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Falkes Entscheidung



Autor: Falke
Veröffentlicht: 06.03.2002, 17:29:36
Letzte Änderung: 06.03.2002, 17:29:57
Schreibrecht: Nur Administratoren [ Artikel bearbeiten ]

Es war ein warmer Frühlingstag gewesen, doch nun, als es auf den Abend zuging wurde es unangenehm kühl, und der Wind fuhr kalt durch Büsche und Sträucher im Garten von Tar Valon. Dennoch machte die Person die schon seit fast einer Stunde ganz allein auf der Bank sass keine Anstalten ihren Umhang umzulegen, der über ihren Beinen lag. Für diese Frau, geboren und aufgewachsen im Norden Saldaeas, war der kalte Wind nicht mehr als eine laue Brise, ausserdem waren ihre Gedanken mit wichtigerem als dem Wetter beschäftigt. Während der letzten Stunde war sie immer wieder von einigen Mädchen, Novizinnen und Aufgenommene, beobachtet worden, die sich fragten wer die Frau wohl war, und was sie nach Tar Valon geführt hatte. Sie hatte weder das glatte Alterslose Gesicht einer AesSedai, noch war sie eine Aufgenommene. Für eine Novizin hielten sie die meisten automatisch für zu alt, auch wenn sich die Aufnahmepraktik der Burg in der letzten Zeit geändert hatte, was das Alter der Mädchen und Frauen betraf. Ausserdem trug diese Frau etwas bei sich, das alle Spekulationen in diese Richtung sofort unterband: Über ihre rechte Schulter ragte der Griff eines Schwertes hervor...

Obwohl sie in einem gefährlichen Land geboren war, hatte sie doch eine schöne Kindheit gehabt. Ihr Vater war Waffenmeister einer Burg nahe der Stadt Maradon gewesen, ein grosser starker Mann, mit hartem Gesicht, dass aber weicher wurde, sobald er seine Tochter und seine Frau sah. Ihre Mutter war ebenfalls gross, und auf ihre Art vielleicht noch stärker als ihr Vater. Sie entsprach keinem gängigen Schönheitsideal, jedoch hatten ihr Gesicht und ihre Haltung etwas wildes, unzähmbares, dem sich nur wenige entziehen konnten, und allein ihre roten Haare zogen viele Blicke auf sich. Dass sie ihr Aussehen ihrer Tochter vererbt hatte sah man schon, als das Mädchen erst drei Sommer alt war. Doch das war nicht das einzige, ebenso besass das Kind die Sturheit und den Kampfgeist seiner Eltern.
Als sie fünf Sommer alt war, starben ihre Eltern bei einem Trollocüberfall, als sie auf dem Rückweg von Maradon waren. Das war das Ende ihrer glücklichen Kindheit, und der erste Schritt in ihr zukünftiges Leben.
Der Bruder ihres Vaters übernahm dessen Posten als Waffenmeister, und ebenso die Verantwortung für seine Nichte. Ezrem Braveen war unverheiratet, und verstand sich auf den Umgang mit Waffen besser als auf den mit Menschen, doch er hatte seinen Bruder geliebt, und die kleine Tochter seines Bruders liebte er noch mehr.
Aber er konnte nicht verhindern, dass das Kind langsam immer wilder wurde. Sie spielte nicht länger mit den anderen Mädchen, sondern sah den Soldaten beim trainieren zu, trieb sich bei den Pferden rum, überredete den Stallmeister ihr das reiten beizubringen, und war bald der Schrecken aller Jungen der Burg, da sie sich mit allen anlegte – und fast immer gewann.
Das ging so lange, bis Ezrem Braveen beschloss ihre Aggression in festere Bahnen zu lenken, und er begann ihr Kampfunterricht zu geben als sie acht war. Zuerst ohne Waffen, dann mit einem Messer, dem Langdolch, Kurzschwert, Speer, Lanze, er brachte ihr Bogenschiessen bei, den berittenen Kampf, und an ihrem 16 Geburtstag schenkte er ihr schliesslich das Langschwert, dass sie auch heute noch trug.
Als Gegenleistung musste sie ihm versprechen sich nicht mehr grundlos mit anderen anzulegen, oder sich in Kämpfe verwickeln zu lassen.
Über die guten Verbindungen des Burgherrn kam sie als sie achtzehn war zur Palastwache der Königin von Saldaea, Tenobia Kazadi. Zwar ziehen viele Saldaeanische Frauen mit ihren Männern in die Schlacht, doch dass eine junge Frau so wie sie zur Soldatin ausgebildet wurde, war mehr als nur unüblich. Viele dachten, dass sie schnell an ihre Grenzen stossen würde, und schlechter wäre als ihre männlichen Kameraden, doch dem war nicht so.
Im Gegenteil, in Übungskämpfen bewies sie sich als hervorragende Kämpferin. Im Kampf mit Lanze und Speer besass sie zwar nur die Grundfertigkeiten, doch mit dem Schwert war sie eine Meisterin. Schliesslich fiel sie sogar Tenobia persönlich auf, und sie wurde der Leibgarde der Königin zugeteilt. Als das passierte war sie 19.
In den folgenden Jahren gab es einige Zwischenfälle an denen sie beteiligt war, sie bereiste die Grenzlande, und schliesslich kam sie auch in den Süden, wo sie von ihrem Heer getrennt wurde. In Andor traf sie Avina ai'Djschafarr wieder, eine AesSedai der Braunen Ajah, und zudem ihre Urgrosstante. Ihr verdankte sie es, dass sie nun hier im Garten der Weissen Burg sass, und über ihre Zukunft nachdachte, sieben Jahre nachdem sie ihr zu Hause verlassen hatte und nach Maradon gekommen war.

Plötzlich bewegte sich die Gestalt auf der Bank. Jehanna Braveen, besser bekannt als Falke, hatte ihre Entscheidung getroffen und machte sich auf den Weg um sie der Amyrlin mitzuteilen.







06.03.2002 17:47:10

Aelinsar

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aha. Mehr fällt mir dazu net ein... :) Wenn du vielleicht die Güte hättest, mitzuteilen, was die Amyrlin überhaupt von dir wollte? *g*
06.03.2002 17:48:50

Lice

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Gefällt mir sehr gut...

Viele liebe Grüße und ein großes Lob,
Lice :)

06.03.2002 18:19:50

Abu el Mot

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Falke Falke....ich war schon immer der Meinung ihr stellt eure Talente in den Dienst der falschen Sache...
06.03.2002 19:19:14

Falke

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Sammielein, das wirst du schon noch merken.;) Aber da ihr Cliffhanger ja so sehr mögt....*g*

Danke Lice, ab jetzt stehe ich dir offiziell als Lehrerin zur Verfügung.;)

Soll heissen, Abu?
06.03.2002 20:40:43

Abu el Mot

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Das war nichts weiter als der übliche "Licht ist Falsch" kommentar *g*
07.03.2002 07:25:13

Raziel

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Gefällt mir.
Ich finde diese Cliffhänger pretty cool...

Das ist ist der einzig wahre Weg!
17.03.2002 21:50:43

Devon

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Nette Vorgeschichte, wo ist der Hauptteil?
28.04.2002 14:59:29

Jem el´ Marran

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---Super Geschichte, gut geschrieben, ja. Ihr habt ein wahres Talent zu schreiben, Falke!

08.02.2009 23:10:08

Sai

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Gut geschrieben aaaaaaaber zu kurz!!! Meeehr ;-)
---
Frauen...sie behnemen sich seltsamer als betrunkene Feuchtländer.



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