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Beitrag Nr. 1911
18. Saban 07, 21:51

Nebelleuchte
Rang: Jumara

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Ich wußte nicht, wo ich war. Aber ich wußte, dass ich schon sehr lange da war.
Doch mir war gesagt worden, Zeit würde an diesem Ort keine Rolle spielen und ich hatte nicht das Recht, diese Worte anzuzweifeln.
Und nun war meine Zeit an diesem Ort vorbei meine Ausbildung war beendet so oder anders. Die Zeit war reif, und der Herr des Chaos würde regieren.
Ich hatte mich an meinen neuen Körper gewöhnt. Ja, es erschien mir sogar passend, dass der Große Herr den Körper einer Frau zu seiner (und meiner) Rache ausgewählt hat einer Frau, die von den Aes Sedai in den Tod getrieben worden war: Meiner Schwester.
An mein bisheriges Leben konnte ich mich kaum noch erinnern, doch die Erinnerung an meine Schwester und das was die Aes Sedai ihr angetan hatten, würde niemals verblassen: Sie hatten sie in eine Parallelwelt verbannt und dort ist sie gestorben.
Doch der Große Herr hatte ihren Körper gerettet, und nun konnte ich ihn nutzen, um Rache zu üben wenn ich mich als würdig erwies.
Ich wurde abgeholt, von einem Mann möglicherweise einem Auserwählten der ein ... Tor in der Luft eröffnete und mir befahl hindurch zu treten:
Ich fand mich auf einer Brücke wieder, das Geländer der Brücke war zerborsten und auch die Brücke selbst sah verwittert aus. Um mich herum herrschte ein trübes Dämmerlich, das von überall zu kommen schien.
Ich blickte mich um und da in einigen Metern Entfernung erblickte ich ihn: Meinen Weg in ein neues Leben, wenn ich gewann, oder in den endgültigen Tod, wenn ich versagte: Einem Mann gekleidet in Rot und bewaffnet mit zwei Dolchen zwei vergifteten Dolchen, wie sie auch mir beim Aufbruch gegeben worden waren: Osan'gar und Aran'gar!
Der Mann in rot erblickte mich und er kam auf mich zu. Ich begab mich in die Mitte der Brücke, umfasste die Dolche fester und wartete ab.
Mein Gegner erreichte mich. "Närrin!" ,fauchte er mich an, "Ich habe bereits drei Kämpfe mit diesen Dolchen gewonnen und was noch wichtiger ist, auch überlebt. Kämpfe gegen Krieger! Du bist schon tot, Frau!"
Ich lächelte und schwieg.
Und damit hatte er offensichtlich nicht gerechnet: Der Mann reagierte wie erwartet verunsichert, und um diese Unsicherheit zu verbergen griff er an.
Ich wich ihm mit aller Geschicklichkeit aus, die mein Körper zu bieten und die ich jede Minute seit ich diesen Körper besaß trainiert hatte. Der gegnerische Osan'gar schnitt in die Leere. Dennoch war ich nicht in Sicherheit, denn Aran'gar bedrohte meinen linken Arm und ich wußte, die kleinste Wunde würde tödliche Folgen haben. Daher ließ ich mich auf den Boden fallen und wollte meinem Gegner die Beine wegtreten. Doch der sah diesen Zug voraus, und sprang in die Luft. Nun geriet ich in echte Gefahr. Ich rollte zur Seite ab, mußte dazu aber meinen Osan'gar loslassen, da ich mich sonst selbst verletzt hätte. Kaum war ich außer Gefahrenzone und dabei aufzustehen, mußte ich beobachten, wie mein Osan'gar durch einen Fußtritt über den Rand der Brücke befördert wurde und verschwand. Meine Chancen hatten sich damit rapide verschlechtert.
Dennoch lächelte ich meinen Gegner erneut an.
Der fuhr mich wütend an: "Was grinst du wie eine Närrin? Ich bin dein Tod, ist dir das nicht klar?"
Ich lächelte weiterhin und bemerkte zum ersten Mal, dass ich auch in diesem Körper die Flamme und das Nichts heraufbeschwören konnte so wie ich es in meinem vorherigen Leben gelernt hatte.
Von diesem Moment an wurde mir bewußt richtig bewußt dass ich diesen Kampf gewinnen konnte. Ich hob meinen Dolch und mit der freien Hand machte ich eine heranwinkende Geste.
"Du willst mein Tod sein? Dann komm und töte mich."
Wut verzerrte das Gesicht des Mannes und er griff so unkoordiniert an, dass es mir die ich mich im Nichts befand keinerlei Schwierigkeiten bereitete, dem Angriff auszuweichen und mit Aran'gar sein rechtes Handgelenk zu streifen.
Erschrocken ließ mein Gegner seinen Dolch fallen (der dann ebenfalls den Weg die Brücke von hinunter nahm) und blickte auf seinen Handrücken: Ein kleiner, dünner roter Strich war zu sehen. Klein, dünn und tödlich! Er hatte verloren, das wußten wir beide. Aber ich hatte noch nicht gewonnen.
"Wenn ich sterbe, nehme ich dich mit!" ,knurrte er mich an.
Sein folgender Angriff war der gefährlichste: Er würde sterben und daher nahm er keinerlei Versuche, seinen Körper zu schützen. Sein einziges Ziel war mich zu verletzen.
Immer wieder wich ich seinen Hieben aus, doch ich konnte nicht verhindern, dass er mich allmählich an den Rand der Brücke trieb. Obwohl ich alles versuchte, stieß ich schließlich mit dem Rücken gegen übriggebliebene Teile des Geländers. Auch ich hatte verloren: Sein Dolch nährte sich meinem Bauch.
In diesem Augenblick gab das Geländer nach und ich stürzte nach hinten. Mit einem entsetzten Schrei auf den Lippen versuchte ich mein Gleichgewicht zu halten und griff nach allem, was ich Reichweite war.
Erst als ich schmerzhaft mit der linken Hand gegen die Kante der Brücke stieß und mit dem Kopf in die unendliche Leere blickte, wurde mir bewußt, dass ich tatsächlich etwas gefunden hatte, woran ich meine Sturzbahn hatte ändern können. Es dauerte eine Weile bis mir klar wurde, dass der Schrei in meinen Ohren darauf hindeutete, dass der Halt mein Gegner gewesen war und ich ihn durch mein unbewußtest Festhalten statt meiner über den Rand geschleudert haben mußte.
Ungläubig richtete ich mich auf: Ich war tatsächlich unverletzt weder sein noch mein Dolch hatten meine Haut geritzt. Ich hatte gewonnen.
In diesem Augenblick erklang ein ... Händeklatschen.
Ich blickte in die Richtung des Geräusches und sah einen Mann, dessen Augen aus Feuer zu bestehen schienen: Ba'alzamon!
"Gut, sehr gut, Nebelleuchte." ,meinte Ba'alzamon noch immer klatschend. Ich bemerkte, dass auch in seinem Mund Flammen zu tanzen schienen. "Das war sehr gut, Nebelleuchte. Du scheinst in der Tat das Glück von Shai'tan zu haben.
Es ist an der Zeit, dass der Drache sein Schicksal erfüllt und sich mir unterwirft. Du wirst zu seiner Gruppe stoßen, sobald meine Späher mir sagen, wo er sich aufhält, und dann wirst du ihn verführen. In jeglicher Hinsicht, meine Prinzessin des Todes." Er berührte mich am Kinn und verschwand.


Die Welt ist eine Scheibe und Männer sind klüger als Frauen.

---
Manchmal tu ich so, als wäre ich normal. Aber dann wird mir langweilig und ich bin wieder ich selbst.

[ antworten ]

Beitrag Nr. 1912
20. Saban 07, 12:50

Candlelight
Rang: Tochter des Speers

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Fassungslos starrte ich das Schwert an, dass zu meinen Füßen lag. Ich hatte ein Schwert benutzt! Licht! Ein Schwert!
Mir fiel ein was ich in Rhuidean im Ter'angreal gesehen hatte. In dieser Vision hatte ich auch ein Schwert in der Hand. Ein Schauer lief mir über den Rücken. Ich hörte Mina meinen Namen rufen und zuckte zusammen.
Meine Freunde lagen dort am Boden und ich dachte über Rhuidean und das Schwert nach. Wir sollten fort von hier. So schnell es ging. Wer konnte schon sagen, ob nicht noch weitere Trollocs auftauchen würden.
Ich schluckte und hob das Schwert mit zitternden Händen hoch. Es war Rands Schwert und es sollte sicher nicht auf dem Schlachtfeld verloren gehen, nur weil ich es fortgeworfen hatte. Ich sah das Einohr mich beobachtete. In seinen Augen war keine Verachtung zu erkennen Aber er war auch kein Aiel.



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Beitrag Nr. 1913
23. Saban 07, 11:47

Einohr
Rang: Waldläufer

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Ich humpelte zu der Speerschwester hinüber. "Ich danke Dir. Ohne Dich wäre ich wohl tot." sagte ich schlicht. Dann griff ich nach der zitternden Hand, die das Schwert hielt, und ergänzte: "Ich werde es für Rand tragen, bis er es wieder benutzen kann."


---
Wir kommen!

[ antworten ]

Beitrag Nr. 1914
24. Aine 07, 09:37

Tam´Lea Sim
Rang: Novizin

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Das Erste was ich getan hatte war fortzulaufen. Ich entkam dem Angriff nur knapp, die meisten anderen liessen ihr Leben. Immer gen Süden hatte es mich getragen, doch irgendwann hatte ich das Meer erreicht und hatte vor der Wahl gestanden. Übers Meer fliehen. Ins Unbekannte. Oder abwarten. Oder kämpfen! Der Schatten breitete sich immer weiter aus. Viele Dörfer hatte er bereits verschlungen und es würden noch viel mehr werden. Die Menschen rannten in ihrer Angst blindlings davon, nur wenige stellten sich dem Kampf.
Das Erste was Ich gedacht hatte war: Ich will überleben. Ich war gerade im Kräutergarten gewesen als der Angriff erfolgte. Ein kleines Tor in der Mauer hatte mir die Flucht ermöglicht. Wenn ich länger gewartet hätte, wären womöglich noch andere gekommen und ich hätte sie herausführen können. Aber meine Angst zu sterben war zu groß gewesen. In der Stadt hatte ich im Tumult ein Pferd gestohlen und war unbemerkt entkommen. Ich wusste bis heute nicht womit ich soviel Glück verdient hatte. Auf meinem Ritt durchquerte ich die Dörfer anfangs, später mied ich sie. Den Flüchtlingen schlug Misstrauen entgegen, manchmal auch offene Abneigung. Abseits der Strassen waren kaum Menschen und ich kam erheblich schneller voran. Aber als ich die Küste erreichte stand ich vor einem Problem. Es gab keinen mir bekannten Ort zu dem ich hätte weiterreiten können. Und über das Meer, zu einem unbekanntem Ziel? Nein, das kam nicht in Frage. Ich mochte das Wasser nicht. Und noch weniger mochte ich es auf jemanden angewiesen zu sein den sie nicht kannte. Also, was blieb mir noch? Abwarten und untergehen. Oder zurückreiten und kämpfen.
Der Weg zurück dauerte viel länger. Zumindest kam es mir so vor. Immer wieder traf ich auf kleine Trupps von Trollocs. Und ich lernte schnell. In der Burg hatte ich mich fast ausschliesslich darauf konzentriert mehr über das Heilen und das Verbergen von Geweben zu lernen. Hier begriff ich das ich noch mehr konnte. Mit Luft hob ich Löcher in der Erde aus. Mit Luft wob ich Speere und mit Luft schuf ich darüber ein Gewebe auf dem die Trollocs laufen konnten. Mit der Erde tarnte ich dies und ich genoss die Schmerzensschreie der Trollocs wenn ich das Gewebe auflöste.
Dies überraschte mich am meisten auf dem Rückweg. Ich hatte immer nur Heilen wollen. Das Verbergen von Geweben hatte ich nur geübt weil die Schwestern so großen Wert darauf gelegt hatten. Und jetzt genoss ich es zu töten. Ich bedauerte es sogar das ich nur so wenig ausrichtete. Nur wenige Überlebende traf ich auf diesem Weg. Die meisten wie ich. Einzelkämpfer die Rache wollten für ihre gefallenen Familien, oder nicht einfach wehrlos untergehen wollten. Die die des Ruhmes wegen gekommen waren, waren schon lange geflüchtet. Ich heilte diejenigen die dessen bedurften, schloss mich aber niemandem an. Ich tötete lieber aus dem Hinterhalt, dabei war jeder weitere zuviel. Im offenen Kampf starb immer jemand. Und das konnte und wollte ich nicht riskieren. In den letzten Wochen änderte sich jedoch meine Meinung. Mein Blutdurst wurde immer größer. Ich hatte das Gefühl nicht annähernd genug Schattengezücht zu vernichten. Ich wusste das meine Taten nur ein Tropfen auf den heissen Stein waren, das würde ich nicht länger hinnehmen.
Ich wusste von den anderen das eine große Armee gegen den Schatten kämpfte. Vielleicht konnte ich dort helfen. Und töten. Unterwegs tötete ich alles was mir über den Weg lief. Immer höhere Risiken ging ich ein, mehr als einmal entkam ich nur knapp. Aber ich lernte schnell. Nicht nur Fallen zu stellen. Mit Wasser konnte man wunderbar lautlos töten. Und auf die gleiche Art wie man heilen konnte, konnte man auch töten. Tief in meinem Innern wusste ich, das mein früheres Ich mich verabscheut hätte. Aber jetzt gab es nichts was ich nicht getan hätte um den Schatten zu bekämpfen.
Die ersten Truppenlager die ich sah, waren die der Seanchan. Ich machte einen weiten Umweg, und schliesslich als ich schon geglaubt hatte vorbei zu sein, traf ich einen Trupp. Ich machte gerade Rast und bereute meine Unaufmerksamkeit. Als sie vor mir die Pferde verhielten, musterte mich ein Mann der an der Spitze ritt. "Einen ungewöhnlichen Ort habt ihr euch zum Rasten ausgesucht. Nur wenig hinter uns tobte bis eben eine Schlacht, die anderen Lager sind alle vor uns. Also wer seid ihr und was sucht ihr hier?" Kühl musterte er mich, die Soldaten hinter ihm blickten stur geradeaus. "Mein Name ist Tam´Lea. Ich soll zur Front reiten und mir einen Überblick verschaffen. Ich habe hier gewartet um einen Trupp zu treffen, damit ich erste Informationen sammeln kann." Ich log ohne es zu bereuen. Jetzt war ich dankbar das ich noch Novizin war, als Schwester hätte ich mehr Mühe gehabt aus dieser Situation herauszukommen. "Findet einen eigenen Trupp, wir geben keine Informationen an euch weiter." Der junge Mann ritt an, und stoppte dann noch einmal kurz. "Seid vorsichtig, an der Front befinden sich Machtlenker. Das hier ist nichts für ein Kind wie euch." Dann gallopierten sie davon, ich lächelte nur und sah ihnen nicht nach. Den Blick geradeaus gerichtet machte ich mich wieder auf den Weg zum Schauplatz des Kampfes. Nie wieder würde ich zurücksehen, nur noch nach vorne. Das schwor ich mir.
---
...verschwindet wieder um die Ecke.

[ antworten ]

Beitrag Nr. 1915
24. Aine 07, 10:12

Einohr
Rang: Waldläufer

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Ich hatte Rand Schwertgürtel mit dem Schwert gerade über meine Schulter gehängt, als mir der Wind über den Gestank der Trollocs hinweg einen Geruch zutrug. Es war deutlich der eines Menschen. Einer Frau. Vorsicht war erkennbar, aber auch ein Wille. Bevor meine Freunde nervös werden konnten, ging ich - oder besser humpelte - der Ankommenden entgegen. Eine einzelne Frau auf einem Schlachtfeld? Entweder ging ich meinem Tod oder unserer Rettung entgegen.
---
Wir kommen!

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Beitrag Nr. 1916
28. Aine 07, 16:55

mina
Rang: Aiel

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Ich hatte noch immer Maegwyn auf dem Schoss, erst kam der Schock, dass sie einen feuchtlaender geheiratet hatte und trotzdem noch den Speer trug und dann wollte sie sich selber umbringen, weil er auch tot war.

"Welche Geheimnisse hast du noch Maegwyn, Speerschwester?"

Wir alle waren verletzt, Rand war ohnmaechtig und einen anderen Machtlenker hatten wir nicht.

Einohr ging einer unbekannten Frau entgegen. Eine einzelne Frau auf einem Schlachtfeld. Entweder bedeutete das nichts gutes und sie kam um uns nun noch den letzten Rest zu geben, wahrscheinlich im Auftrag eines verlorenen, oder sie war nur durch Zufall hier. Aber wenn nicht, und wenn sie nicht vom Schatten gesandt wurde, wo kam sie dann her?

Ich beobachtete sie vorsichtig. ich war zu erschoepft um noch aufzustehen, ich konnte nicht mehr. Ich wusste nicht, woher die anderen noch die Energie nahmen um auf ihren eigenen Beinen zu stehen. Meine Wunden brannten und schmerzten, aber das wuerde warten muessen.
---
Das Leben ist ein Traum, irgendwann wacht jeder auf.

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Beitrag Nr. 1917
28. Aine 07, 21:23

Tam´Lea Sim
Rang: Novizin

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Langsam betrat ich das Schlachfeld und sah die wenigen Menschen in einiger Entfernung die sich nach und nach aufrichteten. Doch nur einer näherte sich allmählich. Ich musterte ihn, doch meine Sorge er könnte mich angreifen verflüchtigten sich als ich sah wie schwer verletzt der humpelnde Mann war. Ich beschleunigte meine Schritte und blieb kurz vor ihm stehen. Ein Arm war verletzt, doch viel schlimmer erschien mir die Wunde am Bauch.
Er öffnete den Mund, doch noch bevor er etwas sagen konnte bat ich ihn sich zu setzen. Er blickte mich überrascht an und machte keine Anstalten mir zu gehorchen. Kurz entschlossen ergriff ich einfach seinen Kopf und begann ihn zu heilen. Die Wunde am Bauch schloss sich und auch um die Wunde am Arm kümmerte ich mich. Als ich Saidar gehen liess, schaute der junge Mann mich überrascht an, dann sackte er zusammen. Mit Mühe bewahrte ich ihn davor in den Dreck zu fallen und sorgte dafür das er langsam zu Boden glitt.
"Habe ich dir nicht gesagt du sollst dich hinsetzen? Du wirst jetzt Ruhe brauchen. Und etwas zu essen. Darum werden sich deine Kameraden hoffentlich kümmern können."
Wieder hob ich den Blick um den Rest der Gruppe zu beobachten. Schliesslich wusste ich nicht was sie jetzt tun könnten. Wussten sie das ich ihren Kameraden geheilt hatte? Oder dachten sie womöglich ich hätte ihn angegriffen?
---
...verschwindet wieder um die Ecke.

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Beitrag Nr. 1918
1. Adar 07, 13:27

Einohr
Rang: Waldläufer

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Mein Magen knurrte laut. Ich hätte einen Ochsen verspeisen können. Der Gedanke ließ mir das Wasser im Mund zusammenlaufen. Kross gebratenes Steak oder auch nur kurz in der Pfanne gewendet, so dass ein rosiges Mittelstück den Genuss vollendete oder auch roh... Ich drängte den Gedanken beiseite. Aber etwas Nahrung brauchte ich. Daher nestelte ich an meiner Gürteltasche herum, öffnete sie und entnahm ihr etwas Trockenfleisch. Nachdem ich es heruntergeschlungen hatte und auch noch ein schrumpeliger Apfel und ein Zwieback hinterhergewandert waren, entnahm ich ihr noch eine Schlinge, die ich in einem nahen Gebüsch auslegte. Vielleicht half mir ja das Jagdglück auf dem Weg zu einem Braten.
Danach eilte ich aber so schnell ich konnte der Frau hinterher. Eine eigenartige Fremde, die mich ungefragt einfach geheilt hatte. Was hatte sie noch mit der Macht angestellt? Sie beugte sich gerade über Maegwyn, da alle anderen noch besser dran waren, als sie. Ich konnte aber nicht erkennen, ob sie Erfolg hatte.
---
Wir kommen!

[ antworten ]

Beitrag Nr. 1919
2. Adar 07, 19:23

Candlelight
Rang: Tochter des Speers

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Einohr ging der Fremden Frau entgegen. So gut er eben konnte. Sie war eine Feuchtländerin. Überrascht sah ich was sie tat. Sie hatte Einohr geheilt. Jetzt ging sie zu meinen Speerschwestern und begann sich um sie zu kümmern. Das Licht selbst musste uns diese Machtlenkerin geschickt haben. Ich betete, dass sie noch genug Kraft hatte sich um Rand zu kümmern. Er war so geschächt... Ich konnte es spüren! Und ich hatte mit seinem Schwert gekämpft.
Ich konnte nichts tun, weder für meine Speerschwestern noch für Rand. Nur hoffen. Hoffen das niemand heute erwachen würde.
Ich sah zu Einohr hinüber, der hungrieg seine Taschen plünderte. Ich konnte gut nachempfinden, wie er sich nun fühlte.... Ich hatte aufgehört zu zählen, wie oft Rand mich geheilt hatte und mir das Leben rettete....
Ich fühlte mich beschmutzt, ein Schwert.... Licht..... wie konnte ich nur meinen Speerschwestern in die Augen sehen.... Würden sie mir überhaupt noch in die Augen sehen?
Ich entfernte mich ein wenig von der Gruppe und hockte mich auf meine Fersen. Nachdenklich betrachtete ich die Spuren des Schlachtfeldes...

[ antworten ]

Beitrag Nr. 1920
2. Adar 07, 22:41

Tam´Lea Sim
Rang: Novizin

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Nach und nach kümmerte ich mich um die restlichen Mitglieder dieser ungewöhnlichen Gruppe. Die meisten von ihnen waren mehr oder weniger schwer verwundet.
Ein junger Mann rührte sich kaum noch und lag alleine am Boden. Als ich ihn mir näher ansah stellte ich fest das er nicht schwer verletzt war. Es irritierte mich das er, trotzdem er offenbar ziemlich fit war, so dalag und flach atmete.
Doch als ich mich niederkniete, begriff ich schnell. Diese Symptome kannte ich zu gut. Er musste ein Machtlenker sein der sich übernommen hatte. Diese Erschöpfung zu heilen war nicht leicht und ich hatte heute schon viel geheilt und auch nicht mehr in der lage alles von ihm zu nehmen. "Aber wenigstens einen teil.... " murmelte ich und ergriff seinen Kopf. Übberascht schlug er die Augen auf, doch sein Versuch mich abzuwehren scheiterte kläglich. Er hatte kaum die Kraft seinen Arm zu heben, geschweige denn mich wegzustossen.
So konzentrierte ich mich darauf ihm seine Erschöpfung zu nehmen. Als ich fertig war sah ich ihn eine Weile an. Erst als er sich langsam aufrichtete wandte ich meinen blick ab, um nach weiteren Verletzten zu suchen. Doch offenbar war er der letzte gewesen. Und als ich bemerkte wie mich die meisten schweigend ansahen, fiel mir ein das ich mich noch gar nicht vorgestellt hatte.
---
...verschwindet wieder um die Ecke.

[ antworten ]

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