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Beitrag Nr. 1921
3. Adar 07, 09:18

Einohr
Rang: Waldläufer

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Als ich zu meinen Freunden zurck kam, hatte die Fremde schon alle Verwundeten geheilt. Rand sa zwar noch an der Stelle, an der er gelegen hatte, aber er sa immerhin. Mein Magen knurrte erneut laut. Ich presste eine Hand auf meinen Bauch und sah mich schnell um. Hatte jemand noch etwas zu Essen.
Jetzt sah ich, dass Rand mich etwas finster anstarrte. Ich hatte das Schwert vergessen. Peinlicher Fehler. Ich ging zu ihm und nahm den Schwertgrtel ab. "Da ich keinen der anderen mit dem Tragen des Schwertes beauftragen konnte oder wollte, habe ich es in Verwahrung genommen. Ich wollte es nicht einfach so herumliegen lassen." Candeli warf mir einen kurzen Seitenblick zu. "Ich hatte nicht hoffen knnen, dass Du so schnell wieder ansprechbar bist. Es freut mich, dass ich Dir Dein Schwert jetzt schon zurckgeben kann." sagte ich und hielt Rand das Schwert entgegen.
---
Wir kommen!

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Beitrag Nr. 1922
6. Adar 07, 14:22

Candlelight
Rang: Tochter des Speers

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Ich sah wie Rand sein Schwert entgegennahm. Auch Maegwyn hatte die Augen geffnet. Diese Machtlenkerin hatte uns wohl das Licht selbst gesannt. War sie eine Wilde? Oder war sie aus der Burg? Eine Aufgenommene vielleicht? Wenn sie eine Aufgenommene war und soweit von Tar Valon allein unterwegs war, war an den Gerchten vielleicht doch etwas dran. Die weie Burg....gefallen.... Beim Licht, diese Zeit brachte wirklich Vernderungen mit sich.
Ich sah auf meine Hnde hinab, ich konnte es noch immer nicht fassen, ich hatte ein Schwert benutzt. Rands Schwert.

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Beitrag Nr. 1923
6. Adar 07, 18:50

Maegwyn
Rang: Prinzessin

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Ich tappte durch dumpfe, schmerzende Schwrze. Irgendwo in der Ferne sah ich ein goldenes Licht. Doch dann merkte ich, dass es gar nicht weit weg war - im Gegenteil, es kam rasend schnell auf mich zu. Oder nherte ich mich? Doch dann war es pltzlich wieder ein ganzes Stck weiter weg. Um sich jetzt eher langsam wieder auf mich zuzubewegen. Ich war fasziniert: Was war das fr ein Licht? Doch bevor ich mehr darber in Erfahrung bringen konnte, fhlte ich mich, als habe jemand einen ganzen Kbel dieser merkwrdigen weien Masse, die von den Feuchtlndern "Schnee" genannt wurde, ber mir ausgekippt, und das Licht war schlagartig verschwunden. Ebenso die dumpfe, schmerzende Schwrze. Gleichzeitig hrte ich Stimmen, die ganz nah sein mussten. Stimmen, die ich kannte. Dann hrte ich ein bedrohliches Grummeln. Es dauerte eine Weile, bis ich registrierte, dass ich dieses Grummeln verursachte: Mein Magen knurrte auf eine Weise, wie ich es noch nie bei mir bemerkt hatte. Ich schlug die Augen auf - und sah direkt in Minas besorgtes Gesicht. Mina, meine stille Speerschwester, die meinen Kopf in ihrem Scho geborgen hielt und mir ber die kurzen Haare strich. Was war geschehen? Ich setzte mich auf, lie den Blick schweifen, registrierte eine junge Fremde - wo war die blo hergekommen? -, sah einen toten Trolloc. Und einen toten Mann. Wie ein Schock berkam mich die Erkenntnis: Das war mein Mann, der da tot in seinem Blut lag. Und ich hatte ihm folgen wollen - ohne ihn erreichen zu knnen. Die Trnen schossen mir in die Augen, und es war mir egal, ob mich die anderen weinen sahen. Aber ich begriff, dass meine Rolle noch nicht ausgespielt war. Ich wrde weiter auf dem Pfad gehen, den mir Rhuarc und die Huptlinge aufgezeigt hatten. Ich wrde vermitteln. Doch zuerst wrde ich Blaues Eis hier am Rande dieses riesigen Schlachtfelds begraben - zusammen mit meiner Liebe. Und dann wrde ich essen mssen, bevor sich meine Freunde nach diesem Lwen umguckten, der sich hier irgendwo versteckt halten musste. Ich stand auf. Wer war diese Frau?
---
Weiche dem bel nicht; noch khner tritt ihm entgegen! (Vergil)

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Beitrag Nr. 1924
7. Adar 07, 12:56

TamLea Sim
Rang: Novizin

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Mde betrachtete ich die Gruppe. Ich wusste nichts ber sie. Was mich dazu getrieben hatte sie zu heilen? Ich weiss es nicht. Es ist nicht das erste mal das ich etwas tue ohne triftigen grund. Oder ohne nachzudenken. Ich pfiff leise und mein Pferd das bisher still gewartet hatte trabte zu mir. Ich hatte reichlich gejagt auf meinem Weg hierher. Und da diese Gruppe offenbar mein Ziel sein sollte, konnte ich mein Essen genauso gut teilen. "Ich habe reichlich Trockenfleisch dabei. Wer Hunger hat kann sich gerne bedienen. Ich hoffe es reicht bis wir in eurem Lager sind." Es war ein unangenehmes Gefhl von allem angeschaut zu werden, so wandte ich mich einfach um und begann die Satteltaschen zu ffnen. Es war angenehm die Sonne auf der Haut zu spren. Zu lange hatte ich mich im Schatten verborgen. Ich schloss die Augen und genoss die Wrme, Dann holte mich ein lautes Magenknurren zurck in die Realitt. Ich packte ein paket mit Trockenfleisch aus udn reichte es in die Runde. Warum redet hier keiner mit mir? Sind die imemr so still? "Bevor ich es vergesse. Mein Name ist TamLea. Ich war.... bin Novizin in der Weissen Burg." Ich atmete tief durch. Bei meinen Worten wurde mir bewusst, das ich es nicht sagen konnte. Solange wie ich sage das ich eine Novizin bin gibt es einen Ort zu dem ich zurckkehren kann. Und wenn die letzte Schlacht geschlagen war, dann wrde auch die Weie Burg wieder aufgebaut werden. Dessen war ich mir sicher.
---
...verschwindet wieder um die Ecke.

[ antworten ]

Beitrag Nr. 1925
10. Adar 07, 13:34

Einohr
Rang: Waldläufer

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Eine erstaunliche junge Frau. Sie musste ein enormes Knnen mitbringen, wenn sie als Novizin alleine aus der Burg gelassen wird und heilen kann und darf. Moment. Was hatte sie gesagt? 'Ich war Novizin'? Dann hatte sie sich verbessert. Das interessierte mich. Etwas Unsicherheit war durch den Geruch nach Willen durchgedrungen.
"Ich mchte mich und meine Freunde vorstellen. Man nennt mich Einohr." Danach stellte ich jeden aus der Gruppe einzeln vor. "Ich mchte mich auch im Namen meiner Freunde fr Eure Dienste bedanken. Ihr kamt zur rechten Zeit. Leider haben wir kein Lager in der Nhe. Wir sind auf unserer Reise in diese Schlacht geraten. Alles was uns geblieben ist, tragen wir am Leib." Ich berichtete von der Schlacht gegen den Schatten. Sie hrte aufmerksam zu. Ihre Augen verengten sich an einigen Stellen. "Erzhlt uns bitte, was Ihr aus den anderen Teilen der Welt wisst." Rand rappelte sich hoch. Ich konnte mir gut vorstellen, dass seine erste Frage Andor gelten wrde. Daher fragte ich sofort: "Besonders Andor, eines unserer nchsten Ziele, und Tar Valon interessieren uns sehr."
---
Wir kommen!

[ antworten ]

Beitrag Nr. 1926
11. Adar 07, 00:32

Lord_Rand
Rang: Geweihter

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Ich erwachte aus einem dunkel das ich so lange nicht sah. Doch mit dem Licht kamen auch die Schmerzen und Erinnerungen zurck. Mit dem Licht...! Ich sah eine junge Frau die alle heilte, mich heilte, mich berhrte wie konnte sie es wagen, woher wussten wir ob wir ihr trauen konnten? Vielleicht war sie auch eine von dem Schatten. Einohr reichte mir ein Schwert, mein Schwert. Mit schrecken erkannte ich wie eine art neid in mir aufkeimte. Es war wie eine Stimme in mir die mir zuflsterte dass er gegen mich war. Dabei war es doch nie, wir waren freunde, und doch war dieses Gefhl. Und die Stimme hatte Recht, wer vertraute schon einem Brudermrder? Ich ergriff mein Schwert und stand auf. Einohr unterhielt sich bereits mit der Novizin, ich glaubte da sie sich so vorstellte. Aber was interessierter mich diese Novizin?! Wie konnte sie es wagen mit Saidar ihn zu Berhren. Ich konnte diese Gefhle selber nicht verstehen, doch sie waren da. Durch den Bund erkannte ich das Candelie erschrocken ber meine Gefhle war, voller Zorn schirmte ich meine Gefhle so gut wie mglich ab, aber nicht ohne ihr noch ein sehr zorniges Gefhl zu senden. Und dann fiel mein Blick auf Maegwyn, die Frau fr die ich mein Leben geben wollte, und fr was? Dafr das sie insgeheim einen Mann hatte. Welche Geheimnisse hatte sie noch? War auch sie eine Schattenfreundin und spionierte sie uns nur aus? Ich ging zu der Novizin zu der man normalerweise Kind sagen wrde und sprach sie mit Khler Stimme an: Wer bist du? Ich meine wer bist du wirklich? Was tut eine Novizin hier zufllig auf einem Schlachtfeld? Und zufllig hast du auch Proviant dabei. Hast du noch weitere Auftrge? Ich drehte mich zur Gruppe und sprach sie alle an: Wie knnt ihr nur so Blind sein. Wir werden seit einer Ewigkeit gejagt, und ihr vertraut blindlings dieser Frau. Sie kann genauso gut eine Schattenfreundin sein. Ich war auer mir vor Wut und lies alles heraus: Ich folge euch schon so lange, ich hatte das Ziel mein Land zu befreien, meine Knigin zu beschtzen, und was passiert mir? Anstatt zu handeln gehen wir zu diesen Aiel. Wir hatten die Soldaten von Tair, und was tun wir? Nichts rein gar nicht. Wir sitzen hier und sterben. Ich wei nicht wer der Mann war und es ist mir auch egal aber wenn Maegwyn deshalb ihre Mission vergisst, denke ich sollte wir diesem Aiel Mann das sagen, damit er eine bessere ernennen kann. Obwohl es mir auch egal ist, ich will Andor frei sehen. Und wenn ich jeden Seanchen einzeln tten muss. Ich konnte nichts mehr zurck halten, und ich wollte es auch nicht. Es musste raus alles. Wir mssen Handeln. Entweder werden wir nun Handeln oder aber ich werde mein Schicksal selber in die Hand nehmen. Einohr dir gilt mein Schwur, doch ich werde ihn brechen mssen wenn es Andor hilft. Wir sind freunde, doch ich habe eine angeborene Verpflichtung. Und auerdem woher wissen wir. Ich meine. Du kannst nicht einmal die lenken... Ich wollte nicht weiter sprechen, bisher schluckte ich Zweifel immer herunter doch jetzt! Ich wandte mich an die Gruppe und sah alle nach einander an, nur Maegwyn lies ichs ich wusste selber nicht warum. Sollte sie doch diesem Mann nachtrauern, das gilt mich nichts an.
---
Ewiger Krieger von Andor, durch Zufall An Candeli gebunden!

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Beitrag Nr. 1927
11. Adar 07, 03:23

TamLea Sim
Rang: Novizin

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berrascht drehte ich mich um. Der junge Machtlenker den ich zum Schluss geheilt hatte war aufgestanden. Und er schien zornig zu sein. Auf mich. Auf sich selbst. Und auf seine Freunde. Er misstraute mir. Ich wusste sehr gut das er das Recht dazu hatte. Aber trotzdem. Fr einen Moment schloss ich die Augen. Und hrte ihm einfach nur zu. Ich hrte seine Worte und sprte selber Zorn in mir. Und dann...... war er einfach weg. Ich war wieder ruhig und statt zornig zu sein hatte ich Mitleid mit ihm. Er wollte unbedingt sein Land beschtzen. Und vergass dabei das wichtigste. Das er ohne die Leute die er eben beleidigte ganz alleine war. Ich holte tief Luft und legte mir die Worte zurecht. "Jetzt beruhige dich erstmal, mein Junge. Erstens zum Thema Schattenfreund. So wenig wie ihr wisst ob ich einer bin weiss ich ob ihr welche seid. Ich habe mich einfach auf mein Gefhl verlassen. Und das solltet ihr vielleicht auch tun. Denn wenn ich dem Schatten dienen wrde, dann wre es mir soeben ein leichtes gewesen euch zu tten. Du konntest dich doch nicht einmal dagegen wehren das ich dich heile. Wenn ich dich htte umbringen wollen, dann htte ich es auch getan mein Kind." Auch wenn er lter war, sein Verhalten entsprach dem eines bockigen Kindes. Vielleicht wrde ihn diese Anrede zurck auf den Boden der Tatsachen holen.
"Wer ich bin? Wer ich wirklich bin willst du wissen? Nun, im Gegensatz zu dir habe ich mich vorgestellt. Und ich habe keinen Grund zu leugnen wer oder was ich bin. Oder gar zu lgen. Ich habe nie behauptet das ich zufllig auf diesem Schlachtfeld war. Und wieso sollte ich keinen Proviant bei mir tragen? Reist ihr etwa grundstzlich ohne Proviant und verlasst euch darauf dass von irgendwo etwas kommt? Ich bin gezielt hierhergereist in der Hoffnung im Kampf gegen den Schatten helfen zu knnen. Und Proviant habe ich dabei weil ich ein Mensch bin. Und Menschen mssen nunmal essen." In meinem Kopf formte sich bereits das Bild dieses jungen Mannes. Jemand dem das Ziel so wichtig war das er den Weg dorthin vergass. Er muss ja sehr behtet aufgewachsen sein. Blind vor Treue. Er scheint zu vergessen das nicht ein Einzelner hier das Land retten kann. Ich weiss nicht was sie bisher gemacht haben. Was sie letzendlich hierhergefhrt hat. Aber jemand der die Taten seiner Freunde nicht anerkennt, ist keiner Freundschaft wert.
"Warum redest du so mit deinen Kameraden? Was haben sie getan das sie so behandelst? Was denkst du stellt dich ber sie? Warum denkst du ihr habt bisher nicht gehandelt? Als ich hier ankam war ich mir sicher das ihr bis eben gekmpft habt. gegen den Schatten gekmpft habt. Warum sagst du dann ihr msst jetzt handeln als httet ihr das bisher nicht getan?" Ich wollte weiter reden, doch ich liess es. Schweigend betrachtete ich ihn. Und dann die anderen. Ob sie so dachten wie er? berlegten sie ob sie mir trauen konnten? Was fr einen Schwur meinte er? Und was konnte Einohr nicht? Die Eine Macht lenken? Wieso stellte der Junge das als schlecht hin. Wieso tat er so als wre Einohr dadurch weniger wert? Er behauptete sein Freund zu sein. Aber ich verstand ihn nicht. So geht man nicht mit jemandem um den man Freund nennt. Ich mchte wissen was dieser Junge sich denkt. Er redet wie ein kleiner verwhnter Junge der seinen Lolli nicht bekommt... Jeden Seanchan einzeln tten....paah. Er wre schneller Tod als er erwarten konnte.
---
...verschwindet wieder um die Ecke.

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Beitrag Nr. 1928
11. Adar 07, 14:53

Lord_Rand
Rang: Geweihter

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Ich hrte brodelnd diesem Mdchen zu. Bei jedem weiteren Satz von ihr wuchs mein Zorn immer weiter. Ich versuchte es zu zgeln doch es war strker. Ich brauchte einige Minuten bis ich ruhig sprechen konnte: Mein Name ist Rand aus dem Hause Darovion. Ich bin ein Ashaman und treuer Soldat der Knigin. Du sprichst ohne zu Wissen, Mdchen. Du weit gar nichts ber mich. Wrdest du mich kennen wrdest du meine Handlungsweise eventuell verstehen. Ich bin es Leid zu warten. Immer wenn wir kurz vor Andor waren kam etwas dazwischen. Wir htten die Verteidiger des Steines in mein Heimatland fhren knnen. Ich A sogar mit meiner zuknftigen Knigin. Doch stattdessen, gingen wir in die Wste, und nun sind wir hier. Auf einem Schlachtfeld. Pltzlich berkam mich eine neue welle der Ermdung. Ich sprte wie ich am ende meiner Kraft war und setzte mich hin. Wieder versuchte eine Kraft in mir die Vorherrschaft ber mich zu bekommen, geschwcht wie ich war schaffte ich es nur knapp sie zu zgeln. Die Stimmt in mir schrie frmlich das ich sie fr ihre Unverschmtheit tten sollte. Vielleicht habe ich etwas bertrieben, doch meine Verdchtigungen sind begrndet. Nun sprte ich erneut wie Besorgnis durch den Bund kam. Was war nur mit mir Los? Warren sie alle gegen mich? Wieso verstehen sie mich nicht? Keiner versteht dich, keiner kennt deinen Schmerz, keiner. Niemand von ihnen wei war ehre und Loyalitt ist. Sie sind es nicht wert..!

...Nein...
.
---
Ewiger Krieger von Andor, durch Zufall An Candeli gebunden!

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Beitrag Nr. 1929
11. Adar 07, 15:33

Candlelight
Rang: Tochter des Speers

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Ich hrte wie Rand zornig die Stimme erhob und ich fhlte es. Seine Wut war immens. Ich dachte an die die Dinge die der Bund mich bisher spren lie. Diese Qualen... Vermutlich brach jetzt alles aus ihm heraus. Irgendwie hatte er es geschafft den Bund so zu blockieren, dass das Gefhl ... der Knoten.... kleiner wurde... Benutzte er dazu die Macht? Sicherlich war die... Novizin keine Schattenfreundin... Obwohl wer konnte das wissen? Ich dachte an die weisen Frauen... Aber wenn sie keine war, so war es unrecht sie so zu behandeln. Und man durfte nicht vergessen, dass sie uns geholfen hatte... Das Wort 'gerettet' war vermutlich nicht einmal untertrieben...
Als ich Rand jetzt aufbrllen hrte, anders konnte man es nicht nennen, stand ich auf und stellte mich zwischen ihn und die Novizin. Bei der Ehre Andors Rand! Wo ist dein Ji! Deine Ehre, wie ihr Feuchtlnder sagt? Diese Frau hat dir das Leben gerettet! Bevor Rand nun auch noch mich anschreien konnte, drehte ich mich um und murmelte: Lange waren wir Andor nicht so Nahe.... und Rand .... War ich es die da von Ehre sprach? Aber auch ich hatte wohl mein Ji verloren.... so hatte ich doch ein Schwert benutzt. Jetzt fiel mein Blick auf einen Ast, der am Boden lag. Ich reichte ihn Rand. Schlag zu! Schlag zu! Ich habe dein Schwert entehrt... Eine Aiel hat dein Schwert enteehrt... Ich fhlte Trnen in meinen Augen und Wut und Entsetzen in mir. Warum mussten wir all unsere Werte verraten? Warum nur, hatte das Licht uns auserwhlt?

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Beitrag Nr. 1930
11. Adar 07, 16:46

Nebelleuchte
Rang: Jumara

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Ich krachte mit dem Rcken gegen die Wand und Schmerzen zuckten durch meinen gesamten Krper. Fr einen kurzen Augenblick verfluchte ich die Tatsache, dass es mir noch immer nicht gelungen war, meinen neuen Krper vollstndig zu kontrollieren - den Krper meiner Schwester.
Ich dachte die letzten vier Worte zwar noch, doch sie bedeuteten mir kaum noch etwas - auer dem Gefhl nach Rache - inzwischen sah ich den Krper als meinen eigenen an. Wenn ich nur auch das Wissen um die Kunst des Kampfes auf den neuen Krper bertragen knnte. Das Wissen war noch da - als einziges berbleibsel meines vorherigen Lebens - doch der neue Krper brauchte andere Bewegungen, um dasselbe Ziel zu erreichen.
Eine auf meinen Kopf zustoende Schwertklinge unterbrach meine berlegungen. Ich drehte mich blitzschnell zur Seite und die Klinge stie gegen die Wand - genau an der Stelle, an der sich eben noch mein Kopf befunden hatte. Ich stie mich von der Wand ab und warf mich gegen den ausgestreckten Arm meines Gegners. Das laute Krachen von splitternden Knochen war zu hren und wir gingen beide zu Boden. Ich rappelte mich als Erste wieder auf und lie meinen Ellbogen auf das Gesicht des Angreifers fallen. Ein schmerzhaftes Aufsthnen belohnte mich. Mit der linken Hand entwand ich meinem Gegner das Schwert und drckte es ihm gegen die Kehle.
"Sehr gut, Prinzessin." Ba'alzamons Stimme. Wo kam der nur schon wieder her? Ich war mir sicher, dass er whrend des Kampfes nicht im Raum gewesen war. "Wirklich sehr gut. Selbst waffenlos hat ein Schwertkmpfer keine Chance mehr gegen dich. Und nun, la ihn gehen - er hat noch einen Auftrag zu erledigen."
Dem Befehl gehorchend war ich dabei das Schwert hochzunehmen, als ich bemerkte, dass mein Gegner mich begehrlich ansah. Begehrlich! Mich!
Voller Wut stie ich ihm das Schwert in den Hals und weidete mich einen wundervollen Augenblick lang am sterbenden Entsetzen in den Augen des tdlich Verletzten.
Dann traf mich Schmerz - unvorstellbarer Schmerz. Ich verlor das Schwert. Ich zappelte auf dem Boden ohne bemerkt zu haben, dass ich gestrzt war. Ich wollte schreien und hatte keine Stimme mehr.
Und der Schmerz hrte nicht auf, er dauerte an und dauerte an und dauerte an und dauerte an und dauerte an und dauerte an und dauerte an und dauerte an und dauerte an und dauerte an und dauerte an und dauerte an und dauerte an und dauerte an und dauerte an...
Endlich verblasste er. Mein Krper zuckte noch einige Zeit unkontrolliert auf dem Boden, dann lag ich still.
"Du magst eine gute Kmpferin sein, Prinzessin. Aber du wirst meinen Befehlen bedingungslos gehorchen."
Es war keine Frage, dennoch kroch ich zu Ba'alzamon und umklammerte seine Fe. "Ich werde tun, was immer Ihr von mir verlangt, Groer Herr."
"Natrlich wirst du das, Nebelleuchte." Ba'alzamon klang als htte er jegliches Interesse an mir und meinem Auftrag verloren. "Schon bald werde ich dich durch ein Wegetor schicken. Dein Training ist beendet."
Bevor ich etwas sagen konnte, war er verschwunden und ich blieb alleine mit der Leiche zurck in dem tr- und fensterlosen Raum.
---
Manchmal tu ich so, als wre ich normal. Aber dann wird mir langweilig und ich bin wieder ich selbst.

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