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Beitrag Nr. 1831
9. Taisham 07, 16:08

Maddok
Rang: Asha'man

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Whrend Rand und Candeli sich mit den Schattenfreunden beschftigen, passierte in eurer Hauptgruppe (wenn man den kleinen Rest von euch, der noch beisammen ist denn so nennen will) etwas Ungewhnliches.
Auf einmal standen 3 Aielmnner vor euch, einer davon schon etwas lter. Dieser trat auch vor.
"Ihr habt Geduld, alle Achtung. Die meisten Feuchtlnder und auch gerade die Tchter des Speers sind ja meistens etwas... voreilig. Nein wir haben euch nicht vergessen. Die Aiel unter euch sollten mich eigentlich kennen. Mein Name ist Rhuarc, der Huptling der Taardad. Wir Huptlinge haben zusammengefunden, nachdem wir davon erfahren haben, dass ihr Rhuidean betreten habt. Es ist euch doch bewusst, dass ihr neun Tage dort wart? Noch ein Tag lnger und wir htten unsere Zelte abgebrochen und wren gegangen. Aber, nun seid ihr ja hier und sollt hren, was ich zu sagen habe. Wir haben beschlossen, eine Allianz mit einigen wenigen ausgewhlten von euren Lndern zu grnden um eines zu erreichen: Strke. Es hat sich nun so ergeben, dass euer Drache und unser Car'a'carn nicht dieselbe Person ist, wie die meisten Leute bis heute geglaubt haben. Aus diesem Grund, mssen wir nur noch enger zusammenarbeiten, um Strke gegen den Schatten zu Demonstrieren. Wir Aiel alleine mssen einsehen, dass wir der Lage kaum noch Herr werden. Versteht mich nicht falsch, wir werdn nicht von den Trollocs berrannt, aber die Anzahl der Schattenlufer in unseren Reihen huft sich. Aus diesem Grund brauchen wir Strke. Wir haben beschlossen, dass ihr in die Feuchtlande zurckkehren werdet und mit den folgenden Lndern Frieden aushandeln werdet: Tear, Andor und Amadicia. Maegwyn, du wirst hierbau unsere offizielle Abgesande sein. Wir haben gehrt, dass Feuschtlnder auf solche Frmlichkeiten groen Wert legen. Ich muss mich nun um andere Sachen kmmern, viel Glck."
Mit diesen Worten entfernt die kleine Gruppe sich wieder.


---
Asha'man, Augen geradeaus!

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Beitrag Nr. 1832
9. Taisham 07, 21:23

Nebelleuchte
Rang: Jumara

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Wir brachen am nchsten Morgen auf und schon nach einer Meile wurde mir klar, wie sehr ich mich getuscht hatte.
Hatte ich mir gestern noch berlegt, es wrde eine wenigstens unangenehme Reise werden? Es wurde nicht einmal eine unangenehme Reise. Es wurde zu einem Aufeinanderfolgen von heftigsten Schmerzattacken.
Und ich mu zu meiner Schande gestehen, dass diese teilweise so heftig waren, dass auch die Seanchaner es mitbekommen muten. Der Hohn und die Schadenfreude, mit der sie mich betrachteten, war so verletzend, dass selbst das Wissen um ihr bevorstehendes Ende, mich nicht aufbauen konnte. Mehr als einmal mute ich mich zusammenreien, um nicht einen der Soldaten mit dem Ziel anzugreifen, sein Grinsen aus dem Gesicht zu schlagen.
Der Grund warum ich es nicht tat, war weniger die Furcht dadurch den Auftrag zu vermasseln obwohl ich mir sehr sicher war, dass dies sehr schmerzhafte Folgen nach sich ziehen wrde als vielmehr die Einsicht, dass ein solcher Angriff letztendlich nur in einer weiteren Demtigung meiner Person enden konnt (was ich inzwischen nicht mehr als so schlimm empfand) und dadurch indirekt zu einer Demtigung meiner Aes Sedai beitragen wrde (und DAS konnte ich nicht zulassen!).
Daher ri ich mich zusammen, und stolperte Schritt fr Schritt neben den Seanchanern in Richtung Sden.
Und nach einer Weile bemerkte ich eine Vernderung in den Blicken der Soldaten: berwiegte zu Beginn der Hohn und sogar Verachtung, so zeigte sich bald erst auf wenigen dann auf immer mehr Gesichtern auch ein Ausdruck widerwilliger Aktzeptanz und spter sogar Bewunderung.
Mehr als einmal meinte ich sogar Gesprchsfetzen der folgenden Art zu hren: "Er lag unter einem Lopar, erst gestern!" "Und trotzdem kann er so gehen!"
Diese Bewunderung sollte sich in der kommenden Woche steigern, denn nun wurden die Seanchaner Zeuge, was es bedeutete, ein Behter zu sein.
Von Tag zu Tag lieen die Schmerzen weiter nach, verheilten Wunden. Und am Ende der ersten Woche, begann ich mein Schwerttraining wieder.
Nachdem mich die Seanchaner am zweiten Tag nach der Wiederaufnahme des Trainings beobachteten, was mir sehr unangenehm war, da ich darauf achten mute, dass ich nicht zuviel meines Knnens offenbarte, fand ich auf keinem einzigen Gesicht mehr Spott oder Hohn.
Dennoch hielt ich mich stets im Abseits, denn ich wollte mich nicht zu sehr mit dieser Gruppe identifizieren, die ich doch in den Untergang fhren wrde. Ein solches Verhalten wre in normalen Fllen garantiert verdchtig vorgekommen, aber dies war kein normaler Fall:
Sie waren Seanchaner und ich war Behter. Und auch wenn wir alle dem Groen Herrn der Dunkelheit dienten und in seinem Auftrag zusammenarbeiteten, so gab es doch auch Schranken zwischen uns, die keine Seite zu berwinden bereit war.
Und so zogen wir mehrere Wochen (ich glaube, es waren fnf oder sechs) nach Sden.
Dann erreichten wir Cairhien und was uns dort erwartete, htte sich keiner von uns ertrumen lassen.


---
Manchmal tu ich so, als wre ich normal. Aber dann wird mir langweilig und ich bin wieder ich selbst.

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Beitrag Nr. 1833
10. Taisham 07, 09:03

Einohr
Rang: Waldläufer

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Verwundert ber Rhuarcs Anweisungen sahen meine Gefhrten und ich uns an. Der schwer verwundete Rand, um den sich Rogosch sofort kmmerte, htte am liebsten einen Freudensprung gemacht, als er von der bevorstehenden Reise erfuhr, die zu einer friedlichen Lsung fr sein Heimatland fhren sollte. Nur die immer noch schwer atmende Candeli, der die Anstrengung des halben Trgens und halben Fhrens von Rand anzusehen war, hinderte ihn daran, aufzustehen. Ich wollte mein Bestes dafr geben, eine erfolgreiche und friedliche Lsung fr Andor zu erreichen.
Wre Maegwyn eine 'Feuchtlnderin' gewesen, wre sie von Rhuarcs Ankndigung erschttert gewesen, aber Aiel nahmen wohl alles mit einer stoischen Ruhe hin. Verunsichert fragte ich sie: "Meint er jetzt nur uns oder auch Machin und Mina?"


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Wir kommen!

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Beitrag Nr. 1834
10. Taisham 07, 11:07

Maegwyn
Rang: Prinzessin

Benutzer-Avatar

Ich sollte eine Botschafterin werden? Meinte Rhuarc wirklich mich? Ausgerechnet eine Far Dareis Mai ohne besonderen Rang? Nun, er und die anderen Huptlinge wrden sich etwas dabei gedacht haben. Andor konnte ich mir so gerade eben noch vorstellen, sogar Tear. Aber Amadicia? Dort war ich bislang nie gewesen, und ich wusste nicht, ob jemand aus unserer Gruppe dieses Land kannte, in dem einst die Weimntel dem Knig die Hnde gefhrt hatten. Ob Blaues Eis schon mal dort gewesen war? Kaum vorstellbar, schon gar nicht mit seiner Aes Sedai. Aber er war ja sowieso fern.

Erschreckt fuhr ich auf ich wrde irgendwann einmal alles Ji verlieren, wenn ich weiter so unaufmerksam war! Einohr hatte etwas gefragt. "Was? Machin und Mina?" Ich schttelte mich kurz und war wieder da. "Ich glaube nicht, dass Machin mit uns kommen wird, wir werden uns mit dem Drachen begngen mssen", sagte ich und verkniff mir knapp ein Grinsen. "Und Mina? Ich wei es nicht. Ich glaube nicht, dass sie die Macht lenken kann, also knnte sie doch bestimmt noch eine Weile mit uns kommen. Wir werden die Weisen Frauen berzeugen mssen. Aber das wird schwierig. Lass uns doch gleich zu ihnen gehen, vielleicht hilft der Einfluss des Drachen." Ich erhob mich.


Weiche dem bel nicht; noch khner tritt ihm entgegen! (Vergil)

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Weiche dem bel nicht; noch khner tritt ihm entgegen! (Vergil)

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Beitrag Nr. 1835
10. Taisham 07, 12:35

mina
Rang: Aiel

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Die Weisen Frauen waren sehr hartnckig. ich diskutierte nun schon eine ganze weile mit ihnen und sie gaben nicht nach. ich hatte gewiss eine Verpflichtung, aber zuerst musste ich mit meinen Freunden das beenden, was wir angefangen hatten.


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Das Leben ist ein Traum, irgendwann wacht jeder auf.

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Beitrag Nr. 1836
10. Taisham 07, 14:29

Einohr
Rang: Waldläufer

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Ich ging mit Maegwyn langsam zu den Zelten der Weisen Frauen. Was sollte ich ihnen blo sagen, um Mina mit in meine Heimatlnder nehmen zu knnen. Kurz bevor wir die Zelte erreichten, hatte ich einen Entschluss gefasst: Ich musste an die Pflicht appellieren, die Mina uns gegenber hatte. Nur nach Beendigung dieser Pflicht war das Antreten neuer Pflichten bei den Weisen Frauen mglich. "Lass uns versuchen, ob mein Einfluss hilft, wo selbst der Einfluss eines Clanhuptlings manchmel versagt." sagte ich mit einem schiefen Grinsen.


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Wir kommen!

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Beitrag Nr. 1837
10. Taisham 07, 14:41

Maegwyn
Rang: Prinzessin

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"Du bist doch Ta'veren", erinnerte ich ihn, "da wird sich bestimmt was machen lassen. Und wenn das nicht hilft, wird wohl Ji'e'Toh zum Einsatz kommen mssen." Wir nherten uns den Zelten der Weisen Frauen und hrten ein immer lauter werdendes Diskutieren Mina wehrte sich offenbar nach Krften. Ich sah Einohr an: "Ich glaube, Diskutieren allein wird nichts helfen. Du wirst es befehlen mssen. Davon werden sie so berrascht sein, weil das noch nie jemand bei ihnen probiert hat, dass sie Mina wohl einfach gehen lassen werden. Aber mach dich darauf gefasst, dass sie anschlieend extrem schlechte Laune haben werden und wir ziemlich schnell werden verschwinden mssen, bevor sie es sich noch einmal anders berlegen." Ich grinste in mich hinein.


Weiche dem bel nicht; noch khner tritt ihm entgegen! (Vergil)

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Weiche dem bel nicht; noch khner tritt ihm entgegen! (Vergil)

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Beitrag Nr. 1838
11. Taisham 07, 14:33

Einohr
Rang: Waldläufer

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Maegwyn war gut. Wie sollte ich einfach Weisen Frauen, die auch unter normalen Umstnden nicht mal auf Clanhutlinge hrten, bei einer Angelegenheit der Weisen Frauen etwas befehlen? Vielleicht konnte ich durch den Umstand, dass ich Ta'veren war, etwas erreichen. Ich trat ans Zelt und rief mit fester Stimme: "Weise Frauen, die Mission in die Feuchtlande muss nun bald aufbrechen." Schlagartig war im Zelt Ruhe eingekehrt. War das jetzt ein gutes Zeichen? "Dazu bentigen ich aber auch die Delegationsfhrerin maegwyn weiterhin die Untersttzung unsrer Freundin, der Aiel mit dem Namen Mina. Ihre Pflicht gegenber uns und der Gruppe ist noch nicht beendet." So hatte ich wenigstens einen Teil der Schuld auf Maegwyn abgeladen. Geschah ihr ganz recht. Mich als Feuchtlnder zu den Weisen Frauen vorschicken. Ich wartete auf eine Reaktion aus dem Zelt, bekam aber nur wohl wegen meiner Schuldzuweisung einen Knuff von maegwyn in die Seite.


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Wir kommen!

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Beitrag Nr. 1839
11. Taisham 07, 14:49

Maegwyn
Rang: Prinzessin

Benutzer-Avatar

Unbekmmert riss ich die Zeltklappe auf und wre fast ber Mina gestolpert, die mit dem Rcken zu mir direkt davor stand. Drinnen befanden sich darber hinaus gleich drei Weise Frauen, eine davon mit in die Hften gestemmten Fusten, whrend die zweite sich indigniert an ihren vielen Halsketten zu schaffen machte und die dritte mit Schwung ihr langes rtliches Haar nach hinten warf. Ihre grnen Augen blitzten jetzt wohl nicht mehr Mina, dafr aber mich an. Und wohl auch Einohr, der mir gefolgt war. Ich schluckte, aber dann versteifte ich meinen Rcken und nahm unbewusst die Haltung an, die mir Blaues Eis einmal gezeigt hatte: "Die Katze luft ber den Hof", hatte er sie genannt. Pltzlich schien ich von oben auf die nicht eben kleingewachsenen Weisen Frauen hinunter zu sehen smtliche Hnde hingen da nun reglos an den Seiten hinunter. "Was der FeuchtlnderDrache sagt, interessiert uns nicht!", fuhr mich die mit den Halsketten befehlsgewohnt an. "Aber einer Far Dareis Mai, die von den Clanhuptlingen beauftragt wurde, eine Delegation zu fhren, knnen wir schlecht widersprechen. Du wirst uns versprechen, deine Speerschwester nach Abschluss der Verhandlungen wieder zu uns zu schicken!" Beinahe htte ich erleichtert geseufzt, doch konnte ich mich gerade noch zusammenreien. "So sei es", erwiderte ich, "mget Ihr immer Wasser und Schatten finden." Und damit drehte ich mich auf dem Fue um und lief noch immer in dieser unglaublich arroganten Haltung aus dem Zelt, einen das Lachen unterdrckenden Einohr auf den Fersen und meine Speerschwester Mina fast rennend hinter uns.


Weiche dem bel nicht; noch khner tritt ihm entgegen! (Vergil)

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Weiche dem bel nicht; noch khner tritt ihm entgegen! (Vergil)

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Beitrag Nr. 1840
11. Taisham 07, 14:57

Einohr
Rang: Waldläufer

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Komisch, diese AielSitten, aber warum ich jetzt unbedingt zu den Zelten mitkommen musste, war mir schleierhaft. Maegwyn htte auch allein gehen knnen, htte ihren Auftrag von den Huptlingen vorgetragen und Mina mitgebracht. Aber ich muss ja auch nicht alles verstehen.
Als wir zu unseren Freunden zurckkehrten stand Rand immerhin schon wieder, Candeli wuselte aber noch um ihn herum. Etwas abseits standen Cadet, der sich in seiner Heimat wohl zu fhlen schin, Osric und Rogosch. Jetzt war die Zeit eines hoffentlich nur vorrbergehenden Abschieds gekommen. Wir packten unsere Habseligkeiten und viel Proviant, umarmten die Zurckbleibenden, was bei Rogosch allerdings sehr schwer fiel, lieen die Domani antreten und konnten uns sogar noch kurz von Machin verabschieden, der allerdings von den Weisen Frauen nicht auf Armeslnge weggelassen wurde. Was wrde dieser nchste Teil unserer Reise wohl bringen.


---
Wir kommen!

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