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Navigation: » Andere Fantasy » Schlechte Bücher [ 1 2 3 4 5 6 7 ]

Beitrag Nr. 41
18. Danu 07, 17:47

Rogosch
Rang: Saurer Hering

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also ich bin mit den elfen jetzt fast durch und bin durchaus zufrieden, es ist zwar nich DER knaller, aber doch ein gutes buch ... meiner meinung nach wäres aber auch schwierig in mehrere bände zu untergliedern, da alles recht flüssig ineinander übergeht ^^
---
Stiller Wächter

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Beitrag Nr. 42
18. Danu 07, 19:20

kamikazeelefant
Rang: Rekrut

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Schon, aber man hätte es auch ein bisschen anders schreiben können und dann unterglieder können.
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"Big or small, fat or thin - we have sworn, to put it in."

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Beitrag Nr. 43
20. Danu 07, 18:23

Defel
Rang: Bettler

Benutzer-Avatar

Hm, also zuerst meine Negativ-Empfehlungen:

Erdsee von Ursula K. Leguin, die ersten beiden waren, naja im besten Fall Mittelmaß aber das dritte war sowas von langweilig und ohne sinnvolle Geschichte.

Die letzten paar Bände der "Vergessenen Reiche" von R.A. Salvatore, *würg* da kommt es mir hoch, man hat richtig gemerkt dass er nur noch ein paar Bücher mehr verkaufen wollte. Immer wieder dasselbe.


Und nun etwas zu Marion Zimmer Bradley, ich weiss hierraus wird immer eine Männer/Frauen Sache gemacht, aber es tut mir leid, selten etwas so schlechtes wie "Die Nebel von Avalon" gelesen. Entschuldigung nur weil man meint man müsste ein Frauenbuch schreiben muss man nicht eine JAHRHUNDERTEALTE Sage verändern auf eine grausige Weise. Es tut mir leid aber sie kann ja feministische Sachen schreiben, damit habe ich keine Problem (ich lese auch Simone de Beauvoir), aber dann soll sie sich doch bitte neuen Stoff ausdenken und nicht GUTE Sachen verhunzen.
So. Das musste leider raus.

Hm auch noch recht schlecht als Autor finde ich Hohlbein, kennste ein Buch von Hohlbein kennste alle...

Naja, das wars erst mal von mir.

Gruß und ein gesegnetes Weihnachtsfest

vom Defel
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Ein Narr ist, wer in den Kammern des Menschlichen Denkens nach Logik sucht. - Everett Mc Gill

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Beitrag Nr. 44
22. Danu 07, 12:24

Maegwyn
Rang: Prinzessin

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Interessant, was Du da von jahrhundertealter Sage erzählst, Defel. Insbesondere deshalb, weil es mindestens so viele verschiedene Quellen wie verschiedene Varianten der Artus-Sage gibt. Und die von Marion Zimmer-Bradley ist weder die schlechteste noch die neueste.
---
Weiche dem Übel nicht; noch kühner tritt ihm entgegen! (Vergil)

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Beitrag Nr. 45
23. Danu 07, 09:42

Defel
Rang: Bettler

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Stimmt es gibt verschiedene Quellen und Varianten, aber es gibt einen Kern in der Sage der in allen gleich ist. Das ist so wie in allen Märchen und Sagen. Der Punkt ist das man mit fast hunderprozentiger Sicherheit davon ausgehen kann dass die, nun ja sagen wir feministischen Tendenzen in den Büchern unter keinen Umständen vor Bradley dagewesen sein können. Also bitte, soweit ich mich erinnere ist die Frauenrechtsbewegung erst vor ein paar Jahrzehnten entstanden und nicht vor ein paar Jahrhunderten. Daher ist es wohl angebracht von einer massiven Veränderung des Urstoffes zu sprechen, diese Veränderung kann es vorher noch nicht gegeben haben. Andere Variationen mögen in Namen oder anderen Dingen vorher schon vorgelegen haben, aber das ist nicht zu vergleichen.

Zur Klärung: Ich habe nichts gegen Feminismus, im Gegenteil, ich finde es ist eine richtige und wichtige Bewegung, die schon einige gute Dinge erreicht hat. Allerdings gefällt mir (grundlegend) eine Verabsolutierung dieses Denkens nicht und in Bezug auf das Thema, mir gefällt Bradleys Schreibstil und ihre Art die Geschichte zu verändern, bzw. wenn es dir besser gefällt, zu erweitern nicht.

So, ich weiss diese kleine Verteidigungsrede klingt lächerlich, aber ich habe das Gefühl wenn man etwas gegen den Feminismus sagt, ist es so wie wenn man als deutscher die Politik Israels kritisiert. Im ersten Fall ist man sofort ein Frauenhasser und im zweiten Fall ist man sofort ein Nazi und Antisemit.

Also ich weiss beim Thema schlechte Bücher heizen sich die Gemüter sehr schenll auf und im Endeffekt ist vieles was gesagt wird Meinung und nicht objektive Bewertung eines Buches. Vielleicht ist es bei meiner Kritik von Bradley auch der Fall, aber ich bleib dabei, mir gefällt weder der Schreibstil noch die Veränderungen. Inwieweit dieses Urteil objektiv ist bleibt jedem/jeder selbst überlassen.

Gruß vom

Defel
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Ein Narr ist, wer in den Kammern des Menschlichen Denkens nach Logik sucht. - Everett Mc Gill

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Beitrag Nr. 46
23. Danu 07, 09:43

Nocturna
Rang: Hüterin der Chronik

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nenn mir eine schlechtere als die von zimmer-bradley. ich habe das buch nicht einmal ganz gelesen, weil es so abgrundtief übel war
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In the rays of the sun, I am longing for the darkness

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Beitrag Nr. 47
23. Danu 07, 11:07

Maegwyn
Rang: Prinzessin

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Ich habe nichts von Feminismus pro oder contra gesagt, also mal wieder beruhigen. Übrigens ist selbst der angebliche Kern der Artus-Sage längst nicht immer gleich, und zudem ist seit längerem bekannt, dass die hauptsächlich von Männern festgehaltene Geschichtsschreibung sehr viele starke Frauen schlicht und ergreifend ausgeblendet hat. Dass in Archiven viele andere Dinge geschlummert haben, hat die Forschung - und bei weitem nicht nur die feministische - in den vergangenen Jahrzehnten ergeben. Die Frauenrechtsbewegung ist übrigens aus der biedermeierlichen Unfreiheit der Frauen im 18. (!) Jahrhundert entstanden, das kann ich als Historikerin ganz klar sagen. Das einzige Detail der Artus-Sage, das tatsächlich historisch belegbar ist, handelt von einem in der Nachfolge des Untergangs des Römischen Reichs auftauchenden britschen Heerführer, dem romanisierten Artorius Dux Bellorum, der zwischen 490 und 500 zwölf Schlachten gegen die Sachsen, Pikten und Skoten gewinnt, darunter die letzte am Mons Badonicus. Der erste, der davon schriftlich berichtet, ist gegen 810 Nennius, der die "Historia Brittonum" aufschreibt. Noch bei Beda, dem großen angelsächsischen Geschichtsschreiber, der gegen 730 die "Historia Ecclesiastica Gentis Anglorum" verfasst, ist davon überhaupt nichts zu lesen. Und die Ritter der Tafelrunde werden erstmals zur Hochzeit der Minne erwähnt, nämlich in Robert Waces Königin Eleonore von Aquitanien gewidmetem Gedicht mit dem Titel "Le Roman de Brut" (1155). Waces Grundlage ist die 1136 von Geoffrey von Monmouth verfasste "Historia Regum Britanniae".
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Weiche dem Übel nicht; noch kühner tritt ihm entgegen! (Vergil)

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Beitrag Nr. 48
23. Danu 07, 13:41

Nebelleuchte
Rang: Jumara

Benutzer-Avatar

Wau.
Wohin man doch kommen kann, wenn man sich darüber unterhält, ob ein Buch nun schlecht oder gut ist *wunder* Wenn ich irgendwann mal in Geschichte nicht jedes Detail weiß, komm ich auf dich zurück :)

Und jetzt geh ich zurück zum Thema:
Ich mag MZB - sowohl den Atlantis-Avalon wie auch den Darkover-Zyklus - aber mit der Eisvolk-Saga von Margit Sandemo kann ich nicht so viel anfangen. Die Geschichte an sich ist noch nicht einmal schlecht (sie ist sogar so gut, dass ich trotz aller Kritik alle bisher veröffentlichten 4 Bände gelesen habe), aber ihr Schreibstil - oder vielleicht auch die Übersetzung, wer weiß das schon - ist echt unterdurchschnittlich.
---
Manchmal tu ich so, als wäre ich normal. Aber dann wird mir langweilig und ich bin wieder ich selbst.

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Beitrag Nr. 49
23. Danu 07, 14:10

Nimrod
Rang: Behüter

Benutzer-Avatar

Welches Buch ich unglaublich schlecht fand und es mir deswegen absolut schleierhaft ist, warum der Autor inzwischen eine so große Fangemeinde um sich gesammelt hat, ist "Rache" von Richard Laymon. So platte Charaktäre oder eine unglaubwürdigere Handlung habe ich selten gelesen. Wenn es ironisch ist, schlecht zu schreiben, gäbe es auf der Welt wohl jede Menge ironischer Schriftsteller...
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Vertrauen ist der Klang des Heulen des Hundes am Grab seines Herrn ! ! !

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Beitrag Nr. 50
24. Danu 07, 17:35

Defel
Rang: Bettler

Benutzer-Avatar

@ Maegwyn

Jetzt kommen wir zwar ganz vom Thema ab, aber abschließend noch ein paar Zeilen zur Kontroverse (die wie ich glaube nicht wirklich eine ist).

Naja wir können sicherlich noch weiter zurück gehen als nur ins 18. Jahrhundert mit dem Urpsrung der Frauenrechtsbewegung, zum Beispiel die Beginen im Mittelalter oder sogar um das 800 Jahrhundert nach Christus als vielerorts Bildung hauptsächlich Sache der Frauen und der Klöster war. Aber der Kernpunkt bleibt gleich. Mag sein das es diese Bewegungen gegeben hat, aber sie hatten wenig Einfluß auf die Sagen, wie zum Beispiel die Artus-Sage. Und ich habe auch nie vom historischen Kern der Legende gesprochen, sondern von dem Urstoff der Legende. Es ist uninteressant ob es wirklich einen König Artus gegeben hat oder ob er ein römischer Soldat war der heimkehrte (siehe den unsäglich schlechten Film König Artus). Der Kern ist dass die feministischen Tendenzen in Bradleys Büchern von ihr, nachdem der Stoff schon vor ihr geprägt worden war, hineingearbeitet wurde. Ich sage nichts gegen feministische Literatur auch im Bereich der Fantasy, aber dann kann sie genauso gut etwas neues schaffen. Um einen Ansporn zu geben: Einen sehr starken weiblichen Hauptcharakter hat zum Beipsiel "Elantris" das Buch von Brandon Sanderson (auch aus anderen Gründen vielleicht interessant zu lesen ^^) Ich habe zwar erst ein Drittel gelesen aber das ist gute Literatur.
Der Punkt ist einfach Bradley verändert eine Sage auf eine Weise wie es vorher nie dagewesen ist. Und das stört mich. Fast noch mehr als ihr schlechter Stil.

Und nun muss ich zugeben, dass zwar nicht direkt Historiker bin und nicht so mit Daten um mich schmeißen kann, aber einer zumindest verwandten Fachrichtung angehöre. Es bringt allerdings wenig das jetzt auf eine fachliche Ebene zu heben. Wenn wir das weiter diskutieren wollen, sollten wir vielleicht ein neues Thema aufmachen, da wir hier völlig vom eigentlichen Thema ablenken.
So, das wars mal wieder von mir.

Gruß
vom Defel
---
Ein Narr ist, wer in den Kammern des Menschlichen Denkens nach Logik sucht. - Everett Mc Gill

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