt in das Würfelspiel ein. Er wettet Gold gegen Silber und verliert mehrmals. Mat verliert bis sein Beutel leer ist. Es ist fast dunkel und der Bürgermeister schaut schon böse. Mat bittet um einen letzten Wurf und setzt seine ganze private Truhe voll Gold gegen einen Wagen mit allem Essbaren, das die Dorfbewohner beschaffen können. Die Gäste überstimmen den Bürgermeister und stürmen los. Dieser besteht darauf, dass Mat den letzten Wurf mit den Würfeln des Bürgermeisters werfen muss. Er besteht sogar darauf den Wurf selbst für Mat zu werfen. Mat stimmt zu. Als der Wagen fast voll ist bemerken Sie die seltsamen, gehetzten Gesichtsausdrucke der Menschen. Talmanes bittet darum zu verschwinden, doch als Mat verneint verstummen die Würfel. Als der Wagen voll ist wirft der Bürgermeister für Mat und wirft einen Siegwurf. Die letzten Sonnenstrahlen verschwinden und Mat wird angeblafft zu verschwinden. Plötzlich wird es auf unheimliche Weise still im Ort. Mat glaubt alles sei doch gut gegangen und will Talmanes beruhigen, als die ersten Schreie ertönen.
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3. Kapitel:
Talmanes flucht während er das Schwert aus dem Bauch eines Dorfbewohners zieht. Er gibt Mat die Schuld daran, dass alle Dorfbewohner versuchen sie und sich gegenseitig umzubringen. Wie Verrückte stürmen Sie auf die beiden und ihre Leibwache ein. Sie versuchen den Wagen mit den Lebensmitteln und die Truhe voll Gold zu retten. Stattdessen fliehen alle zu Pferde, um ihr Leben zu retten. Einer der Männer, Delarn, wird vom Pferd gerissen und verwundet. Talmanes will schon verzweifelt weiter reiten, als Mat beschließt hier niemanden zurück zu lassen. In der aufkommenden Dunkelheit schafft es Mat nur sehr knapp Delarn aufs Pferd zu hieven, als er von hinten angegriffen wird. Nur Thoms plötzliches Eingreifen rettet ihn. Gemeinsam reiten Sie zum Gasthaus, in dem die Aes Sedai abgestiegen sind. Hier sind alle bis auf den Koch tot. Bevor dieser jedoch nach Verstärkung rufen kann tötet Mat auch ihn. Beim Versuch im oberen Stockwerk nach den Aes Sedai zu sehen, werden Mat und Talmanes beinahe von einem Ihrer Feuerbälle gegrillt, bevor sie sich zu erkennen geben können. Die Aes Sedai bestehen darauf zwei gefesselte Mägde mitzunehmen, damit diese nicht vom Mob getötet werden, und das obwohl die beiden noch immer um sich schlagen. Bei den Pferden angekommen schafft es eine der Aes Sedai gerade noch Delarn zu heilen. Eine Stunde vom Dorf entfernt wartet die Gruppe darauf, dass es Morgen wird. Mat glaubt er sei schuld und Thom gibt zu, dass er bei einem der Dorfbewohner ein Papier gefunden hat, auf dem Mats gezeichnetes Gesicht ist. Er hat auch gehört, dass eine Fremde in einem Dorf nördlich von hier die Blätter verteilt und eine Belohnung auf ihn ausgesetzt hat. Mat beschließt nach Hinderstap zurück zu kehren, um mehr über diese Fremde zu erfahren, als plötzlich die beiden gebundenen Mägde verschwunden sind. Mat und Thom reiten zum Dorf zurück in dem alles wieder normal ist. Sogar der tote Wirt lebt wieder. Man holt den Bürgermeister der Ihnen erklärt, dass seit mehreren Monaten jeden Abend der Wahnsinn ausbricht. Keiner weiß was nachts passiert oder will es wissen. Es bleiben nur diese schrecklichen Alpträume von Tod und Töten. Man hat sich damit abgefunden. Wer hier die Nacht verbringt kommt am nächsten Tag nicht wieder weg. Man repariert und flickt alles und hat die Sperrstunde verhängt. Er will das Mat geht und nicht mehr über die Nächte spricht. Mat erfährt noch, dass sein Bild und auch ein Bild von Perrin von einer Schenke in Trustair aus in allen umliegenden Gemeinden verteilt wird. Entgeistert reisen Mat und Thom mit dem Lebensmittelwagen und dem Gold ab.
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4. Kapitel:
Rand leiert in Scham und Selbstvorwürfen versunken die Liste der von ihm getöteten Frauen herunter, während er mit seiner Armee nach Bandar Eban einmarschiert. Wie jeden Tag beginnt Sie mit Moiraine. Auf einem Platz trifft er auf Dobraine, der ihm offiziell die Stadt überreicht, in der wieder Ordnung herrscht. Doch Rand fragt vorwurfsvoll, warum nicht das ganze Land befriedet wurde. Aber die "Festsetzung" eines Mitgliedes des Kaufmannsrates geht im Moment vor. Kann er noch irgendjemandem vertrauen? Er trägt jetzt immer den Choedan Kal bei sich, um stets für alles bereit zu sein. Die Tatsache, dass Cadsuane seinen Befehl strapazierte, indem sie sich in seinem Gefolge versteckt, ignoriert er geflissentlich. Plötzlich setzt Lews Therin Min auf die Liste der Toten. Rand verneint dies aber weggeschickt hat er Min trotzdem nicht. Er liebt sie immer noch, aber seine Gefühle sind nun tief vergraben. Etwas in ihm hat aufgehört sich für diese Sorgen zu interessieren. Während er weiter zieht fällt ihm der Hunger in den Gesichtern aller und das erst kürzlich wieder geltende Recht auf. Überall Flicken und zerbrochene Bretter. Erleichtert erkennt er, dass das Meervolk endlich mit Korn aus dem Süden eingetroffen ist. Aus den Reihen nähert sich ihm Merise. Sie will ihm klar machen, dass Cadsuane zu verbannen dumm war. Er straft sie mit einem stechenden Blick. Rand hat gelernt jegliche Regung in kalten, bewegungsunfähigen Zorn zu packen und nutzt dies gnadenlos aus. Plötzlich stürzt auf beiden Seiten des Weges je ein Balkon herunter. Es gibt Verletzt und Merise eilt davon, um zu helfen. Rand macht sich Gedanken über die Dunkle Macht. Er vergleicht diese gewaltige Energie sogar mit dem Strom des Zugangsschlüssels. Er hat Angst vor einer erneuten Nutzung, daher trägt er den Schlüssel bei sich. Da beide Mächte unentwegt nach ihm rufen, kann er beiden widerstehen. Er bezieht das prächtige Anwesen der festgesetzten Ratsfrau und denkt an Aviendha. Was macht sie bloß in der Wüste? Dobraine dankt er für seine Erfolge, schickt ihn jedoch nach Tear, um dort zusammen mit Darlin auf seine Befehle zu warten und Streitkräfte zu sammeln. Nachdem er ein Audienzgemach mit Thron bezogen hat wird ihm die Ratsfrau Milisar Chadmar vorgeführt. Er will wissen, wann sie zuletzt von König Alsalam gehört hat. Sie wird nervös und meint Rands Krönung würde sich schnell regeln lassen. Er schickt sie weg und droht ihr schnell den Boten Alsalams zu holen oder sie würde die Krönung nicht mehr erleben. Rand will nicht dieser König sein. Er will Alsalam finden, denn genau dort vermutete er Graendal. Sie würde wie Semirhage im Baalsfeuer sterben. Er würde tun was getan werden musste.
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5. Kapitel:
Gawyn versucht mal wieder vergeblich Lelaine davon zu überzeugen, dass eine Rettungsaktion für Egwene wichtig und sinnvoll ist. Deshalb versucht er Romanda und Lelaine gegeneinander auszuspielen. Er bekommt jedoch nur Phrasen wie "Wir werden sehen" oder "Vielleicht könnten wir ja" zu hören. Das wiederum verkauft Lelaine als Gefallen und erwartet Gegenleistungen. Gawyn versteht die Welt nicht mehr. Trotz seiner Angst um Egwene bemerkt er jedoch, dass alle im Lager Egwene als ihre Autoritätsperson ansehen. Während er aus dem inneren Lager der Aes Sedai heraus begleitet wird, denkt er, dass Egwene überfordert ist. Er muss mit ihr persönlich sprechen, um die Lage einschätzen zu können. Er trifft sich mit Bryne zur Inspektion eines Wachpostens. Mit leiser Belustigung erkennt Bryne, dass Gawyn erneut nichts erreicht hat. Plötzlich wird er ernst und befragt Gawyn nach Informationen über das Heer von Tar Valon. Doch der junge Mann weigert sich. Er hat seine Männer zwar im Stich gelassen, jedoch gedenkt er nicht sie zu verraten. Sein Herz gehört nur noch Elayne und Egwene und sein einziges Ziel ist es Rand al’Thor zu töten. Er glaubt Bryne in dieser Beziehung kein Wort. Bryne jedoch geht noch weiter. Wo würde Gawyns Loyalität liegen, wenn sich die Aes Sedai auf dem Feld gegenüberstehen würden. Gawyn ist schockiert. Er kann nicht glauben, dass Bryne tatsächlich ins Feld ziehen würde. Doch Bryne hat sich entschieden. Er steht auf dieser Seite, weil Egwene im Recht ist. Kann Gawyn das von seiner Entscheidung auch behaupten? Was würde er tun, wenn Egwene ihn nach der Rettung nicht begleiten wollte? Er wird sich für eine Seite entscheiden müssen und, was viel wichtiger ist, er muss wissen warum er sich für diese Seite entschieden hat. Gawyn ist leicht verzweifelt. Er hat das Gefühl nicht einmal zu ahnen, wie die zwei Seiten aussehen, ganz zu schweigen davon, wie er sich entscheiden sollte.
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6. Kapitel:
Mitten in Ebou Dar bewegt sich Cadsuane mit Kapuze durch die Menschenmassen. Sie würde sich der Verbannung ins Exil nicht beugen. Stattdessen beugte Sie Rands Exil sehr arg durch das Bedecken ihres Gesichtes. Sie erreicht das Gasthaus Vom Wind begünstigt. Hier erfährt "Frau Küste" vom Wirt die aktuellen Neuigkeiten. Seit einer Woche etwa gibt es weniger Leute, die behaupten persönliche Nachrichten von Alsalam zu bekommen. Niemand kennt seinen Aufenthaltsort und man vermutet, dass seit einem halben Jahr keiner mehr für die Echtheit der Briefe garantieren kann. Auch glaubt keiner mehr, dass der Kaufmannsrat dahinter steckt. Cadsuane erkennt erstaunt, dass tatsächlich ein Verlorener involviert sein könnte. Weiterhin erfährt Sie, dass trotz der Menge an Menschen, die Hälfte nicht zur Essensausgabe geht, da Sie vermuten, dass das spontane Verderben der Nahrung durch Aielgift verursacht wird. Das Schlimmste ist allerdings ein fehlender Ausgleich zu den schrecklichen Zufällen, die ein Ta’veren verursacht. Keine spontanen massenhaften Hochzeiten und glücklich ausgegangenen Unfälle. Beim Verlassen des Lokals bemerkt Sie erneut den dauerhaft grauen Himmel. Zuerst wollte der Dunkle König die Menschen mit einer Dürre aushungern lassen, dann durch den plötzlichen Wintereinbruch erfrieren lassen und jetzt schien er entschlossen, sie durch pure Melancholie zu vernichten. Sie macht sich auf den Weg zum Hafen, um die Gerüchte über verdorbene Lebensmittel zu kontrollieren. Auf dem Weg dorthin gesteht Sie sich ein, dass Sie bei Rand versagt hat. Wie könnte Sie ihn nur auf den richtigen Weg bringen? Nur knapp entgeht Sie seinem Blick als er in einer Prozession ebenfalls die Essenübergabe kontrolliert. Aus dem Augenwinkel erkennt Sie erneut, wie sich die Dunkelheit um ihn sammelt. Wenn Sie nicht bald etwas unternahm, waren Sie alle dem Untergang verurteilt. Und plötzlich trifft sie eine Idee wie der Schlag. Sie eilt direkt zu den Aiel und fragt sich zum wiederholten Male, wie die Weisen Frauen so lange leben konnten ohne die Alterslosigkeit der Aes Sedai zu erringen. Dort gesteht Sie ohne Umschweife ihr Versagen ein. Dies wird akzeptiert und man beginnt einen Plan auszuarbeiten.
Rand erkennt Cadsuane und lässt sie ziehen. Er hat verstanden, dass sie ins Exil zu schicken ein Fehler war. Im Gespräch mit seinem Abgesandtem Ashaman Naeff, welcher zusammen mit Bashere die Verhandlungen mit den Seanchan führt, erfährt Rand, dass diese sich weigern Katar als Treffpunkt mit dem Drachen zu akzeptieren, obwohl es neutraler Boden ist. Rand wählt daher auf Grund seiner historischen Signifikanz Falme als Treffpunkt, obwohl dieser weit im Feindesland liegt. Frieden zu schließen hat für Rand oberste Priorität. Er fragt Nynaeve, ob sie etwas von Lan gehört hat und sie meint das gehe ihn nichts an. Ihn gehe die ganze Welt etwas an und leicht eingeschüchtert erzählt sie ihm davon, welchen Weg Lans Reise nehmen wird. Sie bitte um Hilfe für ihn aber für Rand wird Lans Angriff eventuell nur ein Ablenkungsmanöver sein. Wenn er sterben sollte wird Rand dies als nützliches Opfer akzeptieren. Wütend stellt Nynaeve das Thema zurück. Und wieder trägt Rand das mächtige Ter'Angreal mit sich herum, als wäre es ein einfacher Schlüssel. Die Nachricht darüber, dass Rhuarc mittlerweile vier Mitglieder des Kaufmannsrates in Gewahrsam genommen hat und zwei tot sind nimmt Rand verärgert auf. Damit benötigte er noch vier weitere Mitglieder des Rates, um einen neuen König krönen zu lassen. Rand verabschiedet Rhuarc und konzentriert sich nun auf Milisair Chadmar, nunmehr abgezehrt und ungepflegt. Sie wurde von den Aiel aufgegriffen, als sie versuchte zu fliehen. Sichtlich nervös teilt sie Rand mit, dass der Bote des Königs tot sei. Sie selbst verstehe nicht, warum die beauftragten Wächter so schlecht auf den Boten geachtet haben. Er lässt sie in das gleiche Loch sperren, in dem der Bote starb. Schreiend wird sie aus seiner Gegenwart entfernt. Er musste den Boten finden. Wenn dieser dem "Zwang" unterworfen war, wäre das ein eindeutiges Zeichen für Graendal. Und er musste Frieden mit den Seanchan schließen. Es war Zeit dieses Land zu verlassen. Nynaeve missbilligt dies zutiefst und sagt ihm das auch. Weiterhin fragt sie nach Perrin und Mat. Rand sieht Perrin in eine Unterhaltung mit Galad vertieft, welcher scheinbar den Weißmänteln beigetreten ist. Mat bewegte sich zusammen mit Thom durch Caemlyn. Rand bestätigt Nynaeve, dass beide leben und dass das auch besser für sie ist, da er sie noch brauchen würde. Nynaeve ist entsetzt. Sie seien seine Freunde teilt sie ihm mit. Rand korrigiert sie, denn die beiden seien Fäden im Muster. Ihn interessiert nur noch die letzte Schlacht. Nynaeve wird traurig. Sie bitte Rand nicht so hart zu sein. Er würde sich noch selbst zerstören. Die Wut trifft Rand erneut ungezügelt. Er schreit Nynaeve an und droht ihr wie Cadsuane mit Verbannung. Unbewusst greift er nach dem Zugangsschlüssel. Er bekommt sich nur schwer unter Kontrolle und entlässt alle. Er musste die Dinge nur noch kurze Zeit ausbalancieren. Dann konnte es enden. Lews Therin erinnert Rand an sein Versprechen, dass sie beide sterben können.
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7. Kapitel:
Nynaeve steht auf der Mauer Bandar Ebans und fühlt den sich nähernden Sturm im Norden. Sie begleitet eine kleine Gruppe um Cadsuane und betrachtet mit Ihnen eine Begräbnisprozession von über zweihundert Geistern vor der Stadt. Diese Fälle häufen sich. Genau wie aus Menschen krabbelnde Insekten und spontane Entzündungen. Man diskutiert darüber, dass Rand die letzte Schlacht proklamiert. Merise und Corele nörgeln über Rand und wollen die Stadt verlassen. Die Seanchan halten sie für irrelevant. Nynaeve widerspricht vehement. Die Gruppe trennt sich von Nynaeve und doch erkennt sie plötzlich ein Nicken Cadsuanes in ihre Richtung. Sollte dies etwa ein Zeichen des Respekts gewesen sein? Nynaeve geht die Treppen hinab in die Stadt und denkt über Rands Härte nach. Es ist als wenn sich die Dunkelheit um ihn herum zusammenballt. Sie hört in der Menschenmenge ein Kind husten. Es dauert eine Zeit bis Sie den hustenden Jungen gefunden hat und kann nur ungläubig den Vater niederstarren. Scheinbar litt der Junge seit einer Woche und die Eltern hatten Angst ihn zu den Aes Sedai zu bringen. Mit einem Gewebe aus allen fünf Mächten rettet sie den Jungen, der sonst noch in dieser Nacht gestorben wäre. Sie ermuntert die Eltern alle Kranken zu den Aes Sedai zu schicken. Wie konnte sie es nur schaffen mit Rand vernünftig umzugehen. Sehnsüchtig denkt sie an die Leistung Moiraines zurück, sich sein vollständiges Vertrauen verdient zu haben. Langsam reift in ihr ein Plan, wie sie Rand dazu bringen könnte ihr zuzuhören. Sie schickt nach der Haushofmeisterin, um alles über den verstorbenen Boten herauszufinden. Diese beschreibt den Boten als einen der hübschesten Burschen den sie je gesehen hat. Nachdem er bei Lady Chadmar eintraf wurde er zum Befrager geschickt. Sie begibt sich dorthin. Im Obergeschoss nimmt Nynaeve einen fetten älteren und zwei jüngere Kerle mit Hilfe der Macht fest. Der Weg in den Kerker ist schnell gefunden. Auf dem Weg dorthin finden sie auch einen Lehrling, welcher versucht zu fliehen. Im Keller finden sie Lady Chadmar, eingesperrt in ihrem eigenen Kerker, liegend in ihrem eigenen Dreck. Die Befragung der Folterknechte bringt sie allerdings nicht weiter. Die drei sind selbst verwundert, warum der Bote gestorben ist. Wer die Kunst des Folterns beherrscht lässt seine Opfer nicht sterben, wenn sie es nicht sollen. Die Knechte betonen außerdem, dass sie den Boten nicht dazu bringen konnten ihnen zu sagen, was sie wissen wollten. Als wenn eine Macht ihn daran hindern würde. Sie will schon aufgeben und zurück in den Palast, als ihr auffällt, dass Lady Chadmar krank aussieht. Die Tiefenschau ergibt ein schwaches und schleichendes Gift. Sie kann es leicht aus dem Körper entfernen, aber ohne ihre Hilfe wäre der Tod nur eine Frage der Zeit gewesen. Wie sich herausstellt war der Lehrling für die Verpflegung der Inhaftierten zuständig. Doch der ist plötzlich weg. Nynaeve stürmt panisch auf die Straße, doch dort wird der Junge von den wartenden Dienern festgehalten.
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8. Kapitel:
Rand empfängt Nynaeve zusammen mit Min nachts im Thronsaal. Als Nynaeve ein Schutzgewebe mit der Macht gestaltet reagiert er verärgert, doch Nynaeve lässt sich nicht einschüchtern. Sie verkündet, dass dieser Junge wüsste wo der König ist. Nun hat sie aller Aufmerksamkeit. Sie teilt mit, dass er versuchte Lady Chadmar zu vergiften und vermutlich den Boten des Königs getötet hat. Sie erwähnt eine Blockade um den Verstand des Jünglings und dass der Bote ebenfalls durch eine Blockade am Reden gehindert wurde. Rand droht dem Jungen und Nynaeve meint eine sich sammelnde Dunkelheit um ihn herum zu erkennen. Der Junge ist komplett verängstigt aber nicht in der Lage zu reden. Dies bestätigt den Zwang und für Rand die Anwesenheit Graendals. Er fordert Nynaeve auf den Jungen zu heilen, indem sie die Gewebe des Zwangs umdreht. Die Tiefenschau fördert Schicht um Schicht komplizierte Gewebe aus Geist, Wasser und Luft zu Tage. Sie bohren sich wie kleine Haken in sein Gehirn. Woher wusste Rand nur so viel über dieses komplexe Gewebe. Die Antwort auf sein früheres Leben ist nahe liegend. Es braucht fast eine Stunde erschöpfender Arbeit, um mit Hilfe hochkomplexer gespiegelter Gewebe den Jungen Stück für Stück zu heilen. Doch anstatt zu reden ist das Gesicht des Jungen seltsam ausdruckslos. Speichel rinnt ihm aus dem Mund. Nynaeve hat ihm dies durch das Lösen der Zwangsgewebe angetan. Zwang ist sehr mächtig. Sein Geist bestand nur noch aus verschiedenen Schichten Zwang, Persönlichkeit und Intellekt völlig ausgelöscht. Eine Marionette, die nur durch direkte Befehle funktioniert. Rand erbittet von dem Jungen irgendeinen Hinweis. Er schwört ihm Vergeltung, wenn irgendwo in ihm ein Rest Widerstand geblieben ist, der helfen kann. Dann flüstert der Junge zwei Worte: Natrins Hügel, und rutscht tot aus Rands Armen. Nynaeve starrt Rand böse an. Sie fragt ihn, ob er sich kein bisschen schuldig fühle. Ob er für sie alle leiden soll, fragt er. Die Schuld würde ihn zermalmen. Sie konfrontiert ihn mit ihrer Befürchtung, dass sein Herz, dass außer Zorn keine Gefühle mehr kennt, ihn vernichten würde und er erstaunt sie mit der Frage, warum bloß jeder glaube, dass er dies nicht wisse. Danach erzählt er ihr von der Geschichte des Drachenberges. Niemand hat ihn je bezwungen, weil man danach keine Kraft mehr für die Rückkehr hätte. Rand beschreibt damit sich selbst. Der Schlüssel, das hat er jetzt erkannt, ist die Tatsache, dass er nicht überleben wird. Er richtet all sein Streben auf die Letzte Schlacht. Sie will widersprechen, von Hoffnung und Erlösung sprechen, doch er verbietet es mit einem scharfen Blick. Er dankt ihr ehrlich und sie teilt ihm ungewollt mit, dass sie sich sein Vertrauen wünscht. Er vertraut ihr, weil sie sich tatsächlich um ihn sorgt. Er wünscht sich, dass Nynaeve für ihn weiterträumt. Sie will ihm sagen, dass es Hoffnung gibt, dass er überleben wird, aber aus irgendeinem Grund bleiben ihr die nötigen Worte für dieses Argument versagt. Tief in ihrem Inneren versteht sie ihn.
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9. Kapitel:
Nach dem Debakel in Hinderstap plant Mat groß angelegt die Frau in Trustair festzusetzen. In seinem Lager hat er für alle seitenweise über Nacht ausgearbeitete Hintergrundgeschichten parat. Ferner will er mit seinen Männern sicherheitshalber das Dorf einkreisen, um auf alles vorbereitet zu sein. Niemand nimmt diese Vorbereitung so richtig ernst. Mat wird schon ganz fuchsig, aber will auf jeden Fall einem Angriff durch den Schatten vorbeugen. Er besucht Aludra die Feuerwerkerin, da sie beinahe die Pläne für ihre Drachen, riesige Kanonen, die mit Feuerwerk gefüllt werden, fertig hat. Die Liste für die fehlenden Materialien lässt ihm den Atem stocken. Holzkohle, Schwefel, Fledermausdung, Kupfer und Zinn. Wer sollte sich das leisten können. Aludra meint der wiedergeborene Drache könne es. Bei der Erwähnung Rands wirbeln erneut die Farben in sein Gesichtsfeld. Er fragt sie, wie viele Glockengießer sie denn wohl brauchen würde und staunt nicht schlecht über die Antwort. Jeden den er kriegen könne. Außerdem würde sie jedes Stückchen Kupfer und Zinn auf dieser Seite des Rückrades der Welt benötigen. Die daraufhin erfolgende Diskussion gewinnt Aludra für sich. Soviel, nicht mehr nicht weniger! Wenigstens darf er die Drachenpläne in seiner privaten Goldtruhe aufbewahren. Plötzlich stürmt Olver heran. Die Frau ist aufgetaucht. Er stürmt zurück ins Lager und trifft dort die freundlich lächelnde Verin. Sie hat vor etwa einer Stunde von einem Kaufmann gehört, dass er Mat gesehen habe. Vor nur einer Stunde? Mat erkennt begeistert, dass sie das Schnelle Reisen beherrschen muss. Sie könnte seine Männer noch heute nach Caemlyn bringen. Sofort erkennt er, dass sie etwas von ihm will. Sie fragt ihn, ob er eine Ahnung habe, wie lange er sie schon zwinge hier in den Bergen zu hocken. Sie will, dass das aufhört.
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10. Kapitel:
Als Rand und seine Prozession durch ein Wegetor Falme erreichen erinnert er sich der Wichtigkeit dieses Ortes. Hier starb der Hirtenjunge Rand. Hier wurde der Drache wiedergeboren. Die Eroberung dieses Landes durch die Seanchan musste heute enden. Es würde Frieden geben. Nynaeve holt auf und erinnert sich an damals, als sie Rand mit dieser schrecklichen Wunde in der Seite fanden. Auch Min war damals da. Heute nicht. Etwas hatte sich zwischen ihnen verändert. Sie erreichen den schwarz-weißen Pavillon. Er ist von hunderten Damane umgeben, obwohl Rand nur wenige Machtlenker als Ehrengarde dabei hat. Dies sollte keine Schlacht werden und wenn doch würde er mit dem Ter'angreal an seinem Sattel selbst gegen zweihundert von ihnen ankommen. Beim Versuch nach der Macht zu greifen muss er erneut gegen Lews Therin kämpfen. Gestern war er in einer Ecke weinend aufgewacht und hatte etwas über Ilyena gestammelt. Nynaeve ist beunruhigt und bitte Rand lieber zurückzukehren. Er verneint. In dem Zelt sieht er eine besonders kleine Frau mit Asche auf den Wangen. Ein Stuhl steht auf gleicher Höhe ihr gegenüber. Er ist überrascht ob der Gleichbehandlung. Es war Zeit diesen Krieg zu beenden.
Der Drache erscheint ihr sehr jung. Sie bewundert nur kurz diesen festen Gang und fragt sich, wer ihn das gelehrt hat. Die Marath'damane an seiner Seite mit dem langen schwarzen Zopf lässt sie erschauern und das trotz der langen Reise mit Matrim. Mehr noch beunruhigen sie jedoch die beiden männlichen Machtlenker neben ihm. Er setzt sich ungefragt und bestätigt ihr damit, dass es gut war sich noch nicht zur Kaiserin zu berufen. Die Kaiserin hätte ihn natürlich niemals als gleichgestellt empfangen können. Die Tochter der neun Monde schon. Er stellt fest, dass heute Frieden geschlossen werden würde und alle um Tuon herum sind entsetzt ob des Befehls. Tuon fragt nach seinen Bedingungen. Er weist auf die Notwendigkeit des Bündnisses und die Nähe der letzten Schlacht hin. Sie müsse doch die Prophezeiungen kennen. Doch die Vorhersagen der Seanchan besagen, dass die Kaiserin jene besiegen würde, die dem Schatten dienten und dann den Drachen zu einem Duell mit dem Lichtfresser ausschicken würde. Rand betont erneut die Nähe der letzten Schlacht und beide sind sich einig, dass das Land vereint werden muss, doch beide wollen die Führung. Rand verbietet die Adams und wird hier keine Zugeständnisse machen. Tuon kann dies nicht verstehen. Es ist die einzige Möglichkeit die Machtlenker unter Kontrolle zu halten. Trotz der Verwirrung merkt sie, dass ihr das Thema entgleitet und reagiert. Sie verweist ihn auf Gemeinsamkeiten, die er meint nicht zu erkennen. Sie fragt ihn nach Matrim Cauthon und verwirrt ihn damit sichtlich. Sie versucht mehr über ihn zu erfahren, es wurde Zeit, dass Matrim zurückkam, und wird tatsächlich von der Marath'damane zu Recht gewiesen. Sie stellt fest, dass Mat einer der ehrenhaftesten Männer sei die sie kenne und dass er einst trotz Gefahren ihr Leben gerettet habe. Tuon erkennt im Drachen und dieser Frau eine hohe Loyalität für Mat und muss erneut ihre Meinung über Ihren Gatten ändern. Plötzlich erhebt er sich, schaut ihr tief in die Augen und fordert Frieden. Dies ist kein Bitten mehr. Dies sei sein Wille. Tuon sehnt sich danach ja zu sagen. Sie sieht nur noch Vorteile, ihr Atem stockt. Es gab keinen anderen Weg. Sie erkennt eine Vertiefung der Dunkelheit um ihn, eine dunkle Aura. Sie musste ihm zustimmen und flüstert "Nein". Dieser Dunkelheit würde sie nicht nachgeben. Er würde sich vor ihr verbeugen. Mit eiskalter Stimme und siedendem Hass im Blick dreht er sich um und geht. Sie braucht einige Zeit sich zu sammeln. Dann proklamiert Sie sich zur Kaiserin und befiehlt den Angriff auf Tar Valon.
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11. Kapitel:
Verin und Ihr Behüter erzählen Ihre Geschichte, denn eigentlich wollten Sie von Tear nach Tar Valon. Jedoch wollte das Rad etwas anderes. Mat versteht es nicht, Verin konnte doch Schnell Reisen. Mat hört erstaunt, dass sie bei Rand war und erfährt, dass er Saidin gereinigt hat und trotzdem kurz vor dem Wahnsinn steht. Sie erläutert außerdem, dass man zum Schnellen Reisen Startpunkt sehr genau kennen muss. Dies versuchte sie Tage lang vergeblich. Es war, als wenn etwas sie von der Reise nach Tar Valon abhalten wollte. Feuer, Sturm, Zufälle. Danach schlossen sie sich einer Karawane nach Tar Valon an. Doch während beide schliefen bog die nach Murandy ab. Danach versuchten Sie zu Gleiten, denn dafür benötigt man kein Wissen des Ortes, doch sie kamen in Trustair an. Ihr Behüter hat just in dem Moment des Öffnens von einem vergangenen Jagdausflug hier gesprochen. Und da waren sie nun und suchten Ihren Ta’veren. Und hatten letztendlich Mat gefunden, der jemanden brauchte, der ein Tor nach Andor öffnen konnte. Doch zuerst wollte sie über den Preis sprechen. Sie schiebt ihm ein versiegeltes Pergament zu und verlangt von ihm die Ausführung dieser Anweisungen in zehn Tagen. Mat verneint definitiv. Verin verhandelt mit ihm und sie einigen sich auf einen Kompromiss. Alternativ zur Ausführung der Anweisung muss er dreißig Tage in Caemlyn auf Verin warten bevor er weiterziehen darf. Mat stimmt zu, da er sowieso die Sache mit den Kanonen regeln und mehr über den Turm von Ghenjei herausfinden muss. Verin ist nicht überzeugt, dass er die dreißig Tage warten wird. Mat sieht in ihrer Tasche noch mehr dieser versiegelten Briefe und fragt sich wofür die seien.
Tuon ist tot. Fortuona ist die Kaiserin. In Ebou Dar verabschiedet sie das Heer, welches Tar Valon in wenigen Tagen angreifen wird. General Yulan leitete den Angriff persönlich. Der Plan sieht vor Tar Valon mit der Macht aus der Luft anzugreifen. Es würde ein großer Sieg oder eine schreckliche Niederlage werden. Fortuona befürchtet, dass dieser Angriff den Drachen nicht nur verärgern wird. Er würde sich gegen sie stellen. Selucia versteht nicht. Er war doch bereits gegen sie. Die Kaiserin verneint, denn bisher waren die Seanchan gegen ihn gewesen. Und diesen Unterschied würden sie nur allzu bald erleben.
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12. Kapitel:
Min hat eine Vision von Rand. Über ihm erscheint das Bild des Drachenberges gehüllt in Schatten. Auf seiner Spitze meint sie ein winziges Licht leuchten zu sehen. Der Berg würde für Rand in der Zukunft wichtig sein. Sie macht sich Gedanken über ihre Nutzlosigkeit. Verzweifelt verbringt sie mehr und mehr Zeit mit ihren Studien für Rand und versucht ihm nicht im Weg zu sein. Sie wollte seine letzte Verteidigungslinie sein und hatte versagt. Schlimmer noch. Semirhage hatte sie als Werkzeug gegen Rand benutzt. An dem Tag war etwas in ihm erloschen. Während er sich das alte Schwert mit den roten und goldenen Drachen um gurtet erkennt sie, dass er auf die Jagd nach Graendal gehen wird. Sie befürchtet, dass der Junge eine Falle ist, aber Rand ist überzeugt, dass das nicht Graendals Stil ist. Er musste schnell zuschlagen. Min besteht darauf mitzukommen und Rand willigt ein. Er beauftragt zwanzig Töchter des Speers sich zu sammeln und verlangt nach Nynaeve und Lord Ramshalan. Min versteht nicht mehr was in Rand vorgeht. Er war so hart und gefühllos geworden. Zu was würde die Kombination aus Scheitern bei den Seanchan und dieser Entschlossenheit führen? Sie nutzen ein Wegetor um in die Nähe von Natrins Hügel zu gelangen. Er schickt Ramshalan zur Burg auf Natrins Hügel und fordert von ihm Verhandlungen mit den dort Ansässigen und zurück zu kehren. Ramshalan zieht allein los. Min und Nynaeve versuchen Rands Pläne zu erfahren, jedoch erwidert er nur, dass ihm sein Plan eigentlich ängstigen sollte, es aber nicht tut. Rand erwartet, dass Ramshalan unter einem Gewebe aus Zwang zu ihnen zurückkehren wird. Er weiß das Graendal schlauer ist als er und ihn versuchen wird gegen ihn zu benutzen. Da bricht Ramshalan mit einer Eskorte Töchter des Speers durch das Unterholz. Er erzählt von einer, ihm treu ergebenen, älteren Dame des Hauses. Rand achtet gar nicht auf ihn und Nynaeve bestätigt ihm, dass er unter einem sehr schweren Zwangsgewebe leidet. Min wünscht sich, dass Rand jetzt mit ihr zurückkehrt und Nynaeve beschwert sich über die erneute Zulassung von Zwang. Doch Rand hat noch etwas zu erledigen. Der Choedan Kal beginnt rötlich zu leuchten. Nicht einmal als Rand sie fast erwürgt hat, hatte Min Angst vor ihm. Jetzt schon. Als die Sonne untergeht sind Rand und das Ter’angreal in gleißendes Licht getaucht und plötzlich bricht ein riesiger Strahl reinsten, weißen Lichtes aus ihm hervor und trifft die Burg. In blendendes Weiß getaucht verschwindet die Burg und die Welt stöhnt vor Agonie. Als hätte die Substanz der Welt selbst kurz vor der Zerstörung gestanden. Min und Nynaeve sind schockiert. All diese Menschen. Hatte er wirklich mit Baalsfeuer die ganze Burg vernichtet? Nynaeve konfrontiert Rand mit ihrem Hass auf sein Handeln. Doch er fordert sie mit diesem stahlharten Blick auf, Ramshalan zu kontrollieren. Er will wissen, ob diese Sünde es wert war. Der Zwang ist verschwunden und Rand entspannt ein wenig, denn das bedeutet, dass Graendal tot ist. Die Gruppe um Rand verlässt den Wald durch ein Wegetor. Er wünscht Nynaeve einen so guten Schlaf wie sie in der Lage ist. Ihre Zeit hier in Arad Doman ist vorbei. Min meint zu ihr, dass sie etwas unternehmen müssten. Nynaeve wünscht sich Moiraine zurück uns ist selbst erstaunt. Vielleicht hatte Rand aber sogar Recht. Wie viele Menschen würden noch leben, wenn er von Anfang an skrupellos gewesen wäre? Aber was sie gesehen hat entsetzt sie maßlos Sie gesteht sich ein, dass Cadsuane Recht hatte. Etwas musste geschehen. Sie begibt sich zusammen mit Min zu ihr und trifft dort auch die Weisen Frauen der Aiel. Cadsuane erteilt ihr den Auftrag Perrin Aybara zu finden. Rand könnte wissen wo er ist. Min hört nur noch mit halbem Ohr zu. Diese Tat heute würde Rand innerlich zerstören und es war ihre Aufgabe ihn lebendig und bei geistiger Gesundheit, mit intakter Seele zu dieser Letzten Schlacht zu bringen. Irgendwie.
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13. Kapitel:
Egwene trifft Siuan in Tel’aran’rhiod. Obwohl beiden bewusst ist, wer hier mittlerweile das Sagen hat, ist etwas wie Freundschaft zwischen beiden entstanden. Siuan versucht verzweifelt Egwene von einer Rettung zu überzeugen. Aber Egwene verbietet es, denn sie ist überzeugt, dass ihre Anwesenheit Elaida jeden Tag mehr schade. Egwene beendet die Diskussion mit dem Zugeständnis einer Rettung, sollte der Saal der Burg ihre Hinrichtung befehlen. Sie erkundigt sich nach Neuigkeit und erfährt, dass Gawyn, welcher von ihrer Gefangennahme gehört hat, jetzt Teil ihres Heeres ist. Nur mühsam unterdrückt sie ihr Interesse an dieser Information. Außerdem verbreitern sich die Grabenkämpfe zwischen Romanda und Lelaine. Siuan meint sie würde sehr gebraucht werden. Egwene ordnet ein Treffen mit dem Saal in zwei Tagen an. Egwene beschreibt ihr die Enge der Zelle und dankt ihr für die regelmäßigen Konversationen, die sie am Leben erhalten. Plötzlich wird ihr die Ähnlichkeit zu Rands Situation in der Kiste bewusst und sie beginnt ihn besser zu verstehen. Siuan erklärt, dass sie endgültig davon überzeugt ist, dass Egwene den Posten der Amyrlin verdient habe und womöglich die beste Amyrlin seit Artur Falkenflügel sei. Dies zuzugeben fällt ihr aus verständlichen Gründen nicht leicht. Siuan verblasst, da sie dringend Schlaf benötigt und Egwene springt ins Lager der Rebellen. Hier macht sie sich Gedanken über die Situation der Aes Sedai. Was würde passieren, wenn eine Aussöhnung nicht möglich war, wenn sogar hier das Lager begann sich zu spalten. In den Krieg ziehen? Eine zweite Weiße Burg gründen? Wie sollte Sie die Kusinen, die Weisen Frauen der Aiel und die Windsucherinnen der Ath’an Miere dann an die Weiße Burg binden? Sie wusste sie würde tun, was auch immer notwendig war, die Welt vor Tarmon Gai’don zu beschützen. Sie steht vor der Burg und in einer fast prophetischen Sicht scheint der Turm kurz vor dem Zusammenbruch zu stehen. Sie würde dies nicht zulassen und erwacht. In Erwartung eines weiteren monotonen, aus Schlägen und Agonie bestehenden Tages reagiert sie leicht überrascht, als die rote Aes Sedai Katherine ihr mitteilt, dass sie frei sei. Es würde endlich die richtige Person bestraft werden. Nämlich diejenige, die Egwene maßgeblich beeinflusst hat. Und plötzlich ergibt alles für Egwene einen Sinn. Silviana. Ein schlauer Schachzug, denn wenn sie Egwene nicht nachweisen konnte eine Schattenfreundin zu sein, schob sie einfach die Schuld der ehemaligen Oberin der Novizinnen zu. Die Roten Aes Sedai, die Egwene auf ihr Zimmer bringen sollen, werden von der Weißen Saerin verscheucht, um in Ruhe mit ihr sprechen zu können. Das Ansehen der Roten hat massiv gelitten seit der Schuldzuweisung Silvianas. Doch Saerin stellt klar, was tatsächlich geschehen war. Silviana war vor den Saal getreten und hat die Freilassung Egwenes sowie die Absetzung Elaidas gefordert. Daraufhin befahl die Amyrlin ihr ein Novizinnenkleid anzuziehen. Nach ihrer Weigerung forderte Elaida ihre Hinrichtung. Der Saal weiß im Moment nicht was er tun soll, aber Silvianas Tod wird die Roten zerbrechen. Egwene befiehlt die sofortige Rettung Silvianas. Sie will die Roten nicht vernichten. Die Burg brauchte alle Ajahs. Überraschend willigt Saerin respektvoll ein. Sie fordert die beiden Roten auf Ihre Ajah zu retten. Diese verlassen sie aber erst, nachdem sie eine außerordentlich große Menge an Spaltwurzeltee zu sich genommen hat. An ihrem Zimmer angekommen erkennt sie überrascht Verin Sedai und versucht sie abzuwimmeln, als diese plötzlich ihr dreckiges Novizinnenkleid als grün bezeichnet. Egwene erstarrt. Verin konnte lügen.
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14. Kapitel:
Während Verin Tee zu sich nimmt spekuliert Egwene wie Verin ihre Eide losgeworden ist. Verin unterbricht sie mit der lapidaren Antwort sie sei eine schwarze Aes Sedai. Egwene ist schockiert und wünscht zu wissen, was Verin von ihr will. Wie sollte sie jetzt, wo sie die Macht nicht nutzen konnte, nur entkommen? Verin beginnt ihr zu berichten, dass ihr al’Thor Sorgen bereite. Er hätte nicht verstanden, dass der Dunkle König nicht so offensichtlich handle, wie er vermute. Die letzte Schlacht würde nicht auf die Weise ausgetragen werden, mit der er rechnen würde. Sie besinnt sich auf die Sache warum sie hier sei, denn sie habe sehr wenig Zeit. Sie berichtet der immer erstaunteren Egwene, dass sie vor Jahren die Gelegenheit hatte entweder dem Dunklen König die Treue zu schwören oder sich zu verweigern und daraufhin zu sterben. Seit dem studierte sie die Schwarze Ajah von Innen heraus. Die Eide der Dunkelheit sind sehr spezifisch und wenn man die Eine Macht beherrscht, nicht zu brechen, doch Verin hatte eine Lücke entdeckt, die nie ein Schattenfreund in Anspruch nehmen würde. „Ich schwöre, den Großen Herrn nicht zu verraten, meine Geheimnisse zu bewahren bis zur Stunde meines Todes“. Verin hat mit ihrem Tee Aspenfäule zu sich genommen und wird innerhalb weniger Minuten sterben. Sie überreicht Egwene zwei Bücher. Diese zwei Bücher sind ihre Hinterlassenschaft. Namen, Orte, Erklärungen, eine Liste ihrer Prophezeiungen. Alles was Verin im Laufe der Jahre über die Schwarze Ajah in Erfahrung bringen konnte. Verin glaubt, dass ihr nur sehr wenige Schwarze verborgen geblieben sind. Mit Tränen in den Augen bedankt sich Egwene für diesen Schatz. Verin erklärt, dass sie es leid war so viele Agenten des Dunklen Königs unter den Ihren zu haben. Es war an der Zeit, dass ein im Licht Wandelnder unter den Schatten stöberte. Sie ist stolz auf ihre Leistung und findet, dass dies ihren Tod wert ist. Eigentlich hatte Verin vor sich mit Hilfe des Eidstabes von den Eiden des Dunklen Herrn zu befreien, konnte diesen aber nicht finden, da Saerin und ihre Jägerinnen ihn an sich genommen hatten. Außerdem vertraut sie Egwene das Wissen an, dass Mesaana sich verkleidet in der Burg aufhält. Kurz vor ihrem Tod wünscht sie sich von Egwene, dass die Welt erfährt, dass Ihre Seele, trotz Schwarzer Ajah, die einer Braunen war. Egwene verneint dies, denn sie erkennt die wahre Farbe Verins Seele. Sie leuchtet in strahlendem Weiß. Sie hält Verins Hand bis der Tod eintrifft. Sie kaschiert Verins Tod und verbringt die nächsten Stunden mit dem Studium der Bücher. Neben den Namen Katherines, Alviarins, Galinas und Elzas bereitet ihr Sheriams Name auf der Liste die größte Übelkeit. Über zweihundert Namen hatte Verins Zählung ergeben. Sie waren in jeder Ajah und unter den Sitzenden vertreten, sowohl in der Burg als auch im Rebellenlager. Viele Namen aus Egwenes Vergangenheit. Auch die Blaue Sitzende des Rebellenlagers Moria, aber weder Lelaine noch Romanda noch Elaida. Auch Cadsuane und ihre engsten Freundinnen waren nicht dabei. Kurz darauf betritt Meidani das Zimmer und unterrichtet sie über das Geschehene. Elaida ist noch immer, wenn auch nur knapp, Amyrlin. Der Hauptgrund dafür, dass sie nicht sofort abgesetzt wurde, ist Egwenes Befehl gewesen, die Zerstörung der Roten nicht zuzulassen. Elaida, gemaßregelt für ihr unakzeptables Verhalten, ist nun wenig mehr als eine Galionsfigur des Saals. Silviana steht unter Arrest und trotzt weiterhin Elaida. Sie beauftragt Meidani dringend zusammen mit Saerin und den anderen Alviarin festzusetzen. Sie sollten dafür jedes erdenkliche Risiko aufnehmen und sie der Prüfung durch den Eidstab unterziehen. Sie sei eine ranghohe Schwarze und für diese Information sei Verin gestorben. Meidani verlässt Egwene zusammen mit der Leiche Verins und der Tasse vergifteten Tees durch ein Wegetor. Sie begibt sich nach Tel’aran’rhiod und beauftragt Siuan mit der Festsetzung Sheriams und Morias. Plötzlich wird sie gegen ihren Willen aus dem Schlaf gerissen. Nikola schreit hysterisch etwas von Tarmon Gai’don und schlangenhafter Schattenbrut am Himmel, die die Macht lenkt. Nein, erkannte Egwene glasklar. Nicht Tarmon Gai’don. Die Seanchaner griffen die Weiße Burg an, genau wie sie es geträumt hatte, und sie konnte nicht einmal genug Macht lenken, um eine Kerze anzuzünden.
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15. Kapitel:
Siuan erwacht panisch und weckt Gareth Bryne. Egwene ist in Gefahr. Etwas hat sie aus dem Schlaf gerissen und sie ist nicht zurückgekehrt. Sie befürchtet, dass Elaida beschlossen hat sie hinzurichten. Späher berichten, dass sich etwas in Tar Valon tat. Blitze in der Luft und fliegendes Schattengezücht. Siuan schlussfolgert, dass der Angriff der Seanchan begonnen hat. Es folgt ein Streit zwischen Siuan, die beschlossen hat Egwene jetzt zu retten, und Bryne, der dies intensiv verneint, da die Amyrlin sich eine Rettung verboten hat. Siuan stürmt wütend davon. Sie weiß wer ihr helfen wird.
Egwene beruhigt Nicola und erzählt ihr von den Seanchan. Beide Flügel des Turmes brennen, klaffende Löcher im Turm selbst und draußen sind Damane auf Raken zu sehen. Die Burg wankt. Mehr und mehr Seanchan gelangen in die Burg. Verzweifelt erkennt Egwene, dass es sich nicht um einen Vernichtungs-, sondern um einen Raubzug handelte. Sie versuchten so viele Aes Sedai wie nur möglich zu entführen. Beinahe wird sie von Ihrer Angst wieder ein Adam tragen zu müssen überwältigt, aber sie ist die Amyrlin. Sie ergreift die Macht und ein winziger Rinnsaal drängt sich an dem Spaltwurztee in Ihrem Körper vorbei. Sie schwört der verzweifelten Nicola, dass sie sie beschützen würde. Sie übernimmt die Führung über eine panische Gruppe fünfzig junger Novizinnen und lehrt sie das Verknüpfen. Durch den jetzt bestehenden Zirkel ist sie in der Lage wieder soviel der Macht zu nutzen wie sonst ohne Zirkel. Sie öffnet ein Tor und betritt einen Raum in der Burg, der ihr nur aus vagen Beschreibungen bekannt ist. Hier werden die mächtigsten Angreale der Burg verwahrt. Sie findet was sie sucht. Vorsas Sa’angreal, das weiße Szepter. Eine nur wenigen Frauen bekannte Menge der Macht durchströmt sie und den Zirkel. Solange sie die Amyrlin war, würde die Weiße Burg nicht fallen.
Siuan erreicht Gawyns Zelt und brüllt nach ihm. Sie beauftragt ihn Pferde zu besorgen als Bryne hinter ihr herstürmt. Er versucht sie umzustimmen und stimmt erst unter zwei Bedingungen zu. Siuan muss ihn zu ihrem Behüter machen und willigt ein. Beide erkennen durch den Bund endlich die tiefe Liebe für einander, aber dies muss warten. Die zweite Bedingung wird er ihr erst hinterher sagen. Bryne, durch den Bund mit neuen Kräften versehen, holt einhundert seiner Männer und alle machen sich auf, Tar Valon durch das von Shemerin erwähnte Wassertor zu betreten. Siuan fürchtet schon jetzt den Zorn Egwenes wegen dieses Rettungsversuches.
Adelorna Bastine, Anführerin der grünen Ajah, hetzt verzweifelt und beschämt durch die Burg. Die Kampfajah hat dem Angriff nur Minuten standhalten können. Ihre Behüter waren tot oder verletzt. Wie konnte dies nur geschehen? Sie spürt wie jemand die Macht neben ihr lenkt und hofft auf eine Aes Sedai des Widerstandes. Stattdessen läuft sie dem Feind fast direkt in die Arme. Ihre Flucht wird vereitelt. Den Kampf gegen die Abschirmung verliert sie. Die Suldam legt ihr ein Halsband um und nennt sie von nun an Sivi. Adelorna wispert verzweifelt und ungläubig, als sich der Kragen unerwartet löst und die Gruppe Seanchan durch einen Feuerball vernichtet wird. Ein paar Schritte entfernt stand eine Frau in weiß umgeben von einer gewaltigen Aura der Macht, wie die personifizierte Vergeltung. Egwene al’Vere und sie trägt das weiße Szepter. Gut organisiert weist sie den Novizinnen Aufgaben zu und Adelorna will schon die Führung übernehmen, als Egwene sie zurechtweist. Hier und heute würde Adelorna sie Mutter nennen. Ihre Autorität würde nicht angezweifelt werden und überrascht gehorcht sie. Auf ein Lob Egwenes reagiert sie mit so innbrünstigem Stolz, dass sie es selbst nicht versteht. Sie begibt sich mit Adelorna in den Raum mit den Gegenständen der Macht, um sich von ihr zeigen zu lassen was Angreale sind. Sie will diese verteilen, um den Kampf gegen jeden To’raken und jede einzelne Damane aufzunehmen. Adelorna erkennt das Schnelle Reisen und versteht, dass Egwene jederzeit hätte fliehen können. Doch Egwene erklärt ihr, dass dann die Amyrlin alle im Stich gelassen hätten. Ihr Platz sei hier. Sie mussten sich nun beeilen. Dieser Kampf musste zu einer Niederlage für die Seanchan werden.
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16. Kapitel:
Siuan, Gawyn, Bryne und ihre Truppen erreichen unbemerkt das Wassertor. Die Burg selbst und die Außenanlagen stehen in Flammen. Sie machen die Boote aneinander fest und danach ziehen die Männer, zu Siuans absoluter Verärgerung, kopierte Uniformen der Burgwache über, die Bryne von den Näherinnen der Armee hat machen lassen. Als sie sich darüber brüskiert weist Bryne sie zurecht. Die Burgwache sei der Feind und sie nicht mehr die Amyrlin. Sie akzeptiert schmollend. In zwei Reihen mit Siuan als Aes Sedai an der Spitze ist die Tarnung vollständig. Das Turmgelände gleicht einem Schlachtfeld. Tote, Verletzte Zerstörung. Sie würden mit ihrer Suche nach Egwene im Kellergeschoss starten.
Im Erdgeschoss organisiert Saerin in einem der Versammlungsräume den Kommandoposten des Widerstandes. Sie lässt sich von allen ankommenden Schwestern Informationen und die Positionen anderer Schwestern nennen. Elaida ist nicht zu finden. Sie weist Hauptmann Chubain an nicht zuviel zu riskieren und die Damane mit Pfeil und Bogen anzugreifen. Sie bemerkt wie Recht Egwene doch hatte. Nicht nur mit dem Angriff auf die Burg, sondern auch mit den Gräben zwischen den Ajahs. Hier kämpfte jede Ajah für sich. Sie beginnt die Ajahs zu organisieren. Jeder kämpfenden Gruppe lässt sie eine Gelbe oder Braune zum Heilen zukommen. Außerdem sorgt sie dafür, dass auch im Kommandoposten Heilung zur Verfügung steht. Wutentbrannt stürmen vier Rote in den Raum. Katerine versucht maßlos empört über diesen Angriff die Führung hier an sich zu reißen und wird von Saerin zu Recht gewiesen. Sie verweist darauf, dass alles was Egwene vorhergesagt hatte der Wahrheit entspricht. Dies hier ist ein Raubzug. Sie würden nicht in die Offensive gehen. Eine Gruppe Soldaten erzählt von einem zweiten erfolgreichen Verteidigungsposten im zweiundzwanzigsten Stockwerk. Saerin ist verwirrt. Das Novizinnenquartier? Sie verstummt und ihre Augen weiteten sich leicht. „Egwene“.
Sie war eine Quelle der Macht. Wie reines strahlendes Feuer toben die Macht und der gerechte Zorn in ihr. Jeden Versuch sie mit offensiven Angriffen zu töten fegt sie genauso hinweg die die Versuche sie abzuschirmen. Nur ein kompletter Zirkel könnte ihr bei dieser Macht überhaupt etwas anhaben. Aber die Seanchan benutzten keine Zirkel. Das verhinderten die A’dam. Dieser Angriff würde ihnen teuer zu stehen kommen. Nie wieder würden sie es wagen die Institution der Weißen Burg anzugreifen. Sie war die Amyrlin.
Bryne weicht nur knapp einem abstürzenden Raken aus, während seine Männer gegen Bodentruppen der Seanchan kämpfen. Entsetzt erkennen Bryne und Gawyn, dass der Kampf nur ein Ablenkungsmanöver ist. Auf dem Dach der Burg tragen To’raken verschnürte Bündel davon, die verdächtig nach gefesselten Frauen aussehen. Sie wollen in die Burg, als Bryne erkennt, dass Siuan verschwunden ist. Er sieht sie mit einer Novizin aus der Burg eilen, welche ihnen bestätigt, dass Egwene im zweiundzwanzigsten Stockwerk sein muss. Als sie in die Burg eilen wollen erfährt Bryne, dass drei seiner Männer so schwer verwundet sind, dass sie die nächste Stunde nicht überstehen würden. Bryne nimmt dies schmerzerfüllt zur Kenntnis aber die Amyrlin ist wichtiger. Siuan erkennt seinen Schmerz und beschließt diese drei Männer zu heilen. Obwohl sie ihre Fähigkeit zu Heilen herunter spielt leistet sie doch ganze Arbeit. Aber sie brauchte Zeit. In der Dunkelheit neben einem Baum bewegte sich ein Schatten und Bryne handelt ohne nachzudenken. Jahre der Übung, Schlachtreflexe und eine vom neuen Bund verstärkte Aufmerksamkeit treffen aufeinander und er sticht dem schwarz gewandeten Meuchelmörder in die Kehle. Siuan erkennt, dass Min Recht hatte. Wären sie nicht zusammen geblieben wäre sie jetzt tot. Aber Min sagte etwas anderes. Sie wären beide tot, wenn sie nicht zusammen blieben. Sie untersucht Bryne mit der einen Macht und erkennt eine winzige giftgefüllte Nadel in seinem Arm. Sie entfernt die Nadel und heilt ihn. Min hatte sie beide gerettet. Sie machen sich auf Egwene zu retten.
Völlig verausgabt lehnt Egwene an einer Wand im zweiundzwanzigsten Stockwerk. Sie hatte gewonnen aber um welchen Preis. In dieser Schlacht würde die Weiße Burg nicht vorn liegen. Nur noch einen winzigen Augenblick Ruhe und sie würde in voller Stärke die Herrschaft über die Aes Sedai antreten. Sie merkt wie im Traum, dass Gawyn sie hochhebt. Nein sie durfte nicht schlafen. Sie musste jetzt stark sein. Siuan öffnet mit Hilfe des weißen Szepters ein Tor und Gawyn trägt Egwene aus der Burg.
Saerin liest die vernichtenden Berichte der Schlacht. Zwanzig tote Aes Sedai. Von den sechzig Novizinnen, die sich um Egwene gescharrt hatten waren allerdings nur drei gestorben und nur eine der vierzig Aes Sedai. Zehn Damane gefangen, dreißig Raken vom Himmel geschossen. Dagegen sahen ihre eigenen Bemühungen fast stümperhaft aus. Hauptmann Chubain führt eine den Tränen nahe Aufgenommene zu ihr. Sie berichtet, dass sie heute Nachmittag Elaida diente, als plötzlich die Wand über ihr zusammen brach und sie nichts tun konnte. Saerin wünscht, dass das was sie glaubt, nicht wahr ist.
Elaida erwacht auf eine fliegende Bestie geschnallt und schaut hunderte Meter in die Tiefe. Sie greift nach der Macht und Schmerz umspült ihren ganzen Körper. Eine Frau, die sie irgendwie spüren kann, verbietet ihr zukünftig den Griff nach der Macht ohne Erlaubnis und sagt ihr, dass sie zukünftig Suffa heiße. Elaida beginnt brüllend um sich zu schlagen.
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17. Kapitel:
Rand streitet mit Lews Therin über die Unvollkommenheit Ihrer Liste. Sie kennen die Namen der Toten nicht, die bei der Vernichtung Graendals starben. Würden sie wieder jeden töten den sie lieben? Min holt ihn in die Gegenwart. Während er Bandar Eban verlässt erkennt er, dass es das erste Land sein wird, dass er in einem schlechteren Zustand zurück lässt, als bei seiner Eroberung. Arad Doman würde an seiner schieren Menge an Flüchtlingen ersticken und von Trollocs im Norden und den Seanchan im Süden zertrampelt werden. Seine Aiel hatten nicht genug Mitglieder des Kaufmannsrates finden können, um einen neuen König zu wählen. Überall wo er seine Aiel zurückzog verschwanden die Verantwortlichen, um dem Angriff der Seanchan zu entgehen. So würde es auch hier geschehen. Arad Doman war erledigt. Nicht mehr sein Problem. Auch von Ituralde im Norden kamen keine guten Neuigkeiten. Einige kleinere Scharmützel mit Trollocs, aber Ituralde warnt davor, dass sich hier eine Streitmacht sammelt, die ihn überrennen wird. Und wenn sie sich dort sammeln, dann auch anderswo. Er hatte beschlossen die Stadt auf dem Stadtplatz wie ein Mann nicht wie ein Dieb zu verlassen. Als sich Wegetore für ihn und seine Leute öffnen erscheint hinter ihm der Hafenmeister und teilt ihm mit, dass sämtliche Nahrung in allen Lagern schlecht geworden ist. Was solle er jetzt mit all diesen Flüchtlingen machen, die wegen der Nahrung gekommen waren? Rand dreht sich um und verdrängt die kommende Hungersnot aus seinen Gedanken. Erschreckend wie leicht ihm das fiel. Er durchschreitet das Wegetor nach Tear und der Jubel der Menge als starker Kontrast zur Todesstille in Bandar Eban lässt ihn erstarren. Wie betäubt ob dieser unverdienten Euphorie zwingt er sich weiter zu reiten. Rand schickt Bashere los herauszufinden wo das verdammte Lager der Grenzländler angesiedelt ist. Er musste endlich herausfinden, warum sie ausgerechnet jetzt die Grenzlande verlassen hatten. Vor dem Stein erwarten ihn neben König Darlin und Lord Dobraine auch alle Hochlords von Tear und das frisch ausgehobene Heer, welches in Arad Doman einmarschieren soll. Rand befiehlt Geduld. Es würde keinen Einmarsch in Arad Doman geben. Aber es würde nur noch kurze Zeit vergehen, bis er sie alle in den Shayol Ghul führen würde.
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18. Kapitel:
Egwene hadert mit ihrem Versagen und überlegt was nun zu tun ist. Hatten ihre Geheimnisse dazu geführt, dass sie ihre eigene Autorität untergraben hatte? Wie konnte man sie nur so kurz vor ihrem Erfolg aus der Burg holen? Sie musste so logisch sein wie eine Weiße, so nachdenklich wie eine Braune, so leidenschaftlich wie eine Blaue, so entschieden wie eine Grüne, so gnädig wie eine Gelbe und so diplomatisch wie eine Graue. Und auch so rachsüchtig wie eine Rote. Sie wusste was zu tun war. Direkt vor ihrem Zelt saß Gawyn. Er versucht sie mit seiner Liebe zu umarmen doch sie weist ihn wütend von sich. Er muss endlich begreifen, dass er mit der ihn liebenden Frau Egwene genauso klarkommen muss, wie mit der befehlenden Amyrlin. Seine Entscheidungen haben alle ihre Pläne gefährdet. Sie würde sich später mit ihm beschäftigen. Jetzt würde sie Entscheidungen treffen. Er befürchtet, dass ein Angriff auf Tar Valon Egwene innerlich zerstören wird, doch sie wird tun, was getan werden muss. Immer.
In einer kleinen Kammer in der Weißen Burg sitzen die fünf mächtigsten Frauen der Welt zusammen und beklagen sich über ihre zurück liegenden Fehler. Die Anführerinnen der grünen, gelben, grauen, braunen und weißen Ajah. Ihr Versuch aus dem Hintergrund zu herrschen und Elaida zu steuern ging genauso schief, wie das Einschleusen jüngerer Sitzende in den Saal der Rebellen. Die jetzt im Saal sitzenden Aes Sedai sind so unerfahren, dass sie sich mehr streiten als alles andere und die Spione im Saal der Rebellen haben sich eher auf deren Seite geschlagen als alles andere. Elaida hatte bekommen, was sie verdiente. Wer sollte die Weiße Burg zukünftig anführen. Niemand hatte genug Potential alle Ajahs hinter sich zu vereinen. Jedoch … wer würde nicht nur einen Großteil der Schwestern der Burg, sondern auch der Rebellen unter sich vereinen? Vor allem nach diesem Widerstand gegen Elaida und Ihren Erfolgen in der Schlacht gegen die Seanchan. Doch ein Versuch diese Frau zu kontrollieren würde im Vorhinein scheitern. Sie würden eine starke Amyrlin erheben, ob zum Guten oder Schlechten.
Siuan steht vor dem Großen Pavillon neben Bryne. Sie befürchtet, dass Egwene ihre Dämpfung verlangen könnte und Bryne verwirft diese Idee als lächerlich. Vorsichtig schäkern die beiden miteinander rum. Bryne stellt klar, das er endlich erkannt hat, dass Siuan eine Frau von Ehre ist, die sich ihrer Sache so sehr verschrieben hat, dass sie selbst Eide und Befehle ihrem hehren Ziel unterordnen kann. Er gesteht ihr, dass seine zweite Forderung an sie die Ehe mit ihm sei, allerdings erst, wenn sie das Gefühl hätte, dass die Welt allein zu Recht komme.
Egwene, Sheriam und jeweils zwei Sitzende jeder Ajah haben sich unter der Flamme versiegelt versammelt. Egwene greift nach der Macht und verbietet den Anwesenden die Nutzung derselbigen. Dann schwört sie die Drei Eide auf die Eidesrute. Innerlich bedauert sie, dass sie mit der Eidesrute keinen Versuch unternehmen konnte Verin von den Dunklen Eiden zu befreien. Danach konfrontiert sie die Anwesenden mit der Existenz der Schwarzen Ajah. Sie stellt fest, dass sie selbst keine Schattenfreundin sei und erwartet, dass alle Anwesenden den Drei Eiden entsagen und sie neu schwören. Sheriam greift nach der Macht und Egwene rammt einen Schild zwischen sie und die Quelle, was alle schockiert. Sie lockt Sheriam in eine Falle, indem Sie einer schnellen Folge von Fragen wie „Gehört ihr der schwarzen Ajah an“, auf welche Sheriam nur nein sagen kann, die lapidare Frage nach ihren roten Haaren folgen lässt. So im Schwung reagiert Sheriam auch auf diese Frage mit nein und innerlich dankt Egwene Verin für diesen Trick. Alle sind sprachlos, denn Sheriam hat gelogen. Plötzlich versucht die Blaue Moria zu fliehen und wird abgeschirmt und gebunden. Alle Anwesenden verstehen plötzlich, warum Egwene diese Ankündigung auf so spektakuläre Weise äußern musste. Alle Sitzenden entsagen den Eiden und schwören sie erneut. Es findet sich kein weiterer Schattenfreund unter ihnen. Die Planung der Reinigung durch Egwene beginnt. Noch heute Nacht würde der Angriff auf Tar Valon beginnen. Im Durcheinander würden die einzelnen Ajahs separat in den großen Pavillon gerufen werden, woraufhin jeder den Eiden entsagen und neu schwören müsste. Man würde bereit sein die siebzig schwarzen Schwestern gefangen zu nehmen. Eine Schlacht im Lager selber musste vermieden werden. Sobald die innere Reinigung abgeschlossen war würde der Spaltung der Burg ein Ende bereitet werden. Der Antrag wird einstimmig angenommen während Moria und Sheriam hemmungslos weinen.
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19. Kapitel:
Rand und als einzige Aes Sedai in seinem Gefolge Nynaeve reiten über die Ebene von Maredo zu einem Treffen mit einem Boten der Grenzländertruppen. Sie versucht verzweifelt gegen Rand zu argumentieren, dass er Lan Unterstützung zum Tarwin-Pass schicken müsste. Lan konnte unmöglich die Heere von Schattengezücht aufhalten, die von dort nach Andor und Cairhien einfallen würden. Doch Rand, welcher seit Tagen mit seinen Heerführern die Letzte Schlacht plant, will Lans Angriff als Ablenkungsmanöver nutzen und hauptsächlich direkt am Shayol Ghul angreifen. Lans Opfer akzeptiert er. Seine Aufgabe war den Dunklen König zu töten und dann selbst zu sterben. Er droht Nynaeve endlich das Thema ruhen zu lassen. Ihr gingen die Möglichkeiten, Rand zu einem besseren Menschen zu machen, aus. Es blieb nur noch der Plan Cadsuanes, in den diese sie nicht einweihen wollte. Aber wie sollte sie herausfinden, wo Perrin war. Als sie Rand nach Perrin fragt antwortet dieser überraschender Weise es gehe ihm gut. Er sei mit Mat und Perrin verbunden, mehr hätte er zu diesem Thema nicht zu sagen. Nynaeve macht sich Sorgen, denn das Heer der Grenzländer soll dreizehn Aes Sedai beherbergen. Eine gefährliche Zahl. Als sie sich einem kleinen Hügel nähern, erkennen sie, dass die Delegation nur aus einem einzigen Mann besteht. Es ist der Diebfänger Hurin, den Rand seit Falme nicht mehr gesehen hat. Rand fesselt ihn mit der Macht und testet sein Wissen ihrer vergangenen gemeinsamen Taten. Er erweist sich als echt und riecht in Rands Gegenwart etwas seltsam Schreckliches und Finsteres. Rand ist das egal und will wissen warum er allein geschickt wurde. Hurin teilt ihm nervös mit, dass es eine Aufgabe sei mit Rand Bedingungen für das eigentliche Treffen mit den Grenzländern zu vereinbaren. Die Herrscher der Grenzländer waren soweit gereist, um ihn zu treffen. Sie sind in Far Madding und erwarten, dass er sich in den Schutz des Wächters, einem riesigen Ter’angreal in Far Madding, welches ein künstliches Stedding erzeugt, begibt. Er schneidet Hurin das Wort ab und öffnet ein Wegetor. Rand wirft wütende Blicke auf die uralte Stadt im See, in der das riesige Heer der Grenzländer lagert. Er murmelt etwas davon sich nie wieder in eine Kiste sperren zu lassen. Er greift nach dem Choedan Kal mit der Absicht Feuerregen oder Blitze als Lehre auf das Heer niedergehen zu lassen, als Nynaeve ihn scharf anfährt. Dies sind keine von Graendals Sklaven. Dies sind Unschuldige. Wäre die männliche Hälfte dieses mächtigsten aller Ter’angreale nur ebenfalls bei der Reinigung Saidins geschmolzen. Zu ihrer Erleichterung erlischt die Statuette des Mannes, bevor er Hurin befiehlt seinen Mannen folgende Nachricht auszurichten. Er würde den Transport an ihre Posten in den Grenzlanden zur Verfügung stellen, sollten alle wieder zur Vernunft kommen. Wenn nicht, wäre es ihre Aufgabe ihren Enkeln von ihrer Schmach, nicht an der Letzten Schlacht teilgenommen zu haben, zu erzählen. Rand lässt einen völlig erschütterten Hurin zurück als er wendet und ein Tor direkt nach Tear öffnet. Überraschender Weise erzählt er dort Nynaeve, dass Perrin im Schatten einer gewaltigen umgestürzten Statue lagert. Woher er das wisse gehe sie nichts an, aber er schulde ihr etwas. Sie machte sich Sorgen, um Dinge, wo er es nicht mehr konnte. Sie solle Perrin ausrichten, dass er ihn bald brauchen würde. Sie begibt sich zu Cadsuane im Stein, welche seit Tagen zusammen mit Min deren Visionen auswertet. Bevor sie die Information weitergibt verlangt sie eine Erklärung von Cadsuane, da sie sich deren Absicht immer noch nicht sicher ist. Cadsuane reagiert verärgert, da Nynaeve immer noch zu glauben scheint, sie wolle den Jungen verletzen. Sie würde ihn wieder zum Lachen bringen. Koste es was es wolle. Cadsuane war die einzige Möglichkeit Rand dazu zu bringen Lan zu helfen. Sie teilt Cadsuane Perrins Aufenthaltsort mit. Daraufhin bricht diese sofort dorthin auf und teilt Nynaeve vorher mit, dass es nie um Perrin ging. Jemand in seinem Gefolge wäre von entscheidender Bedeutung.
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20. Kapitel:
In blutrotem Gewand streift Egwene durch das Lager. Es herrscht eine nervöse Anspannung. Heute würde der Tag des Angriffes auf die Burg sein. Heute war der Tag nach der Reinigung. Fünfzig schwarze Schwestern wurden gestern Abend auf den Befehl Egwenes hingerichtet. Verin war sehr gründlich gewesen. Das erneute Schwören der Eide hatte nur drei Schwestern hervorgebracht, die nicht auf ihren Listen zu finden waren. Trotzdem hatten es zwanzig Schwarze geschafft zu fliehen. Darum würde sie sich später kümmern müssen, ebenso wie um die unter Bewachung stehenden Behüter der schwarzen Schwestern. Sie trifft auf eine jetzt unterwürfige Lelaine und erfährt, dass Bryne bereit sei. Eine ebenso gefällige Romanda teilt ihr mit, dass man von der Abordnung, die zur Schwarzen Burg geschickt wurde nichts gehört hat. Auch um die Schwarze Burg würde sie sich später kümmern. Außerdem hat Sheriam erst gestern Nacht sämtliche Traumter’angreale verschwinden lassen. Sie erreichen den Rand des Lagers wo bereits eine große Gruppe Soldaten, Gawyn und jeweils eine Sitzende der Ajahs warten. Die Rote Ajah würde auf subtile Weise durch ihr Kleid präsentiert werden. In der Nähe der Burg treffen sie auf Siuan und Bryne und Egwene neckt beide, als sie erkennt, dass sie endlich den Bund eingegangen sind. Bryne zeigt ihr, dass die Burgwache mit lediglich eintausend Mann die Brücke verteidigen will und sie spekulieren über die Verluste der vergangenen Nacht. Bryne gibt Egwene eine Stunde bis er angreifen muss, damit es nicht zu dunkel wird. Als die letzten Minuten der Frist verstreichen erscheint auf der Brücke eine Prozession aus zehn Sitzenden. Fünf aus jeder Ajah, ausgenommen der Roten und der Blauen. Sie wünschen Egwene al’Vere zu sprechen. Als diese sich meldet teilt man ihr mit, dass der Saal der Weißen Burg beschlossen hat, sie zur Amyrlin zu erheben. Elaida ist von den Seanchan verschleppt worden. Die blaue Ajah würde wieder eingesetzt und Egwenes Heer nach Tar Valon herein gelassen werden. Egwene akzeptiert und reitet erleichtert in die Stadt. Direkt voraus erhob sich die Weiße Burg. Verletzt. Blutend. Aber sie hat Stand gehalten.
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21. Kapitel:
Egwene eilt zusammen mit Siuan und Gawyn in die Burg. Alles scheint vorbereitet. Eine braune Schwester beginnt sie für die Erhebung zu instruieren. Siuan protestiert, da sie bereits erhoben wurde, doch Egwene gebietet ihr Einhalt. Sie wurde von den Rebellen erhoben. Diese Schwestern verdienten es sich ebenfalls für sie zu entscheiden. Bryne hat die Männer der Burgwache durch seine Truppen ersetzt und Siuan soll die Aes Sedai der Rebellen anweisen sich nach Ajahs sortiert, die Sitzenden voran, vor dem Burgtor aufzustellen. Sie würde sie bald empfangen und ihre Entschuldigungen für die Rebellion entgegennehmen. Siuan ist entsetzt, wird aber von Egwene abgewiegelt. Sie ist nun die Amyrlin aller Aes Sedai. Sie betritt den Saal der Burg und weist Gawyn an davor zu warten. Nur mühsam unterdrückt er einen Protest. Ein großes Loch in der Außenwand lässt den Blick auf den Drachenberg zu. Der Einschlag hatte nur knapp den Amyrlinsitz verfehlt. Achtzehn Stühle in Dreiergruppen, nicht alle besetzt mit den Sitzenden der Burg, stehen vor dem Podest mit dem Sitz der Amyrlin. Mehrere der fehlenden Sitzenden standen auf Verins Liste. Auch von den Roten ist keine anwesend. Ein kühner Plan formt sich in ihrem Kopf. Sie weist an, man möge die Rote Silviana aus dem Kerker in den Saal holen. Auch hier wiegelt Sie die Proteste ab. Die Zeremonie beginnt und Egwene wird einstimmig zur neuen Amyrlin der Weißen Burg erhoben. Während alle Sitzenden Egwene um die Erlaubnis dienen zu dürfen bitten, führt man Silviana in Ketten herein. Die Sitzenden sind der Meinung, dass jetzt nicht der richtige Zeitpunkt sei ein Urteil zu fällen, da platzt Egwene beinahe der Kragen. Sie hält dem gesamten Saal eine Standpauke, da dieser Schande auf die ganze Weiße Burg geladen hat. Sie seien schuld daran, dass Elaida schalten und walten konnte. Sie haben es versäumt eine verrückte, machtgierige Amyrlin abzusetzen. Nur eine Frau in diesem Saal hat sich widersetzt und den Preis dafür bezahlt. Egwene befürchtet, dass eine Erhebung zur Amyrlin ohne Zustimmung der Roten eine schwere Zeit nach sich ziehen würde. Sie erlaubt der immer noch vor ihr knienden Silviana sich zu erheben und lobt sie für ihr vergangenes Verhalten. Dann bittet sie sie, unter allgemeinem Entsetzen, ihre Behüterin der Chroniken zu werden. Erstaunt und ehrlich geehrt nimmt Silviana an. Am liebsten würde sie allen Sitzenden eine Buße auferlegen, aber auch sie selbst trägt eine Mitschuld. Sie teilt dies dem Saal mit und trägt allen auf ihre Schuld mit erhobenem Haupt zu tragen. Dann mach sie sich auf die Rebellen zu begrüßen. Vor den Toren der Burg tritt Egwene vor die Rebellen. Sie hält eine flammende Rede über Schande, Mut, Schwächen und die zukünftige Verschmelzung beider Fraktionen zu einer neuen, stärkeren Einheit als jemals zuvor. Frenetischer Jubel, selbst von vielen Aes Sedai, begleitet sie. Sie hoffte, dass sie auch in noch in den kommenden Monaten jubelten. Denn vor Ihnen lag viel Arbeit.
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22. Kapitel:
Das Treffen mit den Grenzländern war gescheitert. Enttäuschend aber nicht unerwartet. Ihm machte jedoch etwas anderes zu schaffen. Es spielte keine Rolle mehr, dass sein Herz, das Herz eines Toten war, dass seine Schultern dazu geschaffen worden waren, die Last der Prophezeiung zu tragen, dass seine Seele von den Bedürfnissen, Wünschen und Hoffnungen von Millionen Menschen zermalmt wurden. Welche Hand hatte er verloren. Die zum Zerstören oder die zum Retten. Tief in seinem Inneren lehnte sich eine Stimme gegen seine Taten auf, aber er musste einfach hart sein. Sehnsucht nach der Vergangenheit war ein Gefühl, das er sich nicht leisten konnte. Tief im Stein von Tear erreicht er dessen Herz und denkt, wie schon sooft, über die Prophezeiung Callandors nach. Er sollte es nutzen, aber es war wertlos. Um damit zu arbeiten musste man sich der Kontrolle einer Frau unterordnen und das würde nie wieder passieren. Warum sprachen die Vorhersagen nicht vom viel mächtigeren Choedan Kal? Wieder bestürmt Lews Therin ihn, das diese Waffe zu mächtig sei. Kein Mensch sollte in der Lage sein so eine Macht zu lenken. Wo hatte Cadsuane Callandor versteckt. Er musste endlich etwas dagegen tun, dass sie immer wieder an die Grenzen seines Exils stieß. Ungezügelter Zorn brach sich an seine Oberfläche. Die Seanchan, die Grenzländer, die Aes Sedai. Niemand tat was er sollte und verbündete sich gegen ihn. Er hatte die Macht und das nötige Werkzeug die Seanchan ein für alle Mal ins Meer zurück zu treiben. Sein Griff um das Ter’angreal festigt sich. Er brüllt die ihn begleitenden Töchter des Speers an sie sollen sich sammeln. Er würde in die Schlacht ziehen. Er begibt sich noch einmal in sein Gemach und taumelt zurück. Dort stand sein Vater Tam. War er echt? Tam war Trost, der Mann den er immer lieben würde, Blutvater oder nicht, aber Trost stand in Widerspruch zu dem, was Rand geworden war. Er erfährt von Tam, dass er und einige Männer aus den Zwei Flüssen Perrin unterstützt haben. Außerdem teilt Tam ihm mit, das Morgase noch am Leben ist. Sie gestehen sich endlich ein, dass sie nicht blutsverwandt sind und Tam scheut sich davor ihn weiter Sohn zu nennen. Rand wünscht sich, dass er ihn immer Sohn nennen würde, bringt diese Worte aber nicht über die Lippen. Der Wiedergeborene Drache konnte keinen Vater haben. Die leise Stimme in seinem Herzen schrie. Jedoch ist es fast wieder wie früher. Ein Gefühl des Verstehens. Sie unterhalten sich über Schicksal und die Möglichkeit eine Wahl zu haben. Rand verneint dies für sich und Tam will dies nicht hören. Jeder hat eine Wahl. Und auch wenn man sich nicht entscheiden kann wohin man geht, hat man immer noch die Entscheidung für das Warum. Tam ist überzeugt davon, dass Rand eine Chance hatte dies alles zu überleben. Warum hatte diese Frau ihn nur nicht schon früher geholt, um mit Rand zu sprechen. Welche Frau? Als Tam Cadsuane Sedai erwähnt erstarrt Rand zu Eis. Tam war nur ein weiterer manipulierender Faden Cadsuanes um seinen Hals. Er hatte zugelassen, dass Tam die tief in ihm verborgenen Gefühle an die Oberfläche geholt hatte. In ihm brodelte der Zorn und bricht sich seinen Weg. Er ergriff Saidin und das Nichts zerbrach. Im Kampf gegen seine Gefühle auf der einen und Saidin auf der anderen Seite ergreift er den Choedan Kal und formt Baalsfeuer. Sie alle sollten brennen. Er hatte die Kontrolle verloren. Im Lichtschein des Zugangsschlüssels sieht er Tams Gesicht angstverzerrt. Was tat er bloß? Nicht mehr als ich auch getan habe flüstert ihm Lews Therin zu. Voller Entsetzen und Unglauben öffnet er ein Wegetor nach Ebou Dar und flieht vor dem Entsetzen in Tams Augen.
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23. Kapitel:
Min sitzt in Cadsuanes Gemach und wartet auf das Ergebnis Tams Besuch bei Rand. Das Bedauern über ihr Bündnis mit Cadsuane war längst einer tiefen Resignation gewichen. Sie wusste viel über die Bücher, die sie studierte, verteilte ihr Wissen aber nur in winzigen Portionen. Immer mit der Andeutung, da wäre noch mehr. Rand brauchte dieses Wissen. Sie liest gerade ein Buch namens „Ein Kommentar über den Drachen. Hier interessiert sie besonders der Satz „Er wird eine Klinge aus Licht in der Hand halten, und die drei sollen eins sein“. Was sollte das bloß bedeuten. War ihr Studium genauso unnütz, wie der Schutz den sie Rand zu geben geglaubt hatte? Und was war mit ihrer Beziehung zu ihm? Er baute Mauern auf, um den wahren Rand einzusperren. Etwas war falsch. Solcher Zorn. Was passierte da? Sie schnaubt verächtlich woraufhin Cadsuane sie auffordert ihr mitzuteilen was sie denkt. Sie bezweifelt, dass die im Buch vorherrschende Meinung es handele sich bei den „Dreien“ um die großen Städte die Rand beherrscht, richtig sei. Vielmehr vermutet sie es handele sich um Callandor. Cadsuane bestätigt dies lapidar. Sie hat herausgefunden, dass Callandor nur benutzt werden kann, wenn ein Mann sich in einem Zirkel mit zwei Frauen befindet, somit also nicht die Kontrolle hätte. Plötzlich hat Min eine Vision von Nynaeve, die trauernd über einer Leiche kniet. Doch bevor sie sich darüber Gedanken machen kann stürmt ein vor Wut glühender Tam in die Tür. Er will wissen was Cadsuane seinem armen Jungen angetan hätte. Dieser junge Mann ist dem Wahnsinn so nahe. Er hätte schon in den Augen einer Leiche mehr Gefühle sehen können. Er berichtet von dem gescheiterten Versuch ihn zur Vernunft zu bringen und dass sein eigener Sohn ihn fast umgebracht hätte. Min erkennt mit einmal, dass Rand weit weg ist. Nur einen kurzen Augenblick später weiß sie warum. Er ist in Ebou Dar, um die Seanchan zu vernichten.
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24. Kapitel:
Rand streift durch Ebou Dar. Die Seanchan kümmern sich um jeden gut, es sei denn man konnte die Eine Macht lenken. Selbst die Tuatha’an lagerten in großen Gruppen seit Wochen vor der Stadt, denn sie genossen zum ersten Mal in ihrer Geschichte den Schutz der Herrscher. Und in seinem Reich war nicht einmal sein eigener Vater sicher. Selbst seine Freunde fürchteten ihn. Er hatte hart sein müssen. Aber die Härte hatte ihn genau dorthin gebracht. Aber er war nicht hierher gekommen, um über seine Taten nachzudenken. Er wollte seine Feinde vernichten. Er würde den Palast von Ebou Dar mit Baalsfeuer vernichten. Danach müsste er schnell sein. Zuerst die Schiffe im Hafen, dann Feuerregen über der Stadt, um Panik auszulösen. Danach die Garnisonen am Stadtrand und die Proviantlager im Norden. Amador, Tanchico. Schnelles Reisen damit ihn die Verlorenen nicht einholen konnten. Viele würden sterben. Aber die meisten würden Seanchaner sein. Er greift nach Saidin und stürzt vor Übelkeit, der Ohnmacht nahe, und übergibt sich. Besorgt drängen sich Menschen um ihn, als sich eine Patrouille der Seanchan nähert. Er musste zuschlagen, aber die Menschen um ihn herum sahen so besorgt aus. Er konnte nicht Er öffnet ein Wegetor und stürzt sich hindurch. Eine schwarz-weiße Scheibe trägt ihn voran. Warum konnte er nur nicht stark sein. Er war die notwendige Vernichtung. Das Tor öffnet sich auf die Wiese, wo er seine fürchterliche Niederlage gegen die Seanchan erlebte. Er überlegt lang und öffnet ein weiteres Tor und tritt in eisigen Schnee auf den Gipfel des Drachenberges. Dann setzt er sich in den Schnee und starrt die kleine Statue des Mannes an. Um nachzudenken.
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25. Kapitel:
Auf dem höchsten Punkt der Welt, eingehüllt in ein wärmendes Gewebe aus Feuer und Luft, hadert Rand al’Thor, der Wiedergeborene Drache, mit seinem Schicksal. Er ist wütend auf die Welt, auf das Muster und den Schöpfer. Warum musste die Menschheit ohne Anweisung gegen den Dunklen König kämpfen? Warum verlangten sie nach seinem Leben? Er hatte seinen unausweichlichen Tod akzeptiert, aber musste er bis zu seinem Ende Qualen leiden? Alles war nach dem Tod Moiraines schief gegangen. Rand hatte nur die Möglichkeit gesehen sich in Cuendillar zu verwandeln. Doch wieder war er gescheitert. Die winzige Stimme in ihm stach nadelfeine Löcher in sein Herz. Er würde verbluten. Doch als er Tam zu Boden warf war sie verschwunden. Konnte er es wagen ohne diese Stimme weiter zu machen? Er steht auf und brüllt vor Zorn die Welt an. Was wenn die alles ohne Bedeutung ist. Wenn die Stimme recht hat? Wenn es besser wäre alles hier und jetzt zu beenden? Das Rad zu stoppen? Er greift durch das Ter’angreal nach Saidin. Mehr und mehr. Erst zweimal hatte er das Gefühl von soviel Macht in sich. Als er Saidin reinigte und als er diesen Berg erschuf. Dann nahm er noch mehr in sich auf. Er erinnert sich an den Schmerz der Heilung der ihn damals in diesem Palast wieder zurück ins Bewusstsein brachte. Ilyena tot. Lews Therin hatte einen Fehler gemacht. Er hatte die Welt am Leben gelassen und zugelassen, dass das Muster ihn wieder zurück brachte. Warum mussten die Menschen immer wieder geboren werden, dieselben Fehler machen, immer und immer wieder leiden. Er würde dies beenden. Allen ersparen immer wiedergeboren zu werden. Warum? Und plötzlich antwortet Lews Therin: Um eine zweite Chance zu bekommen. Rand erstarrt. Tam hört er sagen, dass es auf das Warum ankommt. Er erkennt, dass wenn er wieder leben kann, auch seine große Liebe das könnte. Er kämpft, weil er beim letzten Mal gescheitert ist. Dieses Mal will er es richtig machen… Er richtet die gewaltige Macht gegen sich selbst und leitete sie durch das Ter’angreal. Der Choedan Kal explodiert. Die Macht erlosch. Und Rand öffnet die Augen und weiß, dass er Lews Therin nie wieder hören würde, denn sie waren nie zwei verschiedene Männer gewesen. Die Wolken am Himmel hatten sich endlich, wenn auch nur über ihm, gelöst. Endlich konnte er die Sonne sehen. Er lächelte und endlich, nach so langer Zeit, konnte er wieder lachen.
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Epilog:
Egwene sitzt im Arbeitszimmer der Amyrlin, aus dem alle Habe Elaidas, zur Kontrolle sorgfältig verwahrt, entfernt wurde. Silviana erwies sich als sehr kompetent und die Roten akzeptierten dieses Zeichen des Friedens zumindest teilweise. Romanda und Lelaine hatten ihre Unterstützung beide gleichzeitig aufgegeben, als sie von Silvianas Ernennung hörten. Sie waren über ihre Idee die Damane zu Aes Sedai auszubilden nicht erfreut. Nur wenige der schwarzen Schwestern hatten festgenommen werden können. Etwas sechzig, darunter Alviarin, waren entkommen. Auch jemand der nicht auf Verins Liste stand war entkommen. Evanellein. Ein deutlicher Hinweis auf ihre wahre Natur. Vierzig, davon zwei Dutzend Aes Sedai, waren von den Seanchan entführt worden. Auch in der Burg hatte sie jede Schwester erneut die Eide schwören lassen. Nur drei schwarze Schwestern waren dabei enttarnt worden. Egwene überrascht wieder die enorme Genauigkeit Verins. Von jeder Schwester wusste sie, dass sie gefangen, entführt, geflohen oder neu vereidigt war. Damit blieben drei Namen in der Burg über, Malasia, Teramina, Jamilia, die Mesaana hätten sein können. Aber alle waren schwach in der Macht. Eher unwahrscheinlich, dass sie die Verlorene waren. War Mesaana in der Burg? Wenn ja konnte sie den Eidestab überlisten. Es klopft und Silviana bittet sie mitzukommen. Sie erreichen den Sitzungssaal in dessen Loch in der Mauer Egwene angeordnet hat ein rosa Fenster zu setzen. Und dort über dem Drachenberg sieht sie den Grund, warum sie hier ist. Endlich ist die Sonne durchgebrochen. Sie scheint strahlend hell über dem Drachenberg. Doch die Öffnung ist zu regelmäßig. Sie trägt Silviana auf diesen Tag im Kalender zu vermerken. Etwas ist geschehen. Vielleicht würden sie erfahren was. Egwene betrachtet das Licht und es fühlt sich gut an.
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