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Navigation: » RdZ-Forum » A Memory of Light - allgemeiner Diskussionsthread [Ja hier darf und soll geSPOILERt werden] [ 1 2 3 4 5 6 7 ]

Beitrag Nr. 1
22. Taisham 13, 18:55

StarsKy
Rang: Bettler

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So, ich bin mal so frei und mache hier das Thema auf für alle die Amol schon gelesen haben und darüber disktuieren wollen.

Was hat euch denn am besten gefallen an Amol?

[ antworten ]

Beitrag Nr. 2
22. Taisham 13, 20:41

Enigma
Rang: Lord

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Androl´s Wunder war Cool.
---
Die Stiefel. Es geht nur um die Stiefel.

[ antworten ]

Beitrag Nr. 3
23. Taisham 13, 00:10

Feenja
Rang: Bettlerin

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Am Besten fand ich die Szene im Pavillion!

Moiraine mit der Prophezeiung, verteilte Kopfnüsse und Rand gegen Egwene. (s.166 unten)

Die Diskussion von Mat und Rand bei den Pfirsichblüten war auch schön.

Thom, der Cadsuane am Gang erkennt.

Dass man in Seanchan jemandem zum Adel erheben kann, wenn man ihm seinen abgebissenen Fingernagel auf den Fuß spuckt!


Gar nicht gefallen hat mir die Idee, dass Elaine ihre Babys geraubt werden sollten.
Pfui! (Sag ich da als Mutter.)

Bela: Schrecklich!

Tam bei der Beerdigung: Hoffentlich sagt ihm noch jemand die Wahrheit.

Frage:

Warum hat eigentlich Moiraine Lan nicht aus dem Bund entlassen bevor sie zu Lanfear ging, wenn das doch so einfach ist (s. Alanna mit Rand) sondern den Umweg über Myrelle gemacht? Und wieso entläßt nicht jede Schwester ihren Behüter aus dem Bund, wenn sie stirbt? Das würde ne Menge Behüter-Leben retten.

Am Allerbesten gefällt mir jedoch, dass ich jetzt ein Ende habe... wenn ich schon keine neuen Geschichten über Rand, Mat und Perrin mehr haben kann.

---

"Now we make sure that everyone well truly believes he is gone." Aviendha.




[ antworten ]

Beitrag Nr. 4
23. Taisham 13, 01:07

StarsKy
Rang: Bettler

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@Enigma, ja Androl ist wirklich super. Er hat es geschafft einer meiner Lieblingscharactere zu werden.

@Feenja, ich bina uch der Meinung dass die Sache mit dem Raub der Babys wirklich schon ziemlich geschmacklos war, ich meine so etwas will man einfach nicht lesen müssen.

Vllt. hat sich Moraine gedacht dass Nynaeve noch nicht bereit ist für einen Behüter und Lan deshalb auf Myrelle übertragen?

Am besten hat mir echt gefallen, habe ich ja auch im andern Thread schon geschrieben, wie Logain erkennt dass die Ashaman nach der letzten Schlacht mit Respekt behandelt werden

[ antworten ]

Beitrag Nr. 5
23. Taisham 13, 13:26

beagel
Rang: Auserwählter

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Ich fand es gut das der Schatten endlich mal böse und effektiv war, und nicht halbböse und dumm. Mal ehrlich bisher war das was vom Schatten rüberkam nur extremer und willkürlicher als das Licht, und ich rede hier nicht von Asunawa und Elaida. Morden tut fast jeder mal, dafür reichts schon aus Rache zu töten, Elayne läßt Gefangene foltern (andere machen das sicher auch), Tylin vergewaltigt Mat... Es war Zeit das da mal was kam. Mein Urteil der Effektivität war übrigens nicht sehr aus die Kindersache gezogen, mehr aus z.B. dem Auftreten der Verlorenen. Fazit zu der Sache: man sollte keine epische Fantasy lesen wenn man nicht damit umgehen kann das die Bösen wirklich abscheuliche Sachen machen. Ich fand die Szene sogar heftigst stimmungsvoll, ich hatte wohl noch nie in der Serie wirklich Angst um jemanden, bis dahin.
@Starsky: Feenja wollte wissen warum sie ihn nicht entlassen hat.
@Feenja: Da schlägt die unrealistische Darstellung von Verwundungen zu. Ganz selten einmal stirbt jemand nicht direkt (besonders nervig bei den Trollocs, angeblich vielfach stärker als ein Mensch, aber seltenst sind wunden von ihnen mehr als Fleischwunden, und sie sterben schneller als Menschen. Nach der anfänglichen Beschreibung sollten sie mit jedem angriff eine Gliedmaße abtrennen oder jemanden fast spalten, und nicht nach einer Wunde wie vom Blitz getroffen umfallen). Normalerweise sollte jemand selbst nach einer tödlichen Wunde noch etwas tun können. Selbst eine durchtrennte Kehle töten in Minuten nicht in Sekunden, Bewusstlosigkeit kommt nicht sofort, von adrenalin garnicht zu reden. Wenn im Rdz jemand stirbt ist er meistens sofort aktionsunfähig, selbst wenn er noch rumtaumelt. Sehr selten stirbt einer an den Auswirkungen einer Wunde, nicht an dem Erleiden derselben.
Ich wollte nicht wirklich predigen, Fazit: die Leute sind zu schnell aktionsunfähig. Und Lan konnte nicht einfach entlassen werden, er hat ja das ganze Privatkrieg inklusive schnellem Tod-Ding, daher keine einfache entlassung. Und da der Behüter anscheinend auch beim Übergang des Bundes etwas von der ganzen Todessucher-Sache abbekommt, kam Lan zu jemandem die damit Erfahrung hatte Behüter am Leben zu erhalten.
So, ich mach jetzt Schluss, auf dem Handy tippen nervt schon sehr, daher auch kein Korrekturlesen, Rechtschreibungen und blöde Ausdrücke bitte ich zu entschuldigen.
---
Light help us! Light help the world! He lies in the snow and cries like the thunder! He burns like the sun!

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Beitrag Nr. 6
23. Taisham 13, 21:21

Feenja
Rang: Bettlerin

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@beagle: Auf Mobil geschriebenes nervt auch. grins Für mich bleibts trotzdem unlogisch.
Die Verlorenen waren bisher nicht böse genug? Semirhage hat versucht durch Rand Min zu töten. Graendal hat -ich weiß nicht wieviele- Menschen ihres freien Willens beraubt. Rahwin auch. Taim hat jede Menge männliche Machtlenker umgedreht. Moghedien hat Birgitte aus dem Muster geschubst. Ganze Horden von Trollocs wurden von ihnen u.a. zur Vernichtung der Zwei Flüsse ausgeschickt. Ich bin bestimmt nicht zimperlich bei Fantasy... schiebts meinetwegen auf die Verlußtängste einer Mutter, ich fands unnötig!

---
"Now we make sure that everyone well truly believes he is gone." Aviendha.


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Beitrag Nr. 7
25. Taisham 13, 22:01

.rhavin
Rang: Bettler

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Man merkte, daß das Teil fertig werden mußte. Padain Fain kam zu kurz – der wirkte am Ende wie ein NYI-Überbleibsel aus Jordans Notizen, der Wechsel von Rand zu Morridin wurde überhauptnicht erklärt, Shaidar Haran hätte ruhig nochmal auftreten können bevor es sich 'häutet'. Daß Rand Shai'Tan mit der TruePower einfängt, war ja schon seit TGS klar…


Davon abgesehn: super.
---
Ja, ich heiß wirklich so…

[ antworten ]

Beitrag Nr. 8
27. Taisham 13, 09:56

CoradLafomy
Rang: Bettler

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So, bin jetzt auch endlich durch und kann mich wieder ins Internet trauen, ohne Ansgt vor Spoilern zu haben...

Es ist erstaunlich, wie überhastet ein Buch von über neunhundert Seiten wirken kann - nicht, dass offene Enden, fehlendes Lektorat oder gröbere Fehler auftreten, sondern einfach von der Erzählweise / den Sprüngen her. Im Gegensatz zu Robert Jordan, der fast nie innerhalb eines Kapitels die Perspektive gewechselt hat, ist Sanderson da doch viel... nennen wir es mal "spontaner". Besonders aufgefallen ist das natürlich im 190-Seiten-Kapitel "Die Letzte Schlacht", bei dem kaum eine Szene länger als zwei Seiten am Stück behandelt wird.

Die Szene mit den Babies ist auch mir als übertrieben hart aufgefallen, war aber die einzige Möglichkeit, trotz Mins Vision eine glaubwürdige Bedrohung für Elayne zu erzeugen.

Meine Highlights:
* Rand und Mat, die sich gegenseitig ihre Heldentaten aufzählen
* Egwenes würdiger Abgang (für eine kämpfende Amyrlin wie sie es war, gäbe es unter dem Frieden des Drachen nicht mehr viel zu tun)
* Alviarin im Stedding (ich hätte mir das für Taim gewünscht, der immer abfällig geschnaubt hat, wenn Rand ihm sagte, dass man für sollche Fälle auch mit dem Schwert umzugehen wissen muss)
* Moghedien "Nein! Nicht schon wieder!" - leicht unglaubwürdig, aber ein echter Brüller ;-)

Unbefriedigend:
* Fain/Mordeth/Ordeith/Shaisam - zu überhastet, zu kurz
* Leilwin - scheint unter dem Verlust des Behüterbundes nicht zu leiden
* Alanna - Graendal kannte den Behüterbund nicht, als sie einem der früheren Bände mit einer Aes Sedai und ihrem Behüter experimentierte, und jetzt weiss der Schatten nicht nur, wie er funktioniert, sondern auch noch, dass Alanna Rand als Behüter gebunden hat - Verin war zwar dabei, aber ob sie eine solche Information den Verlorenen weitergegeben hat, bezweifel ich jetzt einfach mal...
* nochmal Alanna - wie schon oben diskutiert, finde ich auch seltsam, dass Alanna Rand einfach so freigeben kann. Ich hätte es besser gefunden, wenn Rand Widersatand gegen die Raserei dadurch erklärt worden wäre, dass er noch an drei andere Frauen (und an Moridin) gebunden ist. Vielleicht ist aber auch genau das der Grund, warum Alanna ihn freigeben konnte.

So, soll jetzt erstmal reichen...


[ antworten ]

Beitrag Nr. 9
27. Taisham 13, 17:38

Joar Addam
Rang: Saurer Hering

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Ok, es ist vorbei, es gab wenig Überraschungen, aber doch eine etwas größere für mich, aber das erwähne ich am Ende.

Wie andere schon angemerkt haben wirkt das Buch tatsächlich sehr überhastet.
Im geegnsatz zu Jordan selbst hat Sanderson in Kapiteln häufig den point of view gewechselt. Seine Szenen haben nicht anähernd die Dichte von Jordans, allerdings hatte er auch einen Haufen Dinge in dieses Buch zu bringen - hätte er es geschrieben wie Jordan früher wären es 3 Bücher geworden. Und ich bezweifel stark, dass selbst Jordan selbst dieses Buch so wie er selbst früher geschrieben hätte, allein schon aus Gründen des Drucks vom Verlag.

Einen Großteil des Buchs macht die Schlacht selbst aus, die zwar das größte Kapitel in WoT überhaupt ist, aber dennoch alle 2-3 Seiten den 'point of view' wechselt. Der Author wird versucht haben hier die Hektik der Schlacht und der vielen Dinge die gleichzeit passieren über den Schreibstil zu vermitteln, scheitert daran allerdings. Oftmals fand ich auch die Reihenfolge bestimmter pov's unglücklich gewählt oder gar verwirrend.

Ws gefiel mir, was gefiel mir nicht...

Egewene - macht ihre Sache gut und sie stribt, gefiel mir - weil es mir nicht gefiel, endlich ein Moment im Zyklus in dem dem Leser die Opfer des Lichts näher vor Augen geführt werden, als nur mit unzählichen namenlosen Soldaten und entberlichen Nebencharakteren um die sich niemand scherrt, ihr Tod hätte aber gern noch sinnloser sein können.

Elayne - ich fand ihren Charakter nie sonderlich reizvoll, sie erfüllt ihre Rolle, was schon etwas unglaubwürdig wirkt, ob ihres Zustandes. Die Szene mit Mellar hingegen war gut, hätte mich gefreut, wenn das länger angehalten hätte - endlich mal etwas Spannung im Zyklus, also ein Plus.

Advindha - Der Author hat insgesammt einen besseren Zugang zu den Aiel gefunden, also auch sie besser eingefangen diesmal. Ich empfand sie etwas zu stark in der Macht, begrüße aber, dass sie Körperteile lassen musste, wäre für al'Thor wohl sonst auch zu happy das Ende - gefiel mir eher.

Androl - tja, was soll ma da sagen... - viel: Androl ist ein netter Kerl, man beginnt schnell ihn zu mögen, man merkt ebenfalls schnell, er hat einen bestimmten Zweck. Ist quasi wie ein Joker gezogen worden. Der Author kreiert hier eine Person die ihn aus der Patsche hilft und sowas hasse ich. Auf einmal ist der ein Kerl zu richtigen Zeit am richtigen Ort mit dem richtigen Talent und was sonst noch für Fähigkeiten und Erfahrungen. Sicher er war notwendig um das Buch in diesen kompakten Umfang zu ermöglichen, aber solche schriftstellerischen Notlösungen hasse ich. Gefiel mir also garnicht.

Logain - gefiel mir nicht. Min sagte ihm großen Ruhm vorraus - wozu dieser "oha er will gefürchtet werden, wird das Licht für Macht über die Klinge springen lassen" Blödsinn?

Demandred - er hat einen vollen Zirkel und einen Sa'angreal aber hat Angst vor einer Falle des Drachen und schlägt nicht direkt zu. Andererseits ist er arrogant, selbstbewusst und besessen davon Lews Therrin eigenhändig in einen Duell zu besiegen. Ich finde das passt nicht ganz zusammen. Zudem fand ich das Ausmaß and Zerstörung, welches er mit Balefire/Baalsfeuer verusachte irgendwie unverhältnismäßig gering. Unglaubwürdig. Sein Eintritt in den Krieg allerdings hatte was.

Fain - wird einfach so nebenher von Mat erdolchet. Die meiner Meinung nach enttäuschenste Szene im Buch. Sehr schwach.

Der Große Herr - leider auch sehr schwach, hatte wirklich etwas mitleideregendes - gefiel mir nicht.

Rand/Mat/Perrin - Mat und Perrin gewinnen hier, allein weil sie so viel mehr Seiten/Text/Aktionen haben.Mat selbst wie immer herrlich. Perrin wirkt nicht mehr ganz so langsam, dass am Ende Faile noch lebt war aber unrealischtisch. Schade das Mierin die Kurve nicht gekriegt hat. Hatte gehofft wie würde am Ende wirklich wechseln, allein um zu sehen wie sie sich mit Rand's drei Mädels zofft. Rand selbst gefiel eigentlich auch ganz gut. Verzweifelt und verletzbar, aber im Reinen mit der Welt. Besonders die Verhandlung mit Egwene gefiel mir. Während Rand und Mat beim Treffen in Ebou Dar klasse waren, gefiel mir Rand's Theater vor selbst Tuon hingegen nicht sonderlich.

Die letzte Schlacht - ja, es heißt Schlacht und jeder erwartete eine und man bekam eine *seufz*
Hier liegt der wohl größte Fehler des Buches. Die eigentliche Schlacht kämpft al'Thor. Warum wurde soviel Augenmerkt auf die physische Schlacht gelegt, aber die wichtige, ideelle so vernachlässigt. Dieses zeig mir deins, ich zeig dir meines war irgendwie albern. Die Verbannung des Großen Herrn am Ende war nur Formalität und wirkte auch nicht sonderlich... besonders. Das Rand am Ende davon kommt war klar, aber die Umstände bleiben unklar - das hätte man gern genauer erklären können.

Nynaeve - ohne Zopf, sagt mal geht's noch!?! Ich habe ihre "am Zopf zieh"-Momente vermisst in diesen Buch. Gefiel mir ganz und garnicht.


Zusammen gefasst kann man sagen, dass man bekommen hat, was man erwartet hat. Positiv überraschen konnte der Schatten der diesmal endlich stark war und das erste Mal seit dem 2. Band für wieder etwas Spannung sorgte.
Negativ fiel vor allem die Erzählgeschwindigkeit und manche Nachlässigkeiten des Autors auf.
Zudem fand ich es besonders nervend und urealischtisch, dass 'pärchenweise' gestorben bzw überlebt wurde: Androl-Pevara.Mat-Tupn, Perrin, Faile, Berelain-Galad, Lan-Nynaeve, Gawyn Egwene, Siuan-Byrne, Bashere und Frau. Wurde überhaupt irgendein Paar auseinander gerissen?

Die größte Überraschung für mich ist das offene Ende. Ich nahm immer an, dieser Zyklus würde von R.J. so geschrieben, dass jene bestimmten Ereignisse um rand al'Thor etwas besonderes sind. Am Ende wurde das Recht auf Existenz erfochten, Shaitan zurück gedrängt, der Stollen versiegelt. Al'Thor hat seltsame neue Fähigkeiten erworben, aber sonst scheint alles beim früheren Alten. Ich persönlich hatte irgendwie erwartet, dass dieses Mal der Kreislauf durchbrochen und das Rad zu einer Gerade werden würde. Aber Jordan scheint das anders geplant zu haben.

Die Moral von Jordans Geschichte wäre nun somit in etwa, man muss sich das Recht zu Leben immer und immer wieder erkämpfen (was bei einem Amerikaner verständlich ist) und es gibt kein Entkommen vor unseren Fehlern und dem Leid das wir immer und immer wieder aufs neue zu verursachen verdammt sind (für einen Amerikaner recht düster).


Jetzt wünsche ich mir nur noch ein Jordan-Silmarillion, ich würde nur zu gern seine eigenen Aufzeichungen sehen um beurteilen zu können wieviel von diesen Ende von Jorden und was von Sanderson ist.
---
Let Darkness receive my every breath, with her own - Let our lives speak in answer unto death, never alone

[ antworten ]

Beitrag Nr. 10
27. Taisham 13, 20:08

Iscoron
Rang: Saurer Hering

Admin-Avatar

Oh Mann, wie soll man denn so viel in einem einzelnen Thread/Posting kommentieren?

Also zunächst mal, es ist ein wirklich gutes Buch. Es gab viele Szenen, die ich wirklich genossen habe. Dazu gehören einige mit Androl, aber auch mit Rand, Lanfear, Faile (!) oder der Groß-Zickenkrieg zwischen Egwene und Tuon.
Und ich liebe das Ende (sprich: die letzten paar Seiten).

Aber ich sehe auch Schwächen, ähnlich wie Joar, so dass sich mir die Frage stellt, wie anders das Buch von Jordan geschrieben worden wäre.

Die Hauptdinge, die mich stören (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
- Das Pärchen-Sterben/Überleben, das Joar schon erwähnt hat. Überhaupt, wer hat denn in diesem Buch eigentlich keinen Behüterbund mehr, über den die ganze Zeit gefaselt wird? Bei Androl und Pevara fand ich das ja reizvoll umgesetzt, aber bei anderen nervte es einfach nur, weil es so redundant war (Gawyn-Egwene,Birgitte-Elayne,Bryne-Suian,Lan-Nynaeve ... irgendwie alles dasselbe)
- Überhaupt hatte die letzte Schlacht auf 200 Seiten so unglaublich viel Redundanz. Immer kommen NOCH mehr Trollocs und setzen die Streitkräfte des Lichts NOCH mehr unter Druck, dann kommt mal wieder ein Schwertkämpfer, der sich alleine (!) gegen Demandred versucht, dann zeigen sich Rand und der DK auf einer knappen halben Seite wieder Bilder, dann kommen wieder mehr Trollocs ...
Die Schlacht war am Ende so extrem unübersichtlich, trotz des Versuchs, das ganze immer anhand der gegebenen Karte zu beschreiben ... und durch die häufigen POV-Wechsel habe ich teilweise schon wieder vergessen gehabt, was gerade davor bei dieser Gruppe passiert ist.
- Dann Rands Kampf mit dem DK persönlich. Nimmt VIEL ZU WENIG Raum ein. Lan darf zwar in Ruhe seinen 723. Trolloc töten, aber wenn man alles zusammennimmt, ist die Auseinandersetzung zwischen Rand und dem DK vielleicht 15 Seiten lang. Hier wäre definitiv mehr besser gewesen. Auch der anfängliche Kampf mit Moridin kam viel zu kurz, dabei sind die beiden doch eigentlich dafür geschaffen, sich noch einen spektakulären Kampf zu liefern. Und am Ende ist mir immer noch nicht ganz klar ... wozu braucht die Welt jetzt nochmal den DK?
- Wegetore wurden mir etwas zu exzessiv genutzt, und dann diese ganzen Varianten ... waagerechte, maskierte, mit Lava, zum Baalsfeuer absorbieren ... ich glaube Androl ist ein bißchen Schuld. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob es hier nicht eigentlich einige Beschränkungen von Jordan gab, die Sanderson ignoriert hat.
- Logain ... Logain ging mal gar nicht. Umdrehversuch hin oder her. Übrigens ein nettes Beispiel für einen anderen Punkt, der mir noch einfallen würde: Die Stärke der Machtlenker schien mir irgendwie nicht mehr ganz konsistent. Da steht Demandred mit einem Maximalkreis und Sa'angreal und macht nix außer ein paar Blitzen? Normalerweise sollte das doch reichen, um Hunderte oder sogar Tausende Gegner auf einmal zu töten ... und die andere Seite hätte ja vergleichbares Potential gehabt.
- Und dann ist da noch Fain, und da ich ein Fain-Fan bin, habe ich seine Spuren im Buch sehr aufmerksam verfolgt. Sein Ende war aber einfach nur arm. Mat: "Oh, Padan Fain! ... Sry, bin gegen Mashadar immun und du bist jetzt tot."

Positiv:
... möchte ich auch nochmal Fain anmerken, sein erster POV als Shaisam war stark. Da hätte man noch einiges draus machen können (und ich glaub dazu schreibe ich irgendwann nochmal was).
... Perrin hatte diesmal ein sehr ordentliches Tempo drauf. Keine Spur von Langatmigkeit.
... Der Schatten hats wirklich mal wieder geschafft was sinnvolles zu machen. Graendal und Demandred würde ich hier mal besonders positiv hervorheben, auch wenn Demandreds Charakter durchaus gewisse Fragen offen lässt.

Also insgesamt bin ich ein wenig zwiegespalten. Idee sehr gut, Umsetzung nur gut. Und über die Moral der Geschichte ..., ja darüber kann man auch nochmal diskutieren. Ich hätte das anders gemacht ^^


---
He came like the wind, like the wind touched everything, and like the wind was gone. - Robert Jordan

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