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Buchdetails
Band 22 : Neue Bündnisse
1. Kapitel: Wirrnisse
2. Kapitel: Ver�nderungen
3. Kapitel: Fragen und ein Eid
4. Kapitel: Neue B�ndnisse
5. Kapitel: Wie Schnee schwebend
6. Kapitel: Eine Botschaft vom M' Hael
7. Kapitel: St�rker als ein geschriebenes Gesetz
8. Kapitel: Unerwartete Abwesenheiten
9. Kapitel: Drau�en auf dem Eis
10. Kapitel: Ein seltsamer Ruf
11. Kapitel: Das Gesetz

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1. Kapitel: Wirrnisse
Perrin, der von allen Lord Perrin genannt wird, f�hlt sich �berfl�ssig. Jede Arbeit, die er tun k�nnte oder m�chte, wird ihm von seinen "Untergebenen" abgenommen. Er besucht das Lager der M�nner der zwei Fl�sse, sie denken, er kontrolliert sie. Sie sehen es als Misstrauen an, freuen sich aber, wenn ihr Herr mit ihnen redet. Zum ersten Male bestimmt er nicht, dass die Banner, sein Wolfskopf und der Adler von Manetheren, abgenommen werden, er duldet sie still.
Balwer macht sich interessant. Er m�chte Schreiber von Faile und Perrin werden. Er erz�hlt von der Einnahme Ebou Dars durch die Seanchan und von seiner Vermutung, dass sich der Prophet in Abila aufh�lt. Au�erdem warnt er Perrin vor den Kindern des Lichtes, insbesondere ihrem Anf�hrer Valda und dem Gro�inquisitor Asunawa.
Perrin m�chte, dass sich Aram mit Tallanvor und den anderen anfreundet, damit er mehr �ber sie erf�hrt. Im Lager der Krieger aus Mayene wundert sich der Anf�hrer Nurelle �ber Perrins Duldung der beiden Banner, er scheint ver�rgert zu sein.
Widerwillig geht Perrin zu den weisen Frauen der Aiel, um �ber die Aes Sedai zu reden. Er meint, Aes Sedai d�rfen nicht als Diener missbraucht werden. Die Aes Sedai seien allerdings nur normale Lehrlinge, auch sie selbst fordern, dass sich Perrin darum nicht k�mmern sollte. Unklar bleibt, ob es ihre wahre Meinung, die wiedergegebene Meinung der weisen Frauen oder nur ihr Stolz ist, der das fordert. Einigkeit herrscht zwischen den Aes Sedai und den weisen Frauen, dass der Prophet Masema get�tet werden m�sste. Perrin ist damit �berhaupt nicht einverstanden.
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2. Kapitel: Ver�nderungen
Elyas Machere, der Wolfsbruder, ist im Lager aufgetaucht. Er erfuhr von den W�lfen, dass Perrin unterwegs ist. Er hat immer noch gro�e Angst vor den Aes Sedai, da er als Beh�ter von Rina Sedai geflohen ist. Der Bund besteht immer noch, allerdings kann er sie kaum sp�ren. Er wundert sich, dass Perrin Faile geheiratet hat. Er r�t ihm, sie wie alle Frauen aus Saldaea zu behandeln, er m�sse sie b�ndigen. Das sei es, was Faile wirklich w�nsche. Er warnt Perrin vor Gallene, dem Berater Berelains. Er kenne nur den Angriff, andere Strategien seien ihm fremd.
Berelain kommt zur�ck mit K�nigin Alliandre. Sie reden �ber die Seanchan, die Kinder des Lichtes, den Propheten. Perrin versucht ihr klarzumachen, dass Rand Macht �ber viele Menschen hat. �berraschend kniet sich die K�nigin hin und schw�rt Perrin als Rands Stellvertreter Treue. Er ist damit ihr Lehnsherr. Perrin str�ubt sich erst, nimmt aber an.
Faile unterh�lt sich alleine mit Berelain und Alliandre. Sie zwingt Alliandre, mit Soldaten Perrin zu begleiten. Damit will sie Masema t�uschen, er soll glauben, die K�nigin ziehe mit einem Herr aus, um Perrin Einhalt zu gebieten
Faile kann auch ihre Truppen zur�ckpfeifen, sie sollten im �u�erstem Notfall Alliandre gefangen nehmen und zu Perrin bringen.
Perrin geht zu einem Aufruhr im Lager der mayenischen Soldaten. Kundschafter haben Gefangene gebracht. Diese Menschen haben einen Bauernhof angez�ndet, die Bewohner sind erschlagen worden oder in den Flammen umgekommen. Auf Perrins Befehl hin werden sie aufgehangen.
Der erste Sturm seit langer Zeit bringt Donner und Regen. Alle sind verwundert, hoffen, dass sich das Wetter damit wieder einpendelt.
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3. Kapitel: Fragen und ein Eid
Sevanna, eine weise Frau der Shaido, bricht weitere Gesetze der Aiel. Sie verh�rt selber alle Gefangenen oder ist zu mindestens dabei, foltert sie auch bis zum Tode. Die Geschichten der gefangenen Seanchan glaubt sie nicht, sie will weiterhin die Feuchtlande ausrauben. Ihr fernes Ziel bleibt es Rand zu heiraten und damit sozusagen Clanh�uptling zu werden. Ihre Rachegedanken kreisen sich vor allem um Caddar alias Sammael, er soll f�r seine Taten bestraft werden. Die anderen weisen Frauen stellen sich gegen sie, allerdings sind sie durch ihre Taten aneinander gebunden.
Galina, die schwarze und rote Aes Sedai, wird weiterhin von den weisen Frauen misshandelt. Sevanna wirft ihr schlie�lich die Eidesrute hin, die sie von Sammael (Caddar) erhalten hat. Galina soll einen Eid schw�ren, der sie an Sevanna bindet. Therava, eine Konkurrentin Sevannas, taucht auf. Nach einem Disput einigen sie sich widerwillig, dass Galina den Eid auf die weisen Frauen schw�ren soll, insbesondere aber auf Therava und Sevanna. Galina f�rchtet sich vor allen weisen Frauen, die teilweise sehr m�chtig sind, aber vor Therava hat sie Todesangst. Trotzdem schw�rt sie, damit sie ein Gai' shain werden kann und nicht mehr misshandelt wird.
Therava er�ffnet Sevanna, dass es eine Versammlung weiser Frauen gegeben hat, an der Sevanna nicht teilnehmen sollte. Dort wurde beschlossen, dass Sevanna, die ja selber immer behauptet, dass sie als Clanh�uptling spreche, als Clanh�uptling "Beistand" br�uchte durch die weisen Frauen. Sie k�nne nicht beides gleichzeitig sein. Die weisen Frauen "raten" ihr, dass die Aiel zum Bruderm�rders Dolch zur�ckkehren sollen, um sich wieder zu sammeln und um den anr�ckenden Seanchan aus dem Wege zu gehen.
Sevanna widersetzt sich dem Rat teilweise, sie will nach Osten ziehen. Dort entk�men sie auch den Seanchan, k�nnten aber gleichzeitig weiter erobern.
Ein leichter Schneefall setzt ein, die Aiel sind sehr verwirrt.
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4. Kapitel: Neue B�ndnisse
Graendal untersucht die Hinterlassenschaft Sammaels. Sie findet einige kleinere n�tzliche Dinge, allerdings au�er einem kleinen Angreal nichts besonderes. Sie intrigiert weiter gegen einige Adlige, in dem sie fingierte Nachrichten verschickt.
Moghedien und eine weitere Frau tauchen aus einem Wegetor auf. Die Frau wird Cyndane genannt, dass in der alten Sprache "letzte Chance" bedeutet. Graendal erkennt, dass sie st�rker ist als Moghedien, auch st�rker als sie selber. Cyndane hat die F�hrung des Duos, trotzdem gibt es einen kleinen Machtkampf unter ihnen, Graendal glaubt, es sei ein Schauspiel, um sie zu t�uschen. Sie f�ngt mit Hilfe des Angreals beide Frauen durch Zwang. Sie geben an, dass sie Moridin, dem Naeblis, gehorchen. Sie sollen Graendal in seinen Dienst �berf�hren.
Pl�tzlich erscheint eine schwarze Kugel, alle sind vor Angst starr. Shaidar Haran, der besondere Myrddraal, erscheint. Er stellt sich als die Gestalt des gro�en Herrn vor, er sei seine Stimme, seine Hand. Graendal erkennt, dass sie sich Beugen muss. Bis auf weiteres beschlie�t sie, sich Shaidar Haran und dem Naeblis Moridin zu unterwerfen
Cadsuane �berlegt mit zwei anderen Schwestern, warum sich das Wetter ge�ndert hat. Sie fahren in den Palast. Cadsuane hat die beiden Schwestern instruiert. Wie erwartet werden sie im Palast von den "Lehrlingen" der Aiel abgefangen, sollen ihnen Rede und Antwort stehen. Sie wollen das erzahlen, was Cadsuane ihnen aufgetragen hat.
Alanna wird gezwungen, Cadsuane Bericht zu erstatten. Abgesehen davon, dass Rand im S�den weilt und emotional sehr aufgew�hlt ist kann sie nichts Berichten
Cadsuane redet mit Sorilea. Sie sprechen �ber Rand, seinen Bund mit Alanna. Cadsuane trifft seit langer Zeit auf einem Menschen, der ihr ebenb�rtig ist. Sie wollen, dass Rand stark werden soll, nicht hart und verbittert. Sie wollen ihm das Lachen wieder beibringen. Sorilea zeigt Cadsuane das schnelle Reisen. Sie ist verbl�fft, dass eine l�ngst vergessene F�higkeit der Aes Sedai wieder entdeckt wurde. Sorilea und sie schw�ren den Wassereid, aber die Aes Sedai ist sich nicht sicher, ob sie wirklich identische Ziele haben oder nur �hnliche. Ihr gemeinsames Ziel ist es jedoch, Rand das Lachen wieder beizubringen.
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5. Kapitel: Wie Schnee schwebend
Rand und sein Gefolge aus Tear, Illian und anderen Adligen hat mit dem Wetter schwer zu k�mpfen. Die Temperaturen sind wesentlich gefallen, ein Unwetter hat die ausgetrocknete Erde �berflutet. Von einem Asha' man erf�hrt er, dass die Seanchan zur�ckgekehrt sind und sehr schnell gro�e Erfolge erzielt haben. Der Asha' man musste dabei alle Seanchan t�ten, auch die Frauen.
Unter den Adligen herrscht Feindschaft, niemand traut sich. Sie folgen Rand nur, weil sie sich einen pers�nlichen Vorteil erhoffen.
In einem W�ldchen in Illian hat sich der Rest von Sammaels Heer verschanzt. Die Adligen "raten" Rand jeweils ihre jeweiligen Feinde zu schicken und nicht selber zu gehen. Rand bringt sie zum Schweigen und reitet mit den Asha' man und Vertretern des Rates der Neun (Illian) zu dem W�ldchen. Er bietet den Soldaten an, entweder unbewaffnet nach Hause zur�ckzukehren oder ihm als Soldat zu folgen. Er will verhindern, das aus dem M�nnern R�uberbanden werden, die durch Illian ziehen. Die M�nner entgegnen ihm, das "seine" Aiel und Drachenverschworenen selber mordend und pl�ndernd durch Illian ziehen. Rand entgegnet w�tend, das seine Aiel die Shaido jagen und seine M�nner die Drachenverschworenen zur Rechenschaft ziehen. Als sie ihn auffordern, ein Beweis seines Angebotes zu bringen, stellt er ein Ultimatum. Entweder sie nehmen das Angebot an oder es kommt zum Kampf. Er befiehlt, dass sein Heer das W�ldchen umstellen soll. Keiner soll heimlich fl�chten k�nnen.
Als er die Macht loslassen will wird ihm schwarz vor Augen. Es passiert ihm immer �fter und er vermutet, es seien erste Anzeichen des Wahnsinns.
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6. Kapitel: Eine Botschaft vom M' Hael
Taim, der sich selbst M' Hael nennt, hat einen Asha' man geschickt. Torval bringt Rand einen Brief mit, in dem �ber den Ausbildungsstand gesprochen wird. Laut Taim wird die schwarze Burg sehr bald schon gr��er sein als die wei�e Burg.
Taim sorgt sich �ber die heranziehenden Aes Sedai von der Amyrlin Egwene. Rand befiehlt ausdr�cklich, dass die Asha' man nichts tun d�rfen, bis sie selber angegriffen werden. Rand l�sst sich auch �ber die Verluste w�hrend der Ausbildung informieren. Es gab bisher 19 Deserteure, die gejagt und get�tet werden sollen, und 51 M�nner, die ausgebrannt, wahnsinnig oder gestorben sind. Taim hat einige selber vergiftet, um ihnen das qualvolle Ende zu ersparen.
Ein weiterer Asha' man, Morr, kommt in das Zelt. Er hat die Seanchan ausspioniert. Rand erf�hrt Einzelheiten �ber ihren Feldzug. Er ist erfreut, dass sie sich um das Volk k�mmern. Entlang der Bergkette nach Illian haben sie �berall Soldaten stationiert. Rand �berlegt sich, wo er sie angreifen k�nnte.
Morr war auch bei der Stelle, an dem die Aes Sedai um Elayne, Nynaeve, Aviendha und Brigitte die Schale der Winde benutzt hatten. Saidin ist immer noch sp�rbar dort und irgendwie wahnsinnig.
Rand murmelt Worte vor sich hin, dass er Saidin vom Makel reinigen m�sste. Der Philosoph Herid Fel hatte ihm einige Hinweise gegeben vor seinem Tode, aber sie sind nicht eindeutig.
W�hrenddessen kommt die Stimme von Lew Therin Telamon zur�ck, Rand ist dar�ber erfreut.
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7. Kapitel: St�rker als ein geschriebenes Gesetz
Egwene wird durch ein Streitgespr�ch zwischen Halima und Siuan geweckt. Siuan berichtet, dass Gareth Bryne sie sprechen m�chte. Er ist der Amyrlin ergeben, nicht dem Saal. Kundschafter haben ihm berichtet, dass sich ein Heer von andorianischen und murundianischen Herrschern zwei bis drei Tage entfernt auf sie zu bewegt, angef�hrt von den Adligen Pelivar und Arathelle aus Andora, Sie l�sst einen Boten schicken, um eine Unterredung zu erreichen. Egwene bittet Bryne, dieses geheim zu halten. Beide gehen dadurch ein gro�es Risiko ein.
Um die Belagerung Tar Valons ausgeruht anzugehen beschlie�en sie, das Heer einen Monat vorher ruhen zu lassen.
Die Schwesternschaft ist sich uneins, ob zuerst die Seanchan oder Elaida angegriffen werden solle. Egwene hat von, die Schwestern von den drei Eiden zu entbinden, damit sie die Seanchan angreifen k�nnen. Siuan aber macht ihr klar, dass erst die drei Eide eine Frau, welche die Macht lenken kann, zu einer Aes Sedai machen. Jeder Herrscher wei�, dass eine Aes Sedai niemals sie angreift, jeder Mann wei�, dass sie niemals die Unwahrheit sagen.
Siuan schl�gt au�erdem vor, Gareth Bryne in ihren Plan einzuweihen. Egwene ist noch dagegen. Sie erkennt, dass Siuan ihn liebt. Nun kann sie ihrem Urteil nicht mehr uneingeschr�nkt vertrauen.
Egwene schickt die ihr verschworenen Aes Sedai los, um das feindliche Heer zu erreichen. Die Sitzenden sollen davon erfahren, Egwene will sie mit Siuans Hilfe gegeneinander ausspielen
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8. Kapitel: Unerwartete Abwesenheiten
Egwene verk�ndet vor dem Saal und den �brigen Schwestern drei Tage Rast. Sheriam, ihre Beh�terin der Chronik, soll in dieser Zeit alle anfallenden Reparaturarbeiten erledigen lassen. Ihr Treffen mit dem feindlichen Heer versucht sie "heimlich" vorzubereiten.
Siuan, ihre Schreiberin, und Egwene gehen die Papiere durch. Alles ist knapp geworden, auch das Geld. Siuan berichtet von ihren Augen und Ohren die neuesten Ereignisse aus den Grenzlanden, von den Seanchan etc. Sie wundert sich dar�ber, dass alle Sitzenden so jung sind, normalerweise werden nur erfahrene alte Aes Sedai zu Sitzenden erhoben.
Derweil bringt Aran' gar einen Menschen um. Sie war einst ein Mann, ist mittlerweile eine Frau. Der dunkle K�nig hat ihr eine zweite Chance gegeben, die sie nutzen will und muss.
Romanda und Lelaine, die beiden m�chtigsten und verfeindeten Sitzenden, verlangen von der Amyrlin, dass sie herausbekommen soll, was Rand mit dem Meervolk zu tun hat. Das die Schale der Winde benutzt wurde mit diesen vermeintlich Wilden ist ihnen �berhaupt nicht recht. Stunden sp�ter rauschen Romanda und Lelaine nacheinander ins Zelt der Amyrlin. Beide haben von dem "geheimen" Treffen der Amyrlin mit dem feindlichen Heerf�hrern erfahren und verlangen, dass Egwene sie als Sprecherin der Aes Sedai verk�nden solle. Andernfalls drohen sie offen mit der Absetzung. Egwene ist zornig �ber die beiden, aber sie und Siuan k�nnen sich freuen, alles lief wie geplant.
Sheriam erh�lt nachts Besuch von einem Unbekannten. Er oder sie schneidet sie von der Quelle ab, schl�gt sie. Er wei�, dass Egwene etwas plant, aber er will von Sheriam erfahren, was es ist. Sheriam ist und bleibt sein Spion
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9. Kapitel: Drau�en auf dem Eis
Egwene zieht mit einer gewaltigen Ehrengarde und dem gesamten Saal plus weiteren Schwestern aus dem Lager. Alles ist auf Hochglanz, der Eindruck der Burg muss vorgegaukelt werden. W�hrend der Reise passiert nicht viel, Romanda und Lelaine haben die ihren um sich gescharrt. Die Stimmung ist sehr angespannt.
Im Lager der feindlichen Heerf�hrer ist alles vorbereitet. Alle sind verwundert �ber die so junge Amyrlin. Sie haben Angst, zwischen den Fronten der verfeindeten Aes Sedai zu geraten oder schlimmer noch zwischen der schwarzen und der wei�en Burg. Auch Talmanes, Mats Stellvertreter bei der roten Hand, ist anwesend. Sein Heer lagert ebenfalls in der N�he.
Anders als Romanda und Lelaine erwarten spricht Egwene selbst. Sie droht offen mit dem Krieg, verlangt von den Andoranern, sich aus Angelegenheiten der Aes Sedai herauszuhalten. Sie er�ffnet die Ruhepause des Heeres der Aes Sedai, bietet Handel an. Au�erdem verk�ndet sie, dass jede Frau jedes Alters Novizin werden k�nne.
Die Andorraner sind keinesfalls beruhigt. Sie verk�nden ihrerseits so lange zu lagern, bis die Aes Sedai weiterziehen. Anschlie�end l�st Egwene die Versammlung auf und gibt den Adligen die M�glichkeit direkt mit den Sitzenden zu sprechen
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10. Kapitel: Ein seltsamer Ruf
Einige der anwesenden Frauen fragen die Amyrlin, ob die Ank�ndigung, jede Frau jedes Alters k�nnte Novizin werden, wahr w�re. M�nner allerdings sprechen nicht mit ihr.
Egwene sucht Talmanes auf, beide reden sehr deutlich. Egwene ringt ihm das Versprechen ab, sich nicht von den Andoranern oder Murundianern in einen Krieg verwickeln zu lassen. Sie berichtet ihm, was sie von Mat wei�, es ist aber nur, dass er bei Elayne in Ebou Dar ist und nach S�den marschiert. Die Sitzenden werden von den anwesenden Adligen mit Fragen �bersch�ttet, sie haben keine Zeit, eigene Pl�ne zu machen. Egwene dr�ngt zur R�ckreise, sie muss im Hellen im Lager zur�ck sein
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11. Kapitel: Das Gesetz
Unterwegs beraten sich Romanda und Lelaine mit ihren Anh�ngerinnen. Gareth Bryne zeigt offen seine Unterst�tzung f�r die Amyrlin. Egwene r�t ihm, bei Misslingen ihres Planes zu fliehen, aber er besteht darauf, zu bleiben. Im Lager ruft Sheriam eine Sitzung des Saales aus.
Egwene redet mit Siuan �ber ihr Verh�ltnis zu Bryne. Siuan liebt ihn, aber sie ist diese Rolle nicht gew�hnt, au�erdem hat sie Angst vor der Zur�ckweisung. Durch ihren Dienst bleibt sie in seiner N�he. Im weiteren gehen sie wieder und wieder ihren Plan durch.
Sheriam bittet Egwene, sie einzuweihen, da sie ja auch ihr zugeschworen ist. Egwene lehnt ab. Die Sitzung ist nur f�r den Saal, alle anderen werden ferngehalten. Egwene erhebt zuerst die Stimme, sie beantragt die Kriegserkl�rung gegen Elaida. Es ist eigentlich so, dass zuerst die Sitzenden sprechen d�rfen. Romanda will die Frage abschmettern, aber nach dem Burggesetz muss die Kriegsfrage sofort entschieden werden. Egwene f�hrt aus, dass erst durch diese Erkl�rung der Welt klar wird, dass sich die Burg wirklich gespalten hat und gegen Elaida ist und nicht nur ein Ablenkungsman�ver f�r h�here Pl�ne. Aufgrund Elaidas Verbrechen erheben sich genug Sitzende, auch aus Romandas und Lelaines Lager. Egwene uns Siuan haben ihr Ziel erreicht. Ein uraltes, aber noch immer g�ltiges Burggesetz besagt, dass im Krieg sich der Saal der Amyrlin zu beugen hat. Der Saal hat nur noch beratende Funktion, muss alle Anweisungen der Amyrlin ausf�hren. Egwene droht offen Lelaine und Romanda mit Absetzung. Die will den Respekt, der ihr zusteht. Die Belagerung Tar Valons beginnt in einem Monat.
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