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neuer Beitrag
Navigation: » RdZ-Forum » RdZ gleich Science Fiction? [ 1 2 ]

Beitrag Nr. 1
24. Jumara 07, 15:23

Maddok
Rang: Asha'man

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Ok. Dies mag etwas weit hergeholt sein. Aber lasst mich mal überlegen.
Was macht Science Fiction aus?
Erst einmal (wie bei Fantasy, die beiden Arten sind eh eng miteinander Verwandt) natürlich, dass die Geschichte wenigstens größtenteils erfunden ist. Darum Fiction.
Dann der Science Teil. Natürlich ist mir bewusst, dass RdZ in einer Zeit spielt, die weit vor unserer heutigen Zeit anzusiedeln ist. ABER: Wie wurden die Trollocs geschaffen? Aginor (der wars doch, oder?) hat vermutlich unter anderem durch Einsatz der Macht, aber auch durch sein Wissen über Genetik eine völlig neue Rasse erschaffen. Das würde man heutzutage als Gentechnik bezeichnen, und dermaßen fortschrittliche Gentechnik ist heutzutage meines Wissens nach nicht möglich. Also könnte man das doch eigentlich (auch wenn das im Prinzip in der Vergangenheit liegt, aber beim Rad gibt es weder Anfang noch Ende, darum kann man auch sagen, es liegt in der Zukunft) als SiFi ansehen.



Bevor ich hier in der Luft zerissen werde: Ich weiss natürlich, dass RdZ größtenteils Fantasy ist, aber das ist doch wenigstens ein SiFi Abschnitt. Und, wer weiss, vielleicht lassen sich noch weitere finden.


---
Asha'man, Augen geradeaus!

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Beitrag Nr. 2
24. Jumara 07, 16:01

WarMouse
Rang: Vorsitzender

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sience fiction heisst nicht, dass irgendwo in einem von 10 büchern sich ein winziger abschnitt befindet, den man möglicherweise als wissenschaftlichen hintergrund interpretieren könnte.

sience fiction heisst, dass die weltanschauung der menschen auf einer wissenschaftlichen methode beruht, dass probleme untersucht und im einklang mit den naturgesetzen des jeweiligen universums gelöst werden, und das dem leser auch zu verstehen gegeben wird, wie diese gesetze funktionieren (oder wenigstens, dass sie da sind). das alles fehlt im RdZ zyklus komplett. der leser wird mit einem "das gewebe wird gewoben" abgespeist, und hat keinerlei einblick in die dahinterliegenden gesetze. die menschen versuchen garnicht erst irgendetwas systematisch zu entwickeln, sie stolpern einfach über ihre entdeckungen, und RJ macht keinerlei anstrengungen uns irgendwelche hinweise auf tieferliegende verständnissebenen seiner welt zu geben.
viele autoren beschreiben magie als wissenschaft, die man einfach noch nicht versteht. und so ist es auch im RdZ. aginor kann seine trolloc sehr wohl irgendwo in einem glänzend verchromten laborfürdendurchgeknalltenwissenschaftler erschaffen haben, umringt von summenden computern und assistenten die von kopf bis fuß in tyvek eingehüllt sind.
er kann aber auch genauso gut einfach 2 wesen anschauen, sein gewebe weben und flupp liegt nurnoch ein einzelner trolloc vor ihm. wir wissen es nicht, es interessiert niemanden so richtig, daher ist RdZ kein SciFi.


---
Meine Freundin meint ich wäre neugierig ... zumindest steht das in ihrem Tagebuch.

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Beitrag Nr. 3
24. Jumara 07, 16:22

Yetojian
Rang: Bettler

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Hm, ja, hast Du schon Recht mit. Aber ich persönlich finde strenge Genre-Grenzen eh nicht erstrebenswert. Warum sich fragen, wie man es nennen soll, wenns doch einfach nur eine gute Geschichte ist? Und das ist es.

Es gab mal ein schönes Zitat:

"Jede hinreichend entwickelte Technik unterscheidet sich nicht mehr von Magie."
Arthur C. Clarke

Nicht den hauch einer Ahnung habend, wer dieser Clarke war oder ist, finde ich dennoch, dass es ganz gut den fließenden Übergang zwischen Sci-Fi und Fantasy untermauert, der dem (in welchem Winkel auch immer) geneigten Leser in Werken wie dem WOT/RDZ auffällt.

So, und bevor jetzt all die erzürnten Weisen heranstürmen, ja es gibt natürlich auch SF und F die sehr klar im Genre bleibt, nicht den Hauch eines Crossovers (Kreuzung zwischen 2 Stilen o.ä.

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Beitrag Nr. 4
24. Jumara 07, 16:22

Einohr
Rang: Waldläufer

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Ich habe zugegebener Maßen auch mal in diese Richtung gedacht, als ich in einem der ersten Bände über einen mit Glühbirnen beleuchteten Gang gestolpert war, von fliegenden ChoMobilen berichtet wurde u.ä. War da etwas Science Fiction in der Fantasy verpackt?
Aber letztendlich bin ich zu dem Schluss gekommen, dass mit diesen Andeutungen nur die Drehung des Rades oder was weiß ich erklärt werden sollte.
Ich bin davon überzeugt: RdZ ist reine Fantasy.


---
Wir kommen!

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Beitrag Nr. 5
24. Jumara 07, 16:40

Maddok
Rang: Asha'man

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Nun, ich habe ja auch selbst geschrieben, dass ich auch der Meinung bin, dass das Hauptgenre Fantasy ist. Aber man kann doch einige SiFi Einwirkungen nicht abstreiten. Mein GentechnikBeispiel ist nur eins von vielen Gewesen. Ich bin sicher, dass RJ, wenn es ihm nur um die Andeutung der Drehung des Rades gegangen wäre, diese nicht so liebevoll gestaltet hätte. Er hätte dann garantiert keine Namen "verschwendet", wie ChoMobil, die er unter Umständen auch noch woanders hätte nutzen können.

Daher bin ich der Meinung, dass RdZ Fantasy mit SiFi Einspritzern ist.


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Asha'man, Augen geradeaus!

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Beitrag Nr. 6
24. Jumara 07, 16:50

freddy555
Rang: Bettler

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Halte ich mal weider für quatsch^^
Eindeutig Fantasy...
Und die entwicklung von neuen maschinen halte ich auch für auswirkungen hervorgerufen durch die Drehung des rades...
Außerde, wie sollen sie auch ohne moderne Technik den überlegenen Gegner besiegen.
Man mauss ja nur mal Die Elfen und folgende lesen^^


---
Das große Karthago führte drei Kriege. Nach dem ersten war es noch mächtig. Nach dem zweiten war es noch bewohnbar. Nach dem dritten war es nicht mehr aufzufinden. Berthold Brecht

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Beitrag Nr. 7
24. Jumara 07, 16:54

WarMouse
Rang: Vorsitzender

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Yetojian du scheinst mich nicht verstanden zu haben. es kommt nicht hauptsächlich darauf an, was für gegenstände in einem buch vorkommen um es als SciFi oder nicht zu klassifizieren. die mentalität der charaktere ist das entscheidende.

lies beispielsweise david drakes warlordserie. da reiten menschen auf riesigen hunden, und kämpfen mit säbeln oder lanzen. und trotzdem ist es SciFi, weil nämlich die leute wissen womit sie ihre jeweiligen aufgaben erfüllen, anstatt sich darauf zu verlassen, dass "die macht" (wie immer die im jeweiligen universum heissen mag) schon auf ihre anrufungen/beschwörungen/lenkversuche reagieren wird.
als gegenbeispiel nimm die höhlenweltsaga. raumschiffe rasen durchs weltall, trotzdem ist die geschichte (hauptsächlich) fantasy, weil die menschen keinen plan haben, wiso ihre seltsamen fähigkeiten überhaupt funktionieren, und weil es sie (und die leser) auch nicht im geringsten interessiert.
natürlich findet SciFi nahezu immer in der zukunft statt, und fantasy meist in einer unbetimmten zeit mit der unausgesprochenen annahme es sei irgendwann in der vergangenheit. aber das ist nicht das hauptmerkmal.


arthur clarke ist einer der bedeutendsten SciFi autoren überhaupt und ein visionärer vordenker der raumtechnik. hat u.a. oddysee 2001 geschrieben, falls dir das etwas sagt.


[edit] vielleicht sollte ich einfach eine extreme verallgemeinerung einbringen um keinen platz für missverständnisse zu lassen: sobald das buch vom gedanken der wissenschaftlichen methode dominiert wird, ist es SciFi. sollte das buch nicht auf der wissenschaftlichen methode basieren, ist es fantasy.


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Meine Freundin meint ich wäre neugierig ... zumindest steht das in ihrem Tagebuch.

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Beitrag Nr. 8
24. Jumara 07, 16:56

Nator
Rang: Ta'veren

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Also für mich ist SciFi immer noch gfleichbedeutend mit Technik, die unserer jetzigen weit vorraus ist (Warmouse hat das noch schön erklärt). Ne olle Glühbirne oder nen möchtegernflugzeug sind da keine Dinge die mich vom Hocker reißen. Da war auch das ZdL nicht so weit entwickelt wie unsere Realität heutzutage. Abgesehn, dass RdZ nicht im ZdL spielt. Das was in den Büchern der Realität weit vorraus ist, ist die "Magie", also eine mystische Sache keine technische. Folglich hat das auch nix mit SciFi für mich zu tun, vorallem vom Gefühl her. Star Wars oder Star Treck ist SciFi. Auch wenn bei Starwars die Macht einen AHuptpart spielt und man das ja als Magie bezeichnet, ist hallt die ganze Welt auf Raumschiffen und Laserschwertern aufgebaut und nicht wie bei Fantasy auf Pferden und richtigen Schwerten. Das mnacht für mich den Unterschied auch wenn das jetzt nicht hundertprozentig Wissenschaftlich ist.

PS: Das erschaffen der Trollocs ist an sich auch nix anderes als nen Wegtor. Hat in dem Sinne nix mit Biologie oder Physik zu tun, sondern ist Machtbasierend. Wir assozieren es vielleicht mit Genmanipulation oder Wurmlöchern, aber deshalb ist es ja noch lange nix technisches

---
Es gibt keinen großen Geist, ohne einen Funken von Wahnsinn! (Seneca)

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Beitrag Nr. 9
24. Jumara 07, 19:50

Yetojian
Rang: Bettler

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Warmouse, wie im PS angegeben, habe ich Deinen post nicht gelesen. Du hast ein paar Minuten gepostet, bevor ich abgesendet habe. Als ich dann abgeschickt habe, wollte ich nicht nochmal soviel auf einmal schreiben. Also hab ich nur das PS reingesetzt.

Hm, Deine Unterscheidung zwischen SF und F. Macht die dann nicht auch Star Wars zu Fantasy? Nicht, dass ich etwas dagegen einzuwenden habe, ich frage mich nur ob Du es auch so siehst.

Aber während bei mancher Literatur (?) Magie ja wirklich als heftig wünschen dargestellt wird, also als mysthisches dargestellt wird, habe ich bei den Machtlenkern eher einen anderen Eindruck. Sie stecken gewisse Grundlagen ab, stellen Regeln auf, wie die Macht funktioniert und nicht. Es geht um Regelmäßigkeiten, Naturgesetze der Einen Macht, zumindest wenn es um Organisationen geht die die Macht kultivieren und nicht Wilde, die nicht wissen, was sie tun.

Und naturwissenschaftliche Ansätze gibt es bei den Aes Sedai auf jeden Fall, die Weißen haben viel mit Mathematik am Hut.

Ich sehe ein, dass der Unterschied zwischen Vertrauen und Wissen auf den ersten Blick auch mich überzeugte. Aber beim Nachdenken, ich weiss nicht. Ich bin, wie gesagt kein Freund von Genres, ich kann es nachvollziehen, aber am Ende ist es mir selbst nur hinderlich. Eine weitere Mauer im Geiste.

Abgesehen mal davon, ich hatte bei vielen socalled SF stories eher den Eindruck von Fantasy mit den Versatzstücken von Technik. Star Trek zum Beispiel, auf den ersten Blick SciFi aber es ist sovieles darin, was ich eher wie eine Familienserie oder Fantasy erwartet hätte.

Hat hier irgendjemand Stanislaw Lem gelesen? Ich glaube, das ist Science fiction im Sinne des Wortes science/Wissenschaft. Die Stimme des Herrn z.B., lesenwert aber ich kann nicht behaupten, es wirklich verstanden zu haben.

Aye, ich rede zuviel! Zurück in die Küche.

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Beitrag Nr. 10
24. Jumara 07, 22:53

Sanye
Rang: Bettlerin

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Ich bin auch der meinung, dass RdZ FantasySciFi is. Auf jeden Fall kann man die Bücher unter der Kathegorie in den Buchläden oder der Bibilothek finden.
Aber die Begründung von Maddok leuchtet mir ein und finde ich sinnvoll.
Es ist eben ein Gemisch aus beidem.


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